Sonntag, 29. Dezember 2013

500 !!!!!

Der blanke Wahnsinn !!!!


Die Schallgrenze von 500 Downloads sind erreicht. Wahnsinn!!

Die Kuschelgang sagt ein ganz herzliches Dankeschön an alle Leser. Wir sind überwältigt und einfach nur baff. Die positiven Rückmeldungen wie auch die Download-Zahlen haben uns mehr als erfreut. Das nächste Projekt ist bereits in Planung.

Bei so einem Erfolg macht es wirklich Spaß. Die Kuschelgang ist eine ganz tolle Truppe, die nicht nur schreibtechnisch eng zusammenarbeitet. Wir sind eine kleine Gemeinschaft, die mehr als nur kuschelt. Von uns wird es sicher noch mehr geben.

Danke.

Samstag, 21. Dezember 2013

Winterzeit = Kuschelzeit

Wenn es kalt draußen wird, Eiskristalle die Fensterscheiben einnehmen, Frau Holle ihre Betten ordentlich ausschüttelt und alles weiß wird und glitzert, ist es genau richtig, es sich mit einer Tasse Tee oder Punsch und einem gutem Buch in der warmen Stube bequem zu machen und abzutauchen in prickelnde Fantasien.
Die Kuschelgang liefert hierzu schon mal das Buch.

Kuscheliger Winter


 

Zwölf witzige, romantische und weihnachtliche Geschichten präsentiert die Wintheranthologie: „Kuscheliger Winter.“ Dieses Mal entführt die Kuschelgang ihre Leser in den Schnee, lockt mit Tannenbaumduft und Kerzenschein, nimmt den Leser mit auf eine wundervolle Reise in die kalte Jahreszeit.
Geschichten, so unterschiedlich wie ihre Autoren, zeigen, dass nicht einmal Schnee, Eis und Kälte der Liebe trotzen können.
12 kuschelige Gay-Storys

auf amazon und beamebooks, derzeit für einen weihnachtlichen Sonderpreis von 0,99 Euro.

-----> Auch die anderen ebooks der Kuschelgang sind zum Fest auf 0,99 Euro runtergesetzt. Wenn das kein Grund zum Feiern ist ...


Drachenfedern zum Anfassen

Es ist da. 

358 Seiten zum Anfassen, Durchblättern, Reinstöbern, Schnuppern und Schwärmen.

Drachenfedern "Im Bann des Feuers" ist als Printausgabe erhältlich.



Donnerstag, 19. Dezember 2013

Drachenfedern erste Bände kommen neu

Was einmal so erfolgversprechend angefangen hat, ist hart im totalen Chaos aufgeschlagen.

Das einzig Gute an der Sache war, dass ich mich ohne das Interesse an dem Verlag an meinem Buch Drachenfedern niemals weiter in die Öffentlichkeit gewagt hätte, als bis zu dem Portal, das ich auf der Suche nach weiteren Liebhabern von Homoerotik gefunden habe.

Mittlerweile hat sich viel getan, vieles zum Guten, aber auch vieles zum Schlechten. Aus bekannten Gründen musste ich mich vom Fantasy Welt Zone Verlag trennen. Der Vertrag ist gekündigt. Ab dem 01.01.2014 besitzt der FWZ-Verlag keinerlei Veröffentlichungsrechte mehr an Drachenfedern. Ich hoffe inständig, dass er die beiden Bücher bis dahin aus dem Verkauf nimmt.

Doch keine Bange. Die Federn fliegen wieder.

Ich werde mich gleich im Januar dransetzen und sie überarbeiten, noch vorhandene Fehlerteufelchen mit Drachenfeuer davonjagen und neu herausbringen. Da die Entscheidung, das Buch in zwei Teile zu teilen, vom Verlag kam und ich nach wie vor der Meinung bin, die beiden gehören zusammen, werde ich sie auch in einem Buch rausbringen. Damit wird der fiese Cliff, der mir einige bitterböse Mails eingebracht hat, in die Tonne getreten. 400 Seiten sind wirklich nicht zu viel und brechen auch keine Schenkel, wenn man sie beim Lesen drauf ablegt. :) Ich mag auch lieber dicke Bücher.

Also seid gespannt, was da noch kommt. Ich würde mich freuen, wenn ihr auch bei den neuen/alten Bänden fleißig dabei seid.



Mittwoch, 18. Dezember 2013

18. Türchen






Alle Jahre wieder ... Ich hoffe, dass es sich noch ganz oft wiederholt.
Auch dieses Jahr bin ich wieder dabei und habe ein kleines Weihnachtswunder für euch.
Mit dieser Geschichte hat es aber auch noch etwas anderes Besonderes auf sich.

Die Kuschelgang hat zu Weihnachten ganz kuschelige Geschichten zusammengestellt, um den kalten Winter mit heißen Gefühlen und vielen Kuscheleinheiten zu vertreiben.

Einen kleinen Vorgeschmack biete ich euch hier schon mal. Mein Beitrag zum Blogadvent und auch zum Winterbuch. Ein Wunder für euch.




Einen Dollar für ein Wunder


„Wie lange willst du eigentlich noch hier rumstehen?“, maulte Frank, mein bester Kumpel, und tippelte vor Kälte zitternd unentwegt von einem Bein auf das andere. Er zog die Schultern hoch, damit sich der dicke Wollschal enger um seinen Hals schmiegte, und gab einen kläglichen Laut von sich. „Den halben Tag im Auto zu verbringen, um mir hier dann in der Arschkälte die Beine in den Bauch zu stehen und mir die Eier abzufrieren, verstehe ich nicht als Wochenendabenteuer.“
Ich stöhnte genervt. Mir war ebenfalls kalt. Doch keine zehn Pferde, auch nicht die Rentiere des Weihnachtsmannes persönlich hätten mich von diesem Brunnen weggebracht.
„Was bist du nur für ein Weichei“, schimpfte ich, nahm meine eigenen Hände vor meinen Mund und hauchte hinein, um sie zu wärmen. Wir standen bestimmt schon über eine Stunde vor dem Bretterverschlag, hinter dem sich der Brunnen befand, der dem Platz seinen Namen verlieh. „Allmählich kommt mir wirklich der Verdacht, dass du der Schwule bist und nicht ich.“
Frank strafte mich mit einem bitterbösen Blick. Doch er lockerte ihn sogleich wieder und warf dem verhüllten Kunstwerk eine missmutige Grimasse zu. Die Passanten, die sich auf dem Christkindlesmarkt eingefunden hatten, mussten um uns herumgehen. Immer wieder wurden wir angerempelt, weil Besucher des Marktes vor lauter Auslagen betrachten nicht auf ihren Weg achteten oder bei der Fülle an Besuchern schlichtweg keinen Platz hatten, um auszuweichen. Es war Samstagabend, der letzte vor dem Heiligen Abend und der Weihnachtsmarkt extrem gut besucht.
Dass wir uns ausgerechnet heute hier eingefunden hatten, war mehr als Wink des Schicksals und meiner wahnwitzigen Idee zu verdanken, mich in aller Herrgottsfrüh ins Auto zu setzen und fünfhundert Kilometer Autobahn zu absolvieren.
Warum dies?
Ich wusste es selbst nicht.
Intuition?
Siebter Sinn?
Göttliche Fügung?
Ich konnte es selbst nicht sagen. Ich wusste nur, ich musste hierher.
„Was findest du an diesem Teil eigentlich?“, wollte Frank wissen und kuschelte sich näher an Bettina an. Die beiden waren seit fünf Jahren ein Ehepaar. Wir kannten uns alle drei noch aus der Schulzeit. Für die zwei war ich wie ein Bruder.
„Frag mich was Leichteres“, schnaufte ich, hauchte erneut in meine Hände und blickte mich um. Es war kaum ein Durchkommen bei all den Leuten. Man konnte auch kaum weiter sehen, als bis zum Rücken des Nächststehenden. Gerade gingen auf dem Balkon des Rathauses die Fenster auf und ein Engel eröffnete mit Fanfarenklang ein Weihnachtsspiel. Frank tat mir fast leid, als ich sein entnervtes Aufstöhnen hörte. Für ihn war dieses ganze spießige Getue an Weihnachten überhaupt nichts. Vermutlich hätte er sich lieber in seinem kuscheligen Wohnzimmer neben seine Frau gefläzt und durch das Fernsehprogramm gezappt. Obwohl die Aussichten für das Wochenende wenig vielversprechend waren, hatte er jedoch keinen Augenblick gezögert, mich zu begleiten, als ich am gestrigen Abend eröffnete, dass ich zu diesem Trip aufbrechen würde. Vermutlich hatte er aber Spektakuläreres erwartet, als in der Arschkälte an einem vernagelten Brunnen auszuharren und nicht zu wissen, warum er sich die Zehen abfrieren musste.
„Kennst du hier jemanden?“, erkundigte sich Bettina. „Du kannst es uns ruhig sagen, wenn du dich mit jemandem verabredet hast.“
Frank lachte humorlos. „Sag bloß, wir sind den weiten Weg gekommen, um Oli zu einem Date zu begleiten …“ Er keuchte fassungslos. „Gibt es bei uns keine leckeren Kerle?“
„Das verstehst du wahrscheinlich nicht“, ließ ich mich nicht verunsichern. Frank hätte auch gemeckert, wenn es dreißig Grad im Schatten gewesen wäre. „Es ist so ein merkwürdiges Gefühl …“ Ich blickte mich erneut um. Irgendetwas hatte mich hierher geführt. Eigentlich glaubte ich nicht an göttliche Fügung oder Schicksal, obwohl ich seit fast zehn Jahren einen Talisman um den Hals trug, den ich genau an dieser Stelle, aus diesem Brunnen aus dem Wasser gefischt hatte. „Ich war vor vielen Jahren schon mal hier“, erzählte ich. „Wisst ihr noch? Nach dem Abschluss? Nur mit einem Rucksack und dem allernötigsten bin ich zwei Jahre durch Deutschland getourt. Ich habe mich mit Gelegenheitsjobs über Wasser gehalten. Einer davon war hier in der Stadtverwaltung. Ich sollte den Brunnen reinigen und entdeckte dabei die Münze mit dem eingravierten Herz.“
Frank gab ein verächtliches Geräusch von sich. Er kannte die Geschichte. Bettina schenkte mir einen melancholischen Blick.
„Unser Träumer mal wieder“, kicherte sie und rempelte mich leicht mit der Schulter an. „Denkst du, derjenige, der den Dollar in den Brunnen geworfen hat, ist heute hier? So was funktioniert nur in schmalzigen Heimatfilmen.“
„Es könnte ja sein“, versuchte ich mich zu rechtfertigen. „Ich weiß auch nicht, warum. Aber seit gestern musste ich dauernd daran denken.“ Die Münze, die schon viele Jahre als mein Glückbringer fungierte, fühlte sich auf meiner Haut plötzlich warm und wohlig an, so als ob sie meine Worte bestätigen wollte. „Es könnte ja sein, dass ein Weihnachtswunder wahr wird.“
„Ha!“, machte Frank skeptisch. „Aber nur, wenn es goldene Taler vom Himmel regnet.“ Er schauderte vor Kälte und schob seine Hände tiefer in die Taschen. „Also, ich suche mir jetzt ein lauschiges Plätzchen irgendwo in einem kleinen Restaurant. Da werde ich mich aufwärmen und mein Bäuchlein füllen. Kommst du mit, Tina?“ Der Blick, den er seiner Frau zuwarf, gestattete keine Widerrede. Frank hatte die Schnauze gestrichen voll.
Bettina nickte. „Und du? Kommst du auch mit?“, wandte sie sich an mich.
Ich schüttelte den Kopf. „Nein, ich bleibe noch eine Weile hier. Geht ihr schon mal vor. Ich melde mich dann per Handy.“
„Viel Glück bei der Wundersuche“, wünschte mir Frank halbherzig, drehte sich um und wollte schon davonmarschieren. Er musste jedoch stehen bleiben und eine Lücke in der vorbeiflanierenden Menge abwarten.
Bettina beugte sich zu mir. „Ich wünsche dir auch viel Glück“, hauchte sie mit einem Kuss auf meine Wange.
Ich lächelte sie dankbar an. Im Gegensatz zu ihrem Mann nahm ich ihr das auch ab. Sie verstand mich manches Mal viel besser als ihre bessere Hälfte.
„Nimm ihm das nicht übel“, sagte sie entschuldigend. „Er hat so viel Einfühlungsvermögen und Romantik wie ein Holzpflock. Ich halte ihn dir solange vom Leib. Wir Mädels müssen doch zusammenhalten. Ich hoffe, du findest dein Weihnachtswunder.“ Sie kicherte frech und hauchte mir einen weiteren Kuss auf die Wange.
Von ihr als ihresgleichen angesehen zu werden, gefiel mir nicht sonderlich. Doch ich wusste, dass sie das nicht böse meinte. Außerdem war die Bezeichnung „Mädel“ noch harmlos gegen andere, die mir in meinem Leben schon entgegen geschleudert worden waren. Offen als Schwuler zu leben, war manchmal wirklich kein Zuckerschlecken.
Ich nickte und erwiderte den Kuss. Schließlich drehte sie sich um und eilte ihrem Gatten hinterher. Hin und wieder bemerkte ich in mir Neid aufkommen, wenn ich die beiden beobachtete. Bettina und Frank lebten mir vor, was ich mir seit Langem selbst wünschte. Seit fast einem Jahr, um es genau zu sagen, seit dem Tag, an dem ich feststellen musste, dass mein Freund andere Vorstellungen von fester Beziehung hatte als ich und ich ihn mit einem anderen Kerl knutschend erwischte.
Mit einem Seufzen riss ich mich von der Vergangenheit los und widmete mich der Zukunft, die noch so ungewiss und wabernd wie Nebel vor mir hing. Welche Zukunft mir dabei durch den Sinn schwebte, konnte ich nicht sagen. Mein Bauchgefühl hatte mich hierher getrieben, die Erinnerung an den Tag, als ich diesen Dollar aus einer Unzahl anderer Münzen aus dem Brunnen geholt hatte. Mir war, als wäre es erst gestern gewesen, dass ich an einem nicht gerade angenehmen Spätherbsttag, kurz bevor der Brunnen mit Holzlatten winterfest gemacht werden sollte, im kalten Wasser stand und mit bloßen Händen Geldstücke herausgefischt hatte. Zuvor hatte sich einer der anderen Kollegen über die Einfältigkeit der Leute lustig gemacht, die den simplen Schmuckbrunnen zu einem Wunschbrunnen umerkoren hatten und ihr schwer verdientes Geld einem Wunsch opferten, der niemals erfüllt werden würde.
Ich sah mich selbst, wie ich den Dollar aufhob, ihn mir von allen Seiten betrachtete und dabei überlegte, von wem und mit welchen Hoffnungen es dem Brunnen übereignet worden war.
Nun hing es seit fast zehn Jahren an meinem Hals und war inzwischen zu meinem liebsten Schmuckstück geworden. Nun stand ich hier und starrte einen nichtssagenden Bretterverschlag an, über dem ein mit Grünspan bedeckter Merkur seine geflügelten Schuhe betrachtete, während ein Jüngling zu seinen Füßen hockte und mit einem entrückten Blick zu ihm hochsah.
War heute der Tag, an welchen sich die Wünsche erfüllten?
Wunder passierten in der Regel wirklich nur im Märchen. Doch wie Bettina vorhin bemerkt hatte, war ich jemand, der an Wunder glaubte, ein Träumer, der mit dem Kopf oft in Fantasiewelten lebte. Als solches hatte ich auch an die eine Liebe geglaubt, die einem das Herz bereits auf den ersten Blick einnehmen und die Seele berühren konnte.
Träumer eben.
Ich seufzte erneut und drehte mich um, da ich mich entschlossen hatte, mich etwas zu bewegen und durch den Markt zu flanieren. Dabei stieß ich an einen Passanten, der neben mir am Brunnen gestanden hatte. Rasch drehte ich mich zu ihm und entschuldigte mich hastig.
Der Weihnachtsmarktbesucher, den ich unabsichtlich angerempelt hatte, war ein Mann, ungefähr im selben Alter wie ich. Auf seinem Gesicht erschien ein überraschter Ausdruck, als hätte ich ihn eben aus irgendwelchen tiefer gehenden Gedanken herausgerissen und unvermittelt in die Wirklichkeit katapultiert. Ich überflog rasch seine Statur. Was ich sah – und das war dank der dicken Winterkleidung nicht sehr viel – gefiel mir. Mit den Augen eines Jägers scannte ich den Kerl, riss mich jedoch sogleich wieder von ihm weg, da meine Gedanken bereits in eine Richtung abdrifteten, die ich mir hier auf einem eiskalten Platz unter Wildfremden nicht erlauben konnten. Sein Blick war traurig gewesen, einsam und voller Hoffnung, eine Erkenntnis, die mir erst kam, als ich ein paar Schritte weiter, erneut über ihn nachdenken musste. Irgendwie berührte mich dieser Blick, dieser hoffnungsvolle Glanz in seinen dunklen Augen. Ich fragte mich einen Moment, was er in mir gesehen hatte.
Die Erfüllung seiner Hoffnung?
Oder ebenfalls nur ein potenzielles Beutestück, um die Einsamkeit einer Nacht, oder auch nur ein paar Stunden zu zerstören?
Je weiter ich mich von ihm entfernte, je weiter mich der Strom der Marktbesucher von ihm forttrug, desto drängender bohrte sich die Erinnerung an diesen traurigen Blick in mein Gedächtnis.
Warum war der Kerl am Brunnen gestanden?
Ich hätte ihn eigentlich schon vorher sehen müssen, da ich fast eine Stunde dort gestanden hatte. Doch er war mir nicht aufgefallen. Wie ein Wunder war er plötzlich aufgetaucht? Oder hatte das Schicksal endlich eine Gelegenheit gefunden, unsere gegenseitige Aufmerksamkeit zu erwecken?
Das Schmuckstück um meinen Hals wurde auf einmal schwer und heiß. Vielleicht war es auch nur Einbildung. Doch seltsamerweise brachte mein Gehirn diese beiden Geschehnisse in Verbindung.
Ich blieb unvermittelt stehen und brachte damit einen älteren Mann hinter mir dazu, mich anzumaulen, da er auf mich aufgelaufen war.
Dieser Kerl am Brunnen …
Das konnte doch nicht sein …
Ich kehrte um, bahnte mir mühselig einen Weg gegen den Strom. Doch als ich endlich am Brunnen ankam, war der Mann verschwunden. Ich blickte mich um. Der Markt war voller Leute. Es würde ein Ding der Unmöglichkeit sein, ihn erneut zu finden. Außerdem hatte ich mir in der Kürze, in der ich ihn überflogen hatte, gerade mal seinen Blick eingeprägt. Ich hätte nicht sagen können, welche Farbe seine Jacke oder seine Mütze hatte.
Mit einem weiteren Seufzen gliederte ich mich erneut in den Strom der Besucher ein, die von Fanfarenklängen und Schneeflocken begleitet die letzten Weihnachtseinkäufe tätigten, sich an den zahlreichen Fress- und Saufbuden gezuckerte Mandeln, fettige Bratwurst oder dampfenden Glühwein gönnten.
An den dargebotenen Waren desinteressiert ließ ich mich durch die Gänge schieben. Ich interessierte mich eher für die Gesichter der Leute, suchte in ihnen jenen traurigen Blick, der mich so fasziniert und eingenommen hatte. Erst im letzten Gang, als ich mich frustriert an eine Menschenschlange anstellte, um der Kälte, die immer mehr von mir Besitz ergriffen hatte, mit einer Tasse heißen Glühwein den Kampf anzusagen, entdeckte ich ihn. Er stand an der angrenzenden Verkaufsbude, bezahlte eben eine Tüte Maronen und steckte sie sich in die Tasche.
Der Zufall hatte uns erneut zusammengeführt. Oder hatte da doch jemand Höheres seine Finger im Spiel? Es waren sicherlich mehr als tausend Leute auf dem Platz. Da einen einzelnen Mann zu finden, grenzte wirklich an ein Wunder.
„Zwei Glühwein“, bestellte ich bei dem Mann hinter dem großen Bottich mit dem Zapfhahn. Ich bezahlte und bahnte mir einen Weg zu dem Kerl, der sich nun an die Hauswand gestellt hatte, um in Ruhe seine Maronen zu essen und eher gelangweilt die anderen Leute beobachtete. Er wirkte verloren, als wüsste er nicht so richtig, was er hier sollte.
„Für dich“, sagte ich und hielt ihm eine der Tassen hin. Wie ich dazu kam, einem Wildfremden einen Glühwein auszugeben, konnte ich selbst nicht sagen. Ich folgte blind meinem Bauchgefühl.
Erst sah er mich verwirrt an, doch dann nahm er die Tasse entgegen. „Wie komm ich zu der Ehre?“, wollte er wissen, nahm die andere Hand aus der Tasche und hielt mir zwei heiße Maronen hin. Ich lächelte amüsiert, da mir im ersten Moment der Verdacht aufkam, er wollte das heiße Getränk mit den Esskastanien bezahlen. Ich nahm sie an und ließ meinen Blick ein weiteres Mal über ihn gleiten. Diesmal prägte ich mir die Einzelheiten genauer ein.
„Es ist eine komplizierte Geschichte“, erklärte ich. „Ich bin Oliver. Oliver Brendke.“
„Jan Habermann“, stellte er sich selbst vor. „Komplizierte Geschichten machen mich neugierig.“
„Es ist wirklich seltsam und kompliziert“, gab ich ausweichend von mir. Seine Stimme gefiel mir. Sie war leicht rau, vielleicht wegen der Kälte. Tief genug, um in mir die Nervenenden flattern zu lassen und mit einem melodiösen Hauch, der auch meiner träumerischen Seele schmeichelte und ihn gerne dazu bringen würde, mehr von sich zu erzählen. „Darf ich vorher fragen, warum du am Brunnen gestanden bist?“, erkundigte ich mich daher.
„Ich …“ Er verstummte und kaute verlegen auf der Unterlippe herum. Offenbar war es ihm unangenehm, darüber zu reden. Ich setzte ein freundliches Gesicht auf, um ihm Mut zu machen. Meine eigene war mindestens genauso verrückt. Ich hatte in meinem Leben ja schon viele absonderliche Sachen gemacht, aber wegen eines Gefühls aufs gerade Wohl einfach fünfhundert Kilometer weit zu fahren, war schon sehr abstrakt.
„Ich war vor Jahren schon mal hier“, erklärte Jan endlich. „Es war eine Jugendschwärmerei“, gestand er. „Bei einem Klassenausflug … Ich dachte, ich komme mal wieder vorbei … Einfach so.“
Ich überlegte, was mir dieses etwas unzusammenhängende Gestammel sagen sollte, während ich ihn weiter musterte und darauf wartete, dass er mir die Lösung präsentierte. Doch er schwieg und nippte an dem Glühwein. Wenn ich mir vorher nicht schon eine feste Meinung gebildet hätte, mir vorher schon nicht eine ziemlich absonderliche Vorstellung zurecht gelegt hätte, wäre ich nicht weiter auf sein Gestammel eingegangen. Doch etwas in mir sagte mir, dass da noch mehr war, dass er etwas verschwieg, was ihm peinlich war.
Zehn Jahre … Eine lange Zeit, in der viel passieren konnte. Er war ungefähr im selben Alter wie ich, vielleicht ein paar Jahre jünger. Er musste damals fünfzehn oder höchstens achtzehn gewesen sein. Jan hatte zwar keine genaue Zahl genannt, wann er zuletzt hier gewesen war, doch ich war mir sicher, dass ich nun den früheren Besitzer des Dollars vor mir hatte.
Daher entschloss ich mich, aufs Ganze zu gehen. Auch wenn er mich danach für verrückt erklärte und in die Geschlossene einweisen ließ. Ich war keine fünfhundert Kilometer hierher gefahren, um dieses Risiko nun zu scheuen.
„Vor zehn Jahren habe ich einen Dollar in den Brunnen geworfen“, berichtete er plötzlich, unterbrach damit meine Gedankengänge. „Ich war verzweifelt und hoffte, dass mir der Wunsch nach einer Seele, die mich verstand, erfüllt wurde.“ Verlegen starrte er in den Glühwein, vermied bewusst den Blick zu mir. Aber das war genau das, was ich hören wollte.
Ich konnte es kaum fassen. Es schien tatsächlich Weihnachtswunder zu geben. Ich brauchte einen Moment, um mir die Tragweite dieses Zusammentreffens klar werden zu lassen. Welcher romantische Gott dafür auch verantwortlich war – vielleicht Merkur selbst – ich war ihm unendlich dankbar für diese Chance.
„Glaubst du an Weihnachtswunder?“, fragte ich und brach damit das bleischwere Schweigen zwischen uns.
Da ich nicht wusste, wohin mit meiner Tasse, drückte ich sie ihm in die Hand, öffnete meine Jacke und brachte meinen Talisman hervor. „Ich habe einen Glücksbringer“, fuhr ich fort. „Vor vielen Jahren einmal jobbte ich hier in der Stadtverwaltung. Ich sollte den Brunnen reinigen. Dabei fiel mir eine ganz besondere Münze auf. Eigentlich sollte ich alles abliefern, doch dieses Stück konnte ich nicht mehr hergeben.“
Jan riss die Augen auf, als er die Münze erblickte. Er erkannte sie. Unendliches Glück durchflutete mich.
„Ich weiß auch nicht warum“, sagte ich. „Vor ein paar Tagen musste ich wieder daran denken, wie ich das Ding zwischen all den Münzen entdeckte. Dieses eingravierte Herz faszinierte mich. Als ich es fand, dachte ich daran, dass sich damit jemand bestimmt eine Liebe gewünscht hatte. Und vor ein paar Tagen … es erscheint mir nun wie eine göttliche Eingebung. Ich setzte mich in meinen Wagen und fuhr hierher, fast fünfhundert Kilometer, nur um dieser seltsamen Intuition zu folgen. Ich weiß auch nicht, was mich geritten hat, doch ich konnte nicht anders. Es drängte mich hierher.“
Jan starrte mich fassungslos an. Es war wirklich eine absolut absurde Geschichte. Ein Wunder war wahr geworden. Ich konnte es selbst kaum fassen. Aber da schien wirklich eine höhere Macht ihre Finger im Spiel zu haben.
Noch immer schwieg Jan und starrte mich einfach nur an. Seine Hände mit den Tassen sanken langsam nieder. Die Flüssigkeit schwappte über den Rand und tropfte auf den Boden. Dies interessierte mich jedoch überhaupt nicht.
„Glaubst du an Weihnachtswunder?“, fragte ich erneut, eher um ihm eine Reaktion zu entlocken. Jan war wie erstarrt, schien erfroren zu sein. Sein Gesicht war bleich geworden.
Endlich kam Bewegung in ihn. Er nickte. „Absolut“, erwiderte er.
„Was hast du dir denn damals gewünscht?“, brannte es auf meiner Zunge.
„Jemanden wie dich“, antwortete er prompt.
„Wie mich?“ Erneut wurde ich von Glück überflutet. Es war wirklich zu schön, um wahr zu sein. Jan sah absolut umwerfend aus und hatte sich von der doch recht wunderlichen Gegebenheit nicht abschrecken lassen. Ganz im Gegenteil. Auch ihn schien es überwältigt zu haben. Ich nahm ihm die Tassen aus der Hand und stellte sie mangels Abstellmöglichkeit einfach auf den Boden. Rasch stopfte ich die Maronen in die Tasche und nahm seine Hände. Sie waren ungewohnt warm, was vermutlich den Tassen mit der heißen Flüssigkeit zu verdanken war und zog ihn leicht an mich.
„Bist du jetzt enttäuscht?“, wollte ich wissen, als er etwas zögerte.
„Ganz und gar nicht“, kam es von ihm. „Nur darüber, dass es zehn Jahre gedauert hat, ehe ich auf dich treffen konnte.“
„Ich hoffe auf ein zweites Wunder“, sagte ich sanft. Jan hatte mich eingenommen, auf Anhieb von sich überzeugt. Dieser traurige Blick hatte schon vorhin gefesselt. Sein Lächeln und der glückselige Glanz in seinen Augen überzeugten mich restlos.
„Und das wäre?“, keuchte er neugierig.
„Dass du dich traust, mich zu küssen. Hier auf dem Markt.“ Das war wirklich ein gewagter Wunsch, doch ich entschloss mich, mein Glück herauszufordern. Wir waren nicht zufällig hier. Von woher auch immer er angereist war, er war von derselben Macht hierher gelockt worden, auf den Weihnachtsmarkt, wo wir uns nach zehn Jahren endlich über den Weg laufen sollten.
Jan kam mir tatsächlich entgegen und legte scheu seine Lippen auf meine. Das Blut kochte in mir. Mein Herz überschlug sich vor Freude. Ich hätte am liebsten meine Arme um ihn geschlossen und fest an mich gedrückt. Doch ich hielt mich zurück. Wir kannten uns nicht und trotz allem wirkte ein knutschendes Paar doppelt so Aufmerksamkeit erheischend, wenn sie aus zwei Männern bestand.
Tatsächlich räusperte sich jemand neben uns.
Widerwillig löste ich den Kuss, behielt jedoch seine Hände nahe bei mir. „Hättest du Lust, irgendwo hin zu gehen, wo weniger Leute sind und wir uns ungestört unterhalten können?“, raunte ich.
Jan nickte lächelnd.
Ich nahm ihn bei der Hand und führte ihn aus dem Markt heraus, schnurstracks in das nächstbeste Restaurant. Zu meiner Erleichterung fanden wir dort auch einen freien Tisch in einer relativ geschützten Nische, als hätte ein weiteres Mal das Christkind oder gar Merkur selbst seine Finger im Spiel. Auch hier bedudelte uns besinnliche Weihnachtsmusik aus kleinen Lautsprechern in den Ecken der Gaststätte. Die Dekorationen auf den Tischen bestanden aus kitschigen weißen Engeln, die Tannenzweige und Kerzen in den Händen hielten. Das Weihnachtsflair umfing uns auch hier an allen Ecken und Enden, doch hier war es wesentlich wärmer und wir konnten uns an den Händen halten, ohne dass sich jemand daran störte.
Jans Hand herzugeben, fiel mir im Traum nicht ein. Kaum, dass er seine Jacke ausgezogen, über die Stuhllehne gehängt und Mütze und Schal in den Ärmel gestopft hatte, griff ich erneut nach ihr und setzte mich auf den Stuhl neben ihn.
„Sorry“, sagte ich, als er mich fragend ansah. „Aber ich habe Angst, dass du mir davonläufst.“
Seine Augen begannen zu leuchten. „Warum sollte ich davonlaufen?“, fragte er.
„Es ist doch eine absolut absonderliche Geschichte“, erklärte ich, seine Hand mit meinen beiden umfassend. Sie fühlte sich so gut an, warm und fest, und wusste sicherlich die erogenen Zonen an meinem Körper zu reizen und zu streicheln. Ich freute mich schon auf diese Erfahrung.
„Nach zehn Jahren komme ich auf die Idee, dem Brunnen, aus dem ich die Münze gefischt hatte, zu besuchen und treffe auf niemand anderen, als jenen, der sie dort hineingeworfen hat.“
„Vielleicht ist es doch ein Wunschbrunnen“, bemerkte er lächelnd. Er beließ mir seine Hand, auch als ich begann, sanft mit dem Daumen über seinen Handrücken zu streicheln. Es schien ihm zu gefallen, denn sein Lächeln wurde breiter. „So absonderlich ist die Geschichte nicht, wenn man meine bedenkt. Auch ich bin nach zehn Jahren an den Ort zurückgekehrt, an dem ich eine Statue aus Kupfer um meinen sehnlichsten Wunsch bat.“
„Einen Dollar für ein Wunder“, entkam es mir theatralisch.
„Ich hätte auch gerne noch ein zweites Wunder“, sagte Jan und lächelte mich hinreißend an. Abermals überflutete ein Glücksgefühl meine sämtliche Adern. Hitze quoll in mir empor. So kalt, wie es mir vorher draußen auf dem Weihnachtsmarkt war, so heiß wurde es mir nun an der Seite von Jan.
„Welchen?“, wollte ich wissen.
Jan betrachtete einen Moment das Glitzerengelchen auf unserem Tisch. Mit seinen kleinen, weißen Keramikhänden umklammerte es die Kerze und machte mit einem verzückten Gesicht, einen Schmollmund, als wolle es gleich jemanden küssen oder frohlocken. Als spornte ihn dieser Anblick an, legte Jan seine zweite Hand auf meine, drückte sie und sah mich wieder an.
„Dass du mich noch einmal küsst. So wie vorhin.“ Seine Stimme zitterte verlegen, doch sein Blick war alles andere als unsicher. Eher erwartungsvoll, herausfordernd.
„Dafür brauche ich nicht einmal einen Dollar.“ Ich beugte mich zu ihm, legte meine Lippen auf seine und streichelte sie sanft. Ein Seufzen ging durch ihn hindurch. Seine Hände spannten sich für einen Moment fester an. Ich presste mich ein wenig fester auf ihn, schmiegte mich regelrecht an seinen Mund. Es fühlte sich so gut an. Wie musste es erst sein, wenn wir zusammen im Hotelzimmer lagen und uns gegenseitig an allen Stellen des Körpers küssten?
Jan kam mir entgegen, zog seine Hand aus dem Knäuel heraus, das wir auf dem Tisch gebildet hatten, und legte sie in meinen Nacken, um mich festzuhalten. Ein heißer Schauer rann von der Berührung aus. Diese Geste war ein weiteres Wunder. Er wollte mich nicht mehr gehen lassen. Und ich ihn auch nicht. Schließlich war ich sein Wunsch und hatte keine andere Wahl, als mich dem zu fügen.
Ja, Weihnachtswunder kamen unverhofft und kosteten gerade mal einen Dollar.


Jans Version lest ihr im kuscheligen Winter ab Sonntag.

Frohe Weihnachten und einen angenehmes Neues Jahr. Mögen sich eure Wünsche erfüllen.

Morgen gehts bei A.C. Lelis weiter.

Montag, 16. Dezember 2013

Sie fliegen ....

Der erste Drache ist bereits gesichtet worden. Bei amazon

Allen Lesern viel Vergnügen bei der Reise nach Häälröm mit Fäiram, Tuniäir und Jonas ... und nicht zu vergessen Sebastian ;)




Sie fliegen wieder ...

Im Bann des Feuers


Teil 3 der Drachenfedern-Reihe hat sich eben auf den Weg gemacht.

Klappentext:
Zwei Jahre sind vergangen, seit sich Jonas, Fäiram, der Drachenprinz von Häälröm und Tuniäir, der Falken-Marschall, gefunden haben und Eins geworden sind. Die Geburt eines neuen Kronprinzen steht bevor. Fäirams Gemahlin, die Drachendame Säirlasi, will alte Traditionen aufleben lassen und ihr Junges im Drachenberg zur Welt bringen.
Mit dem Auftauchen eines Feuervogels steht den drei Männern eine Bewährungsprobe bevor, die sich noch zusätzlich verschärft, als Jonas mit dem Bann des Feuers belegt wird.


Das ebook ist schon mal voraus geflogen und wird die nächsten Tage auf amazon zu finden sein. Das Print dauert noch ein paar Tage. Das Cover stellte sich etwas quer. Ich hoffe, dass es noch vor Weihnachten klappt.

Ich bin aufgeregt und absolut gespannt darauf, wie euch die neuen Abenteuer von Jonas, Fäiram und Tuniäir gefallen. Es ist zu einem Baby von mir geworden. Die drei sind mir sehr ans Herz gewachsen. Häälröm und seine Bewohner haben nicht zum letzten Mal einen Fuß in die Menschenwelt gesetzt. Schon jetzt kann ich verraten, dass ich von einem ganz verzweifelten Moordrachen gebissen worden bin, der mich um Hilfe gebeten hat. Seine Geschichte ist mittlerweile schon ziemlich angewachsen und wird auch bald zu lesen sein - sofern mich das RL dazu kommen lässt.

Vielen Dank allen Testlesern, Korrekturmäusen, Inspirationsgebern und allen, die an mich und Häälröm festgehalten haben. Ein ganz besonderes Dankeschön an meine Coverbastlerin, die eisern den Tücken ihres macs trotzt und ein wirklich wunderschönes Cover gebastelt hat.

Sobald das ebook auf amazon gesichtet ist, werde ich hier den Link reinsetzen. 



 

 

Donnerstag, 12. Dezember 2013

bye bye kobo

Lang hab ich zugesehen, doch jetzt gab es Nägel mit Köpfen und ich habe mein Konto bei kobobooks gekündigt.

Es waren zwar nur 2 meiner ebooks dort vertreten, ein weiteres über bookrix dort eingestellt, aber verkaufen konnte ich über diese Plattform nur ganz ganz wenige, sodass es sich für mich nicht lohnt.

Das Buch "Fehlpass mit Folgen" bleibt weiterhin dort zum Kauf, weil es über bookrix dort eingestellt wurde. Aber die beiden anderen "Und täglich grüßt der Blumenstrauß ..." und "Auslegware" werden dort in Kürze gelöscht - hoffe ich, sofern kobo antwortet. Denn irgendwie scheint da gerade der Wurm drin zu sein. Ich komme nicht auf das dashboard und "mein Konto" lässt sich auch nicht aufrufen. Daher kann ich sie nicht selbst rausnehmen und muss erst die Antwort abwarten.

Da beamebooks alle Formate anbietet, werde ich diese Plattform weiterhin nutzen.

Montag, 9. Dezember 2013

Drachenfedern III nimmt Gestalt an

Es geht stetig voran.
Die Korrekturen und Überarbeitungsarbeiten am Text sind weitgehend fertig.
Fertig ist man als Autor wahrscheinlich nur mit den Nerven, aber dem Text wird auch in gedruckter Form noch herumgefeilt ... *ggg* Ich denke, da sage ich manchen Leuten nichts Neues. Mir gehts nicht anders.

Auf jeden Fall, ist es nun so weit, dass ich durchschnaufen und sagen kann, es geht voran und mein Ziel rückt in absehbarer Nähe.

Wer schon mal vor Neugier platzt, kann auf der Facebook-Seite das erste Kapitel als Leseprobe inhalieren.

Als nächstes ist das Cover dran. Meine Designerin bonnyb Bendix sitzt mit Feuereifer dran. Sobald erste Ergebnisse vorliegen, werde ich die in Facebook auf der Seite posten.

Bezüglich der ersten beiden Bände von Drachenfedern ergibt sich in Kürze eine Änderung. Der Vertrag mit Fantasy Welt Zone Verlag ist gekündigt. Ab dem 1.1.2014 besitzt der Verlag keine Rechte mehr an den Büchern. Im Januar 2014 werde ich die beiden Bände neu herausbringen. Eventuell in einem Band, so wie es Anfang von mir gedacht war. Damit verschwindet der fiese Cliff, der mir eine Reihe an "Beschwerden" eingebracht hat.

Drückt mir die Daumen, dass alles glatt geht. Dann können die Drachenfedern bald wieder gemeinsam/dreisam in die Welt fliegen.

Bald geht es weiter mit Fäiram, Tuniäir und Jonas ...

Montag, 25. November 2013

Doppelpack im Angebot

Mein erstes Printbüchlein 
"Ashan Delon serviert im Doppelpack" 
gibt es bis Weihnachten zum günstigen Preis
von 5,95 Euro.

Damit wünsche ich allen Lesern
 eine besinnliche Adventszeit.

Donnerstag, 21. November 2013

Mein erstes Printbüchlein

Es ist da, mein erstes selbst gebasteltes Printbüchlein - na ja, nicht ganz. Ich will mich da auch ganz herzlich bei Rigor Mortis bedanken, die mit mir den Kampf gegen Technik und createSpace aufgenommen und unermüdlich Cover erstellt hat.






Nach langem Hin und Her .... Tadaaaa!!! Hier ist es endlich.



Ich freue mich tierisch, dass es endlich geklappt hat.
In dem Büchlein sind die beiden bereits auf amazon als ebook erschienenen Kurzgeschichten

"Meistbietend ersteigert"
und
"Und täglich grüßt der Blumenstrauß ..."

zusammengefasst. 172 Seiten mit romantischer Homoerotik alá Ashan. Ich hoffe, es gefällt euch. Feedback gerne willkommen.
Viel Spaß beim Blättern und Stöbern.


Montag, 28. Oktober 2013

Einen Coffee to go, bitte!

Florian hetzt jeden Morgen zum Bus, den er immer wieder knapp verpasst. An diesem Morgen steht ihm sogar unerwartet jemand im Weg. Das sollte aber nicht die letzte Begegnung mit diesem Mann sein.




2 Kurzgeschichten um Florian und André vereint in einem ebook.

4 Kaffee und 1 Date
1 Smoothie, 1 Tür, 1 Klappe, 1 Tisch und 1 Stuhlbein

 Die beiden Katastrophenkönige zusammen in einem Buch. Ob das gut geht???? Lest selbst.

jetzt auf amazon und beam-ebooks
für nur 0,99 €

Für Risiken und Nebenwirkungen ... Ach ja, ihr wisst schon :)

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Bundesamt für magische Wesen

Seit kurzem gibt es in Deutschland ein neues Bundesamt, das sich um alle magische Wesen und deren Belange kümmert.

 BAfMW 
mit Sitz in Bonn

Sie leben unter uns, unerkannt, unsichtbar, von Menschen nur als Legenden oder mysteriösen Erscheinungen wahrnehmbar. Doch sie sind real. Es gibt Drachen, Elfen, Gnome, Trolle, Engel, Vampire, Hexen und allerlei anderes magisches Wesentum. Sie haben Rechte und Pflichten, müssen geschützt und verwaltet werden. Das BAfMW hat sich dieser Aufgabe verschrieben.

Das BAfMW konnte bereits zahlreiche Mitarbeiter für die unterschiedlichsten Arten, Wesen, magischen Gattungen und Spezies verpflichten. Ich freue mich, meinen Beitrag zum Schutz dieser bemerkenswerten Wesen leisten zu können.


Mehr Informationen über das BAfMW gibt es direkt auf der Webseite und bei Facebook.


Leserunde für die Farben der Liebe

Auch für das zweite Buch der Kuschelgang gibt es eine Leserunde bei lovelybooks.

Wer sich bewerben möchte, kann sich bei lovelybooks mit seiner Lieblingsfarbe bewerben und ein Farben der Liebe-Ebook gewinnen.

Bewerbungsfrist läuft noch bis 5.11.2013. Die Kuschelgang freut sich auf rege Beteiligung und ganz viel Feedback.

neuer Lesestoff von mir

"Meistbietend ersteigert"

 Klappentext:
Eine Wohltätigkeitsveranstaltung ist immer ein gutes Ding. Zusammen mit seiner Familie engagiert sich der verschlossene, zweiundzwanzigjährige Jens für soziale Projekte. Um Spenden für Überflutungsopfer zu sammeln, organisieren sie ein großes Fest, inklusive der Versteigerung von Freiwilligen, die ein Wochenende lang Arbeiten für ihre Käufer tätigen sollen. Jens lässt sich überreden, sich ebenfalls als Versteigerungsobjekt zur Verfügung zu stellen. Nichts ahnend, dass der Mann, der den Zuschlag für ihn erhält, sein ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Homoerotische Kurzgeschichte

 auf amazon und auf beam-ebooks zu haben

Freitag, 27. September 2013

Kuschelfarben

Hurra! Das zweite Kuschelgangprojekt hat das Licht der Welt erblickt.


Farben der Liebe





Dieses Mal haben wir das Thema Farben gewählt.

10 farbenfrohe Storys.
Ein Farbenspiel der anderen Art. Kühles Blau tritt in den Wettstreit mit warmem Rot. Flippiges Pink gegen erdige Herbsttöne. Doch eines haben diese Farben gemeinsam: Hinter jeder verbirgt sich eine aufregende homoerotische Geschichte. Dieses Mal sind 8 Autoren mit 10 schwul - homoerotischen Storys vertreten.

8 Autoren breiten die Farbenpalette aus. Von Blau bis Schwarz. Für jeden etwas dabei.
erhältlich bei amazon


Freitag, 20. September 2013

Mein Beitrag zum Kurzgeschichten-Wettbewerb Ü18

Ganz spontan habe ich mich an einem Wettbewerb der Bookrix-Gruppe "Gay-Kiss" Ü18 beteiligt. Thema: "The good, the bad and the gay"

Mein Beitrag hierzu:


The Two Spirit
zum Lesen auf den Titel klicken

Den Familienausflug in eine Open-Air-Western-Veranstaltung fällt für Jochen anders aus, als er gedacht hatte. Einer der Schauspieler, ein Indianer, lässt Gefühle in ihm aufkommen, die ihn fluchtartig die Vorstellung verlassen lassen. In der künstlichen Goldgräbergrotte der Westernstadt, schlägt er sich den Kopf an. Als er wieder zu sich kommt, begegnet er dem Indianer, aber diesmal nicht als Schauspieler.


Die anderen Teilnehmer lesen und abstimmen könnt ihr hier direkt im Gruppenpost

Freitag, 23. August 2013

Homo Schmuddel Nudeln

Heute habe ich mal eine Empfehlung für euch.

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Gay-Autoren gesucht - Drei Bände bereits fast fertig!

Auf Bookrix findet gerade ein Projekt statt, dass die Homo-Schmuddel-Nudeln ins Leben gerufen haben. Es gilt, Homophilen zu helfen und den Erlös einem Verein zu stiften. Hier unser Profil:

Willkommen auf dem Gruppenprofil der Homo Schmuddel Nudeln!
Du bist Fan homoerotischer Geschichten? Fein! Dann bist du hier genau richtig!
Die Homo Schmuddel Nudeln sind ein netter Haufen abgedrehter Gay-Romance-Autoren.
Bist du Autor homoerotischer Romane? Vielleicht möchtest du dich am Interview beteiligen oder aber an unserem Buch „365 Geile-Nacht-Geschichten“. Dort veröffentliche wir jeden Tag eine homoerotische Geschichte für die letzte Lektüre des Tages vor oder zum Zubettgehen.
Die näheren Infos dazu gibt es in den jeweiligen „wichtigen Mitteilungen“ unter dieser Nachricht.
Viel Spaß wünschen die
Homo Schmuddel Nudeln

Hier der link zu uns:
http://www.bookrix.de/-wd862db0b3c8b15/

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Im Juli ist sogar eine Geschichte von mir dabei. Weitere werden sicherlich noch folgen. Es ist eine ganz tolle Aktion. Helft mit, damit die 365er voll werden. Es sind wirklich schöne Geschichten von wundervollen Autoren. Wenn ihr euch daran beteiligen wollt, meldet euch unter dem o.g.Link. Wenn ihr den Verein Straßenkids e.V. in Hamburg unterstützen wollt, dann kauft euch das Buch. Ihr werdet es nicht bereuen.

Freitag, 16. August 2013

----> E N D E <-----

Hurra!!!!

Sektkorken knallen. Freudig herumtänzelt. Lauter Schrei hallt durch Deutschland und Häälröm.

Es ist vollbracht. Dieses kleine vierbuchstabige Wörtchen steht nun unter 110029 Wörtern und 411 A5 Seiten.

Drachenfedern "Im Bann des Feuers" ist fertig geschrieben.

Ich kann es selbst kaum fassen. Ich habe es geschafft. Nach einer langen Phase, in der ich wegen der Probleme um die ersten Bände kaum die Motivation dazu aufbringen konnte, hat die Geschichte um Jonas, Tuniäir und Fäiram eine neue Episode. Und da geht es ganz schön rund, kann ich euch sagen. Die drei haben es mir nicht leicht gemacht. Vor allem der freche Basti, der auch noch ein paar Wörtchen mehr mitreden wollte, quatschte mir dauernd dazwischen.

Jetzt heißt es, überarbeiten, korrigieren, beta lesen. Vielleicht finden sich wieder ein paar Fans, die Drachenfedern Band III exklusiv Probelesen wollen und mir dann sagen, was sie davon halten.

Ich freue mich. Ein neues Baby ist geboren. Das ist immer ein schönes Erlebnis. Ein Grund zum Feiern. Vielleicht sollte ich darauf wirklich anstoßen. 

Mittwoch, 31. Juli 2013

Titelfindung ist echt schwer

Das Schreiben von Geschichten ist nicht nur das Seitenweise Aneinanderreihen von Wörtern und Sätzen. Das Ganze muss auch einen Namen haben.
Wer meine Storys kennt, hat sicherlich schon bemerkt, dass viele gar keine Kapitelüberschriften haben. Das Finden eines passenden Namens für eine Geschichte oder ein Kapitel artet für mich manchmal in einer unlösbaren Aufgabe aus.

Entweder habe ich schon vorher eine Überschrift und schreibe die Geschichte dazu. Oder sie fliegt mir im Laufe des Schreibens zu. Hin und wieder wechsle ich während des Schreibens sogar mehrmals den Titel. Aber noch nie war es bei einer Story so schwierig. Bei meiner neuen Kurzgeschichte finde ich einfach keinen passenden Titel.

Daher ein Apell an alle Kreativen, die mir bein Finden eines Namens helfen können.

Erst einmal der Klappentext:

Eine Wohltätigkeitsveranstaltung ist immer ein gutes Ding. Zusammen mit seiner Familie engagiert sich der verschlossene, zweiundzwanzigjährige Jens für soziale Projekte. Um Spenden für Überflutungsopfer zu sammeln, organisieren sie ein großes Fest, inklusive der Versteigerung von Freiwilligen, die ein Wochenende lang Arbeiten für ihre Käufer tätigen sollen. Jens lässt sich überreden, sich ebenfalls als Versteigerungsobjekt zur Verfügung zu stellen. Nichts ahnend, dass der Mann, der den Zuschlag für ihn erhält, sein ganzes Leