Sonntag, 29. Dezember 2013

500 !!!!!

Der blanke Wahnsinn !!!!


Die Schallgrenze von 500 Downloads sind erreicht. Wahnsinn!!

Die Kuschelgang sagt ein ganz herzliches Dankeschön an alle Leser. Wir sind überwältigt und einfach nur baff. Die positiven Rückmeldungen wie auch die Download-Zahlen haben uns mehr als erfreut. Das nächste Projekt ist bereits in Planung.

Bei so einem Erfolg macht es wirklich Spaß. Die Kuschelgang ist eine ganz tolle Truppe, die nicht nur schreibtechnisch eng zusammenarbeitet. Wir sind eine kleine Gemeinschaft, die mehr als nur kuschelt. Von uns wird es sicher noch mehr geben.

Danke.

Samstag, 21. Dezember 2013

Winterzeit = Kuschelzeit

Wenn es kalt draußen wird, Eiskristalle die Fensterscheiben einnehmen, Frau Holle ihre Betten ordentlich ausschüttelt und alles weiß wird und glitzert, ist es genau richtig, es sich mit einer Tasse Tee oder Punsch und einem gutem Buch in der warmen Stube bequem zu machen und abzutauchen in prickelnde Fantasien.
Die Kuschelgang liefert hierzu schon mal das Buch.

Kuscheliger Winter


 

Zwölf witzige, romantische und weihnachtliche Geschichten präsentiert die Wintheranthologie: „Kuscheliger Winter.“ Dieses Mal entführt die Kuschelgang ihre Leser in den Schnee, lockt mit Tannenbaumduft und Kerzenschein, nimmt den Leser mit auf eine wundervolle Reise in die kalte Jahreszeit.
Geschichten, so unterschiedlich wie ihre Autoren, zeigen, dass nicht einmal Schnee, Eis und Kälte der Liebe trotzen können.
12 kuschelige Gay-Storys

auf amazon und beamebooks, derzeit für einen weihnachtlichen Sonderpreis von 0,99 Euro.

-----> Auch die anderen ebooks der Kuschelgang sind zum Fest auf 0,99 Euro runtergesetzt. Wenn das kein Grund zum Feiern ist ...


Drachenfedern zum Anfassen

Es ist da. 

358 Seiten zum Anfassen, Durchblättern, Reinstöbern, Schnuppern und Schwärmen.

Drachenfedern "Im Bann des Feuers" ist als Printausgabe erhältlich.



Donnerstag, 19. Dezember 2013

Drachenfedern erste Bände kommen neu

Was einmal so erfolgversprechend angefangen hat, ist hart im totalen Chaos aufgeschlagen.

Das einzig Gute an der Sache war, dass ich mich ohne das Interesse an dem Verlag an meinem Buch Drachenfedern niemals weiter in die Öffentlichkeit gewagt hätte, als bis zu dem Portal, das ich auf der Suche nach weiteren Liebhabern von Homoerotik gefunden habe.

Mittlerweile hat sich viel getan, vieles zum Guten, aber auch vieles zum Schlechten. Aus bekannten Gründen musste ich mich vom Fantasy Welt Zone Verlag trennen. Der Vertrag ist gekündigt. Ab dem 01.01.2014 besitzt der FWZ-Verlag keinerlei Veröffentlichungsrechte mehr an Drachenfedern. Ich hoffe inständig, dass er die beiden Bücher bis dahin aus dem Verkauf nimmt.

Doch keine Bange. Die Federn fliegen wieder.

Ich werde mich gleich im Januar dransetzen und sie überarbeiten, noch vorhandene Fehlerteufelchen mit Drachenfeuer davonjagen und neu herausbringen. Da die Entscheidung, das Buch in zwei Teile zu teilen, vom Verlag kam und ich nach wie vor der Meinung bin, die beiden gehören zusammen, werde ich sie auch in einem Buch rausbringen. Damit wird der fiese Cliff, der mir einige bitterböse Mails eingebracht hat, in die Tonne getreten. 400 Seiten sind wirklich nicht zu viel und brechen auch keine Schenkel, wenn man sie beim Lesen drauf ablegt. :) Ich mag auch lieber dicke Bücher.

Also seid gespannt, was da noch kommt. Ich würde mich freuen, wenn ihr auch bei den neuen/alten Bänden fleißig dabei seid.



Mittwoch, 18. Dezember 2013

18. Türchen






Alle Jahre wieder ... Ich hoffe, dass es sich noch ganz oft wiederholt.
Auch dieses Jahr bin ich wieder dabei und habe ein kleines Weihnachtswunder für euch.
Mit dieser Geschichte hat es aber auch noch etwas anderes Besonderes auf sich.

Die Kuschelgang hat zu Weihnachten ganz kuschelige Geschichten zusammengestellt, um den kalten Winter mit heißen Gefühlen und vielen Kuscheleinheiten zu vertreiben.

Einen kleinen Vorgeschmack biete ich euch hier schon mal. Mein Beitrag zum Blogadvent und auch zum Winterbuch. Ein Wunder für euch.




Einen Dollar für ein Wunder


„Wie lange willst du eigentlich noch hier rumstehen?“, maulte Frank, mein bester Kumpel, und tippelte vor Kälte zitternd unentwegt von einem Bein auf das andere. Er zog die Schultern hoch, damit sich der dicke Wollschal enger um seinen Hals schmiegte, und gab einen kläglichen Laut von sich. „Den halben Tag im Auto zu verbringen, um mir hier dann in der Arschkälte die Beine in den Bauch zu stehen und mir die Eier abzufrieren, verstehe ich nicht als Wochenendabenteuer.“
Ich stöhnte genervt. Mir war ebenfalls kalt. Doch keine zehn Pferde, auch nicht die Rentiere des Weihnachtsmannes persönlich hätten mich von diesem Brunnen weggebracht.
„Was bist du nur für ein Weichei“, schimpfte ich, nahm meine eigenen Hände vor meinen Mund und hauchte hinein, um sie zu wärmen. Wir standen bestimmt schon über eine Stunde vor dem Bretterverschlag, hinter dem sich der Brunnen befand, der dem Platz seinen Namen verlieh. „Allmählich kommt mir wirklich der Verdacht, dass du der Schwule bist und nicht ich.“
Frank strafte mich mit einem bitterbösen Blick. Doch er lockerte ihn sogleich wieder und warf dem verhüllten Kunstwerk eine missmutige Grimasse zu. Die Passanten, die sich auf dem Christkindlesmarkt eingefunden hatten, mussten um uns herumgehen. Immer wieder wurden wir angerempelt, weil Besucher des Marktes vor lauter Auslagen betrachten nicht auf ihren Weg achteten oder bei der Fülle an Besuchern schlichtweg keinen Platz hatten, um auszuweichen. Es war Samstagabend, der letzte vor dem Heiligen Abend und der Weihnachtsmarkt extrem gut besucht.
Dass wir uns ausgerechnet heute hier eingefunden hatten, war mehr als Wink des Schicksals und meiner wahnwitzigen Idee zu verdanken, mich in aller Herrgottsfrüh ins Auto zu setzen und fünfhundert Kilometer Autobahn zu absolvieren.
Warum dies?
Ich wusste es selbst nicht.
Intuition?
Siebter Sinn?
Göttliche Fügung?
Ich konnte es selbst nicht sagen. Ich wusste nur, ich musste hierher.
„Was findest du an diesem Teil eigentlich?“, wollte Frank wissen und kuschelte sich näher an Bettina an. Die beiden waren seit fünf Jahren ein Ehepaar. Wir kannten uns alle drei noch aus der Schulzeit. Für die zwei war ich wie ein Bruder.
„Frag mich was Leichteres“, schnaufte ich, hauchte erneut in meine Hände und blickte mich um. Es war kaum ein Durchkommen bei all den Leuten. Man konnte auch kaum weiter sehen, als bis zum Rücken des Nächststehenden. Gerade gingen auf dem Balkon des Rathauses die Fenster auf und ein Engel eröffnete mit Fanfarenklang ein Weihnachtsspiel. Frank tat mir fast leid, als ich sein entnervtes Aufstöhnen hörte. Für ihn war dieses ganze spießige Getue an Weihnachten überhaupt nichts. Vermutlich hätte er sich lieber in seinem kuscheligen Wohnzimmer neben seine Frau gefläzt und durch das Fernsehprogramm gezappt. Obwohl die Aussichten für das Wochenende wenig vielversprechend waren, hatte er jedoch keinen Augenblick gezögert, mich zu begleiten, als ich am gestrigen Abend eröffnete, dass ich zu diesem Trip aufbrechen würde. Vermutlich hatte er aber Spektakuläreres erwartet, als in der Arschkälte an einem vernagelten Brunnen auszuharren und nicht zu wissen, warum er sich die Zehen abfrieren musste.
„Kennst du hier jemanden?“, erkundigte sich Bettina. „Du kannst es uns ruhig sagen, wenn du dich mit jemandem verabredet hast.“
Frank lachte humorlos. „Sag bloß, wir sind den weiten Weg gekommen, um Oli zu einem Date zu begleiten …“ Er keuchte fassungslos. „Gibt es bei uns keine leckeren Kerle?“
„Das verstehst du wahrscheinlich nicht“, ließ ich mich nicht verunsichern. Frank hätte auch gemeckert, wenn es dreißig Grad im Schatten gewesen wäre. „Es ist so ein merkwürdiges Gefühl …“ Ich blickte mich erneut um. Irgendetwas hatte mich hierher geführt. Eigentlich glaubte ich nicht an göttliche Fügung oder Schicksal, obwohl ich seit fast zehn Jahren einen Talisman um den Hals trug, den ich genau an dieser Stelle, aus diesem Brunnen aus dem Wasser gefischt hatte. „Ich war vor vielen Jahren schon mal hier“, erzählte ich. „Wisst ihr noch? Nach dem Abschluss? Nur mit einem Rucksack und dem allernötigsten bin ich zwei Jahre durch Deutschland getourt. Ich habe mich mit Gelegenheitsjobs über Wasser gehalten. Einer davon war hier in der Stadtverwaltung. Ich sollte den Brunnen reinigen und entdeckte dabei die Münze mit dem eingravierten Herz.“
Frank gab ein verächtliches Geräusch von sich. Er kannte die Geschichte. Bettina schenkte mir einen melancholischen Blick.
„Unser Träumer mal wieder“, kicherte sie und rempelte mich leicht mit der Schulter an. „Denkst du, derjenige, der den Dollar in den Brunnen geworfen hat, ist heute hier? So was funktioniert nur in schmalzigen Heimatfilmen.“
„Es könnte ja sein“, versuchte ich mich zu rechtfertigen. „Ich weiß auch nicht, warum. Aber seit gestern musste ich dauernd daran denken.“ Die Münze, die schon viele Jahre als mein Glückbringer fungierte, fühlte sich auf meiner Haut plötzlich warm und wohlig an, so als ob sie meine Worte bestätigen wollte. „Es könnte ja sein, dass ein Weihnachtswunder wahr wird.“
„Ha!“, machte Frank skeptisch. „Aber nur, wenn es goldene Taler vom Himmel regnet.“ Er schauderte vor Kälte und schob seine Hände tiefer in die Taschen. „Also, ich suche mir jetzt ein lauschiges Plätzchen irgendwo in einem kleinen Restaurant. Da werde ich mich aufwärmen und mein Bäuchlein füllen. Kommst du mit, Tina?“ Der Blick, den er seiner Frau zuwarf, gestattete keine Widerrede. Frank hatte die Schnauze gestrichen voll.
Bettina nickte. „Und du? Kommst du auch mit?“, wandte sie sich an mich.
Ich schüttelte den Kopf. „Nein, ich bleibe noch eine Weile hier. Geht ihr schon mal vor. Ich melde mich dann per Handy.“
„Viel Glück bei der Wundersuche“, wünschte mir Frank halbherzig, drehte sich um und wollte schon davonmarschieren. Er musste jedoch stehen bleiben und eine Lücke in der vorbeiflanierenden Menge abwarten.
Bettina beugte sich zu mir. „Ich wünsche dir auch viel Glück“, hauchte sie mit einem Kuss auf meine Wange.
Ich lächelte sie dankbar an. Im Gegensatz zu ihrem Mann nahm ich ihr das auch ab. Sie verstand mich manches Mal viel besser als ihre bessere Hälfte.
„Nimm ihm das nicht übel“, sagte sie entschuldigend. „Er hat so viel Einfühlungsvermögen und Romantik wie ein Holzpflock. Ich halte ihn dir solange vom Leib. Wir Mädels müssen doch zusammenhalten. Ich hoffe, du findest dein Weihnachtswunder.“ Sie kicherte frech und hauchte mir einen weiteren Kuss auf die Wange.
Von ihr als ihresgleichen angesehen zu werden, gefiel mir nicht sonderlich. Doch ich wusste, dass sie das nicht böse meinte. Außerdem war die Bezeichnung „Mädel“ noch harmlos gegen andere, die mir in meinem Leben schon entgegen geschleudert worden waren. Offen als Schwuler zu leben, war manchmal wirklich kein Zuckerschlecken.
Ich nickte und erwiderte den Kuss. Schließlich drehte sie sich um und eilte ihrem Gatten hinterher. Hin und wieder bemerkte ich in mir Neid aufkommen, wenn ich die beiden beobachtete. Bettina und Frank lebten mir vor, was ich mir seit Langem selbst wünschte. Seit fast einem Jahr, um es genau zu sagen, seit dem Tag, an dem ich feststellen musste, dass mein Freund andere Vorstellungen von fester Beziehung hatte als ich und ich ihn mit einem anderen Kerl knutschend erwischte.
Mit einem Seufzen riss ich mich von der Vergangenheit los und widmete mich der Zukunft, die noch so ungewiss und wabernd wie Nebel vor mir hing. Welche Zukunft mir dabei durch den Sinn schwebte, konnte ich nicht sagen. Mein Bauchgefühl hatte mich hierher getrieben, die Erinnerung an den Tag, als ich diesen Dollar aus einer Unzahl anderer Münzen aus dem Brunnen geholt hatte. Mir war, als wäre es erst gestern gewesen, dass ich an einem nicht gerade angenehmen Spätherbsttag, kurz bevor der Brunnen mit Holzlatten winterfest gemacht werden sollte, im kalten Wasser stand und mit bloßen Händen Geldstücke herausgefischt hatte. Zuvor hatte sich einer der anderen Kollegen über die Einfältigkeit der Leute lustig gemacht, die den simplen Schmuckbrunnen zu einem Wunschbrunnen umerkoren hatten und ihr schwer verdientes Geld einem Wunsch opferten, der niemals erfüllt werden würde.
Ich sah mich selbst, wie ich den Dollar aufhob, ihn mir von allen Seiten betrachtete und dabei überlegte, von wem und mit welchen Hoffnungen es dem Brunnen übereignet worden war.
Nun hing es seit fast zehn Jahren an meinem Hals und war inzwischen zu meinem liebsten Schmuckstück geworden. Nun stand ich hier und starrte einen nichtssagenden Bretterverschlag an, über dem ein mit Grünspan bedeckter Merkur seine geflügelten Schuhe betrachtete, während ein Jüngling zu seinen Füßen hockte und mit einem entrückten Blick zu ihm hochsah.
War heute der Tag, an welchen sich die Wünsche erfüllten?
Wunder passierten in der Regel wirklich nur im Märchen. Doch wie Bettina vorhin bemerkt hatte, war ich jemand, der an Wunder glaubte, ein Träumer, der mit dem Kopf oft in Fantasiewelten lebte. Als solches hatte ich auch an die eine Liebe geglaubt, die einem das Herz bereits auf den ersten Blick einnehmen und die Seele berühren konnte.
Träumer eben.
Ich seufzte erneut und drehte mich um, da ich mich entschlossen hatte, mich etwas zu bewegen und durch den Markt zu flanieren. Dabei stieß ich an einen Passanten, der neben mir am Brunnen gestanden hatte. Rasch drehte ich mich zu ihm und entschuldigte mich hastig.
Der Weihnachtsmarktbesucher, den ich unabsichtlich angerempelt hatte, war ein Mann, ungefähr im selben Alter wie ich. Auf seinem Gesicht erschien ein überraschter Ausdruck, als hätte ich ihn eben aus irgendwelchen tiefer gehenden Gedanken herausgerissen und unvermittelt in die Wirklichkeit katapultiert. Ich überflog rasch seine Statur. Was ich sah – und das war dank der dicken Winterkleidung nicht sehr viel – gefiel mir. Mit den Augen eines Jägers scannte ich den Kerl, riss mich jedoch sogleich wieder von ihm weg, da meine Gedanken bereits in eine Richtung abdrifteten, die ich mir hier auf einem eiskalten Platz unter Wildfremden nicht erlauben konnten. Sein Blick war traurig gewesen, einsam und voller Hoffnung, eine Erkenntnis, die mir erst kam, als ich ein paar Schritte weiter, erneut über ihn nachdenken musste. Irgendwie berührte mich dieser Blick, dieser hoffnungsvolle Glanz in seinen dunklen Augen. Ich fragte mich einen Moment, was er in mir gesehen hatte.
Die Erfüllung seiner Hoffnung?
Oder ebenfalls nur ein potenzielles Beutestück, um die Einsamkeit einer Nacht, oder auch nur ein paar Stunden zu zerstören?
Je weiter ich mich von ihm entfernte, je weiter mich der Strom der Marktbesucher von ihm forttrug, desto drängender bohrte sich die Erinnerung an diesen traurigen Blick in mein Gedächtnis.
Warum war der Kerl am Brunnen gestanden?
Ich hätte ihn eigentlich schon vorher sehen müssen, da ich fast eine Stunde dort gestanden hatte. Doch er war mir nicht aufgefallen. Wie ein Wunder war er plötzlich aufgetaucht? Oder hatte das Schicksal endlich eine Gelegenheit gefunden, unsere gegenseitige Aufmerksamkeit zu erwecken?
Das Schmuckstück um meinen Hals wurde auf einmal schwer und heiß. Vielleicht war es auch nur Einbildung. Doch seltsamerweise brachte mein Gehirn diese beiden Geschehnisse in Verbindung.
Ich blieb unvermittelt stehen und brachte damit einen älteren Mann hinter mir dazu, mich anzumaulen, da er auf mich aufgelaufen war.
Dieser Kerl am Brunnen …
Das konnte doch nicht sein …
Ich kehrte um, bahnte mir mühselig einen Weg gegen den Strom. Doch als ich endlich am Brunnen ankam, war der Mann verschwunden. Ich blickte mich um. Der Markt war voller Leute. Es würde ein Ding der Unmöglichkeit sein, ihn erneut zu finden. Außerdem hatte ich mir in der Kürze, in der ich ihn überflogen hatte, gerade mal seinen Blick eingeprägt. Ich hätte nicht sagen können, welche Farbe seine Jacke oder seine Mütze hatte.
Mit einem weiteren Seufzen gliederte ich mich erneut in den Strom der Besucher ein, die von Fanfarenklängen und Schneeflocken begleitet die letzten Weihnachtseinkäufe tätigten, sich an den zahlreichen Fress- und Saufbuden gezuckerte Mandeln, fettige Bratwurst oder dampfenden Glühwein gönnten.
An den dargebotenen Waren desinteressiert ließ ich mich durch die Gänge schieben. Ich interessierte mich eher für die Gesichter der Leute, suchte in ihnen jenen traurigen Blick, der mich so fasziniert und eingenommen hatte. Erst im letzten Gang, als ich mich frustriert an eine Menschenschlange anstellte, um der Kälte, die immer mehr von mir Besitz ergriffen hatte, mit einer Tasse heißen Glühwein den Kampf anzusagen, entdeckte ich ihn. Er stand an der angrenzenden Verkaufsbude, bezahlte eben eine Tüte Maronen und steckte sie sich in die Tasche.
Der Zufall hatte uns erneut zusammengeführt. Oder hatte da doch jemand Höheres seine Finger im Spiel? Es waren sicherlich mehr als tausend Leute auf dem Platz. Da einen einzelnen Mann zu finden, grenzte wirklich an ein Wunder.
„Zwei Glühwein“, bestellte ich bei dem Mann hinter dem großen Bottich mit dem Zapfhahn. Ich bezahlte und bahnte mir einen Weg zu dem Kerl, der sich nun an die Hauswand gestellt hatte, um in Ruhe seine Maronen zu essen und eher gelangweilt die anderen Leute beobachtete. Er wirkte verloren, als wüsste er nicht so richtig, was er hier sollte.
„Für dich“, sagte ich und hielt ihm eine der Tassen hin. Wie ich dazu kam, einem Wildfremden einen Glühwein auszugeben, konnte ich selbst nicht sagen. Ich folgte blind meinem Bauchgefühl.
Erst sah er mich verwirrt an, doch dann nahm er die Tasse entgegen. „Wie komm ich zu der Ehre?“, wollte er wissen, nahm die andere Hand aus der Tasche und hielt mir zwei heiße Maronen hin. Ich lächelte amüsiert, da mir im ersten Moment der Verdacht aufkam, er wollte das heiße Getränk mit den Esskastanien bezahlen. Ich nahm sie an und ließ meinen Blick ein weiteres Mal über ihn gleiten. Diesmal prägte ich mir die Einzelheiten genauer ein.
„Es ist eine komplizierte Geschichte“, erklärte ich. „Ich bin Oliver. Oliver Brendke.“
„Jan Habermann“, stellte er sich selbst vor. „Komplizierte Geschichten machen mich neugierig.“
„Es ist wirklich seltsam und kompliziert“, gab ich ausweichend von mir. Seine Stimme gefiel mir. Sie war leicht rau, vielleicht wegen der Kälte. Tief genug, um in mir die Nervenenden flattern zu lassen und mit einem melodiösen Hauch, der auch meiner träumerischen Seele schmeichelte und ihn gerne dazu bringen würde, mehr von sich zu erzählen. „Darf ich vorher fragen, warum du am Brunnen gestanden bist?“, erkundigte ich mich daher.
„Ich …“ Er verstummte und kaute verlegen auf der Unterlippe herum. Offenbar war es ihm unangenehm, darüber zu reden. Ich setzte ein freundliches Gesicht auf, um ihm Mut zu machen. Meine eigene war mindestens genauso verrückt. Ich hatte in meinem Leben ja schon viele absonderliche Sachen gemacht, aber wegen eines Gefühls aufs gerade Wohl einfach fünfhundert Kilometer weit zu fahren, war schon sehr abstrakt.
„Ich war vor Jahren schon mal hier“, erklärte Jan endlich. „Es war eine Jugendschwärmerei“, gestand er. „Bei einem Klassenausflug … Ich dachte, ich komme mal wieder vorbei … Einfach so.“
Ich überlegte, was mir dieses etwas unzusammenhängende Gestammel sagen sollte, während ich ihn weiter musterte und darauf wartete, dass er mir die Lösung präsentierte. Doch er schwieg und nippte an dem Glühwein. Wenn ich mir vorher nicht schon eine feste Meinung gebildet hätte, mir vorher schon nicht eine ziemlich absonderliche Vorstellung zurecht gelegt hätte, wäre ich nicht weiter auf sein Gestammel eingegangen. Doch etwas in mir sagte mir, dass da noch mehr war, dass er etwas verschwieg, was ihm peinlich war.
Zehn Jahre … Eine lange Zeit, in der viel passieren konnte. Er war ungefähr im selben Alter wie ich, vielleicht ein paar Jahre jünger. Er musste damals fünfzehn oder höchstens achtzehn gewesen sein. Jan hatte zwar keine genaue Zahl genannt, wann er zuletzt hier gewesen war, doch ich war mir sicher, dass ich nun den früheren Besitzer des Dollars vor mir hatte.
Daher entschloss ich mich, aufs Ganze zu gehen. Auch wenn er mich danach für verrückt erklärte und in die Geschlossene einweisen ließ. Ich war keine fünfhundert Kilometer hierher gefahren, um dieses Risiko nun zu scheuen.
„Vor zehn Jahren habe ich einen Dollar in den Brunnen geworfen“, berichtete er plötzlich, unterbrach damit meine Gedankengänge. „Ich war verzweifelt und hoffte, dass mir der Wunsch nach einer Seele, die mich verstand, erfüllt wurde.“ Verlegen starrte er in den Glühwein, vermied bewusst den Blick zu mir. Aber das war genau das, was ich hören wollte.
Ich konnte es kaum fassen. Es schien tatsächlich Weihnachtswunder zu geben. Ich brauchte einen Moment, um mir die Tragweite dieses Zusammentreffens klar werden zu lassen. Welcher romantische Gott dafür auch verantwortlich war – vielleicht Merkur selbst – ich war ihm unendlich dankbar für diese Chance.
„Glaubst du an Weihnachtswunder?“, fragte ich und brach damit das bleischwere Schweigen zwischen uns.
Da ich nicht wusste, wohin mit meiner Tasse, drückte ich sie ihm in die Hand, öffnete meine Jacke und brachte meinen Talisman hervor. „Ich habe einen Glücksbringer“, fuhr ich fort. „Vor vielen Jahren einmal jobbte ich hier in der Stadtverwaltung. Ich sollte den Brunnen reinigen. Dabei fiel mir eine ganz besondere Münze auf. Eigentlich sollte ich alles abliefern, doch dieses Stück konnte ich nicht mehr hergeben.“
Jan riss die Augen auf, als er die Münze erblickte. Er erkannte sie. Unendliches Glück durchflutete mich.
„Ich weiß auch nicht warum“, sagte ich. „Vor ein paar Tagen musste ich wieder daran denken, wie ich das Ding zwischen all den Münzen entdeckte. Dieses eingravierte Herz faszinierte mich. Als ich es fand, dachte ich daran, dass sich damit jemand bestimmt eine Liebe gewünscht hatte. Und vor ein paar Tagen … es erscheint mir nun wie eine göttliche Eingebung. Ich setzte mich in meinen Wagen und fuhr hierher, fast fünfhundert Kilometer, nur um dieser seltsamen Intuition zu folgen. Ich weiß auch nicht, was mich geritten hat, doch ich konnte nicht anders. Es drängte mich hierher.“
Jan starrte mich fassungslos an. Es war wirklich eine absolut absurde Geschichte. Ein Wunder war wahr geworden. Ich konnte es selbst kaum fassen. Aber da schien wirklich eine höhere Macht ihre Finger im Spiel zu haben.
Noch immer schwieg Jan und starrte mich einfach nur an. Seine Hände mit den Tassen sanken langsam nieder. Die Flüssigkeit schwappte über den Rand und tropfte auf den Boden. Dies interessierte mich jedoch überhaupt nicht.
„Glaubst du an Weihnachtswunder?“, fragte ich erneut, eher um ihm eine Reaktion zu entlocken. Jan war wie erstarrt, schien erfroren zu sein. Sein Gesicht war bleich geworden.
Endlich kam Bewegung in ihn. Er nickte. „Absolut“, erwiderte er.
„Was hast du dir denn damals gewünscht?“, brannte es auf meiner Zunge.
„Jemanden wie dich“, antwortete er prompt.
„Wie mich?“ Erneut wurde ich von Glück überflutet. Es war wirklich zu schön, um wahr zu sein. Jan sah absolut umwerfend aus und hatte sich von der doch recht wunderlichen Gegebenheit nicht abschrecken lassen. Ganz im Gegenteil. Auch ihn schien es überwältigt zu haben. Ich nahm ihm die Tassen aus der Hand und stellte sie mangels Abstellmöglichkeit einfach auf den Boden. Rasch stopfte ich die Maronen in die Tasche und nahm seine Hände. Sie waren ungewohnt warm, was vermutlich den Tassen mit der heißen Flüssigkeit zu verdanken war und zog ihn leicht an mich.
„Bist du jetzt enttäuscht?“, wollte ich wissen, als er etwas zögerte.
„Ganz und gar nicht“, kam es von ihm. „Nur darüber, dass es zehn Jahre gedauert hat, ehe ich auf dich treffen konnte.“
„Ich hoffe auf ein zweites Wunder“, sagte ich sanft. Jan hatte mich eingenommen, auf Anhieb von sich überzeugt. Dieser traurige Blick hatte schon vorhin gefesselt. Sein Lächeln und der glückselige Glanz in seinen Augen überzeugten mich restlos.
„Und das wäre?“, keuchte er neugierig.
„Dass du dich traust, mich zu küssen. Hier auf dem Markt.“ Das war wirklich ein gewagter Wunsch, doch ich entschloss mich, mein Glück herauszufordern. Wir waren nicht zufällig hier. Von woher auch immer er angereist war, er war von derselben Macht hierher gelockt worden, auf den Weihnachtsmarkt, wo wir uns nach zehn Jahren endlich über den Weg laufen sollten.
Jan kam mir tatsächlich entgegen und legte scheu seine Lippen auf meine. Das Blut kochte in mir. Mein Herz überschlug sich vor Freude. Ich hätte am liebsten meine Arme um ihn geschlossen und fest an mich gedrückt. Doch ich hielt mich zurück. Wir kannten uns nicht und trotz allem wirkte ein knutschendes Paar doppelt so Aufmerksamkeit erheischend, wenn sie aus zwei Männern bestand.
Tatsächlich räusperte sich jemand neben uns.
Widerwillig löste ich den Kuss, behielt jedoch seine Hände nahe bei mir. „Hättest du Lust, irgendwo hin zu gehen, wo weniger Leute sind und wir uns ungestört unterhalten können?“, raunte ich.
Jan nickte lächelnd.
Ich nahm ihn bei der Hand und führte ihn aus dem Markt heraus, schnurstracks in das nächstbeste Restaurant. Zu meiner Erleichterung fanden wir dort auch einen freien Tisch in einer relativ geschützten Nische, als hätte ein weiteres Mal das Christkind oder gar Merkur selbst seine Finger im Spiel. Auch hier bedudelte uns besinnliche Weihnachtsmusik aus kleinen Lautsprechern in den Ecken der Gaststätte. Die Dekorationen auf den Tischen bestanden aus kitschigen weißen Engeln, die Tannenzweige und Kerzen in den Händen hielten. Das Weihnachtsflair umfing uns auch hier an allen Ecken und Enden, doch hier war es wesentlich wärmer und wir konnten uns an den Händen halten, ohne dass sich jemand daran störte.
Jans Hand herzugeben, fiel mir im Traum nicht ein. Kaum, dass er seine Jacke ausgezogen, über die Stuhllehne gehängt und Mütze und Schal in den Ärmel gestopft hatte, griff ich erneut nach ihr und setzte mich auf den Stuhl neben ihn.
„Sorry“, sagte ich, als er mich fragend ansah. „Aber ich habe Angst, dass du mir davonläufst.“
Seine Augen begannen zu leuchten. „Warum sollte ich davonlaufen?“, fragte er.
„Es ist doch eine absolut absonderliche Geschichte“, erklärte ich, seine Hand mit meinen beiden umfassend. Sie fühlte sich so gut an, warm und fest, und wusste sicherlich die erogenen Zonen an meinem Körper zu reizen und zu streicheln. Ich freute mich schon auf diese Erfahrung.
„Nach zehn Jahren komme ich auf die Idee, dem Brunnen, aus dem ich die Münze gefischt hatte, zu besuchen und treffe auf niemand anderen, als jenen, der sie dort hineingeworfen hat.“
„Vielleicht ist es doch ein Wunschbrunnen“, bemerkte er lächelnd. Er beließ mir seine Hand, auch als ich begann, sanft mit dem Daumen über seinen Handrücken zu streicheln. Es schien ihm zu gefallen, denn sein Lächeln wurde breiter. „So absonderlich ist die Geschichte nicht, wenn man meine bedenkt. Auch ich bin nach zehn Jahren an den Ort zurückgekehrt, an dem ich eine Statue aus Kupfer um meinen sehnlichsten Wunsch bat.“
„Einen Dollar für ein Wunder“, entkam es mir theatralisch.
„Ich hätte auch gerne noch ein zweites Wunder“, sagte Jan und lächelte mich hinreißend an. Abermals überflutete ein Glücksgefühl meine sämtliche Adern. Hitze quoll in mir empor. So kalt, wie es mir vorher draußen auf dem Weihnachtsmarkt war, so heiß wurde es mir nun an der Seite von Jan.
„Welchen?“, wollte ich wissen.
Jan betrachtete einen Moment das Glitzerengelchen auf unserem Tisch. Mit seinen kleinen, weißen Keramikhänden umklammerte es die Kerze und machte mit einem verzückten Gesicht, einen Schmollmund, als wolle es gleich jemanden küssen oder frohlocken. Als spornte ihn dieser Anblick an, legte Jan seine zweite Hand auf meine, drückte sie und sah mich wieder an.
„Dass du mich noch einmal küsst. So wie vorhin.“ Seine Stimme zitterte verlegen, doch sein Blick war alles andere als unsicher. Eher erwartungsvoll, herausfordernd.
„Dafür brauche ich nicht einmal einen Dollar.“ Ich beugte mich zu ihm, legte meine Lippen auf seine und streichelte sie sanft. Ein Seufzen ging durch ihn hindurch. Seine Hände spannten sich für einen Moment fester an. Ich presste mich ein wenig fester auf ihn, schmiegte mich regelrecht an seinen Mund. Es fühlte sich so gut an. Wie musste es erst sein, wenn wir zusammen im Hotelzimmer lagen und uns gegenseitig an allen Stellen des Körpers küssten?
Jan kam mir entgegen, zog seine Hand aus dem Knäuel heraus, das wir auf dem Tisch gebildet hatten, und legte sie in meinen Nacken, um mich festzuhalten. Ein heißer Schauer rann von der Berührung aus. Diese Geste war ein weiteres Wunder. Er wollte mich nicht mehr gehen lassen. Und ich ihn auch nicht. Schließlich war ich sein Wunsch und hatte keine andere Wahl, als mich dem zu fügen.
Ja, Weihnachtswunder kamen unverhofft und kosteten gerade mal einen Dollar.


Jans Version lest ihr im kuscheligen Winter ab Sonntag.

Frohe Weihnachten und einen angenehmes Neues Jahr. Mögen sich eure Wünsche erfüllen.

Morgen gehts bei A.C. Lelis weiter.

Montag, 16. Dezember 2013

Sie fliegen ....

Der erste Drache ist bereits gesichtet worden. Bei amazon

Allen Lesern viel Vergnügen bei der Reise nach Häälröm mit Fäiram, Tuniäir und Jonas ... und nicht zu vergessen Sebastian ;)




Sie fliegen wieder ...

Im Bann des Feuers


Teil 3 der Drachenfedern-Reihe hat sich eben auf den Weg gemacht.

Klappentext:
Zwei Jahre sind vergangen, seit sich Jonas, Fäiram, der Drachenprinz von Häälröm und Tuniäir, der Falken-Marschall, gefunden haben und Eins geworden sind. Die Geburt eines neuen Kronprinzen steht bevor. Fäirams Gemahlin, die Drachendame Säirlasi, will alte Traditionen aufleben lassen und ihr Junges im Drachenberg zur Welt bringen.
Mit dem Auftauchen eines Feuervogels steht den drei Männern eine Bewährungsprobe bevor, die sich noch zusätzlich verschärft, als Jonas mit dem Bann des Feuers belegt wird.


Das ebook ist schon mal voraus geflogen und wird die nächsten Tage auf amazon zu finden sein. Das Print dauert noch ein paar Tage. Das Cover stellte sich etwas quer. Ich hoffe, dass es noch vor Weihnachten klappt.

Ich bin aufgeregt und absolut gespannt darauf, wie euch die neuen Abenteuer von Jonas, Fäiram und Tuniäir gefallen. Es ist zu einem Baby von mir geworden. Die drei sind mir sehr ans Herz gewachsen. Häälröm und seine Bewohner haben nicht zum letzten Mal einen Fuß in die Menschenwelt gesetzt. Schon jetzt kann ich verraten, dass ich von einem ganz verzweifelten Moordrachen gebissen worden bin, der mich um Hilfe gebeten hat. Seine Geschichte ist mittlerweile schon ziemlich angewachsen und wird auch bald zu lesen sein - sofern mich das RL dazu kommen lässt.

Vielen Dank allen Testlesern, Korrekturmäusen, Inspirationsgebern und allen, die an mich und Häälröm festgehalten haben. Ein ganz besonderes Dankeschön an meine Coverbastlerin, die eisern den Tücken ihres macs trotzt und ein wirklich wunderschönes Cover gebastelt hat.

Sobald das ebook auf amazon gesichtet ist, werde ich hier den Link reinsetzen. 



 

 

Donnerstag, 12. Dezember 2013

bye bye kobo

Lang hab ich zugesehen, doch jetzt gab es Nägel mit Köpfen und ich habe mein Konto bei kobobooks gekündigt.

Es waren zwar nur 2 meiner ebooks dort vertreten, ein weiteres über bookrix dort eingestellt, aber verkaufen konnte ich über diese Plattform nur ganz ganz wenige, sodass es sich für mich nicht lohnt.

Das Buch "Fehlpass mit Folgen" bleibt weiterhin dort zum Kauf, weil es über bookrix dort eingestellt wurde. Aber die beiden anderen "Und täglich grüßt der Blumenstrauß ..." und "Auslegware" werden dort in Kürze gelöscht - hoffe ich, sofern kobo antwortet. Denn irgendwie scheint da gerade der Wurm drin zu sein. Ich komme nicht auf das dashboard und "mein Konto" lässt sich auch nicht aufrufen. Daher kann ich sie nicht selbst rausnehmen und muss erst die Antwort abwarten.

Da beamebooks alle Formate anbietet, werde ich diese Plattform weiterhin nutzen.

Montag, 9. Dezember 2013

Drachenfedern III nimmt Gestalt an

Es geht stetig voran.
Die Korrekturen und Überarbeitungsarbeiten am Text sind weitgehend fertig.
Fertig ist man als Autor wahrscheinlich nur mit den Nerven, aber dem Text wird auch in gedruckter Form noch herumgefeilt ... *ggg* Ich denke, da sage ich manchen Leuten nichts Neues. Mir gehts nicht anders.

Auf jeden Fall, ist es nun so weit, dass ich durchschnaufen und sagen kann, es geht voran und mein Ziel rückt in absehbarer Nähe.

Wer schon mal vor Neugier platzt, kann auf der Facebook-Seite das erste Kapitel als Leseprobe inhalieren.

Als nächstes ist das Cover dran. Meine Designerin bonnyb Bendix sitzt mit Feuereifer dran. Sobald erste Ergebnisse vorliegen, werde ich die in Facebook auf der Seite posten.

Bezüglich der ersten beiden Bände von Drachenfedern ergibt sich in Kürze eine Änderung. Der Vertrag mit Fantasy Welt Zone Verlag ist gekündigt. Ab dem 1.1.2014 besitzt der Verlag keine Rechte mehr an den Büchern. Im Januar 2014 werde ich die beiden Bände neu herausbringen. Eventuell in einem Band, so wie es Anfang von mir gedacht war. Damit verschwindet der fiese Cliff, der mir eine Reihe an "Beschwerden" eingebracht hat.

Drückt mir die Daumen, dass alles glatt geht. Dann können die Drachenfedern bald wieder gemeinsam/dreisam in die Welt fliegen.

Bald geht es weiter mit Fäiram, Tuniäir und Jonas ...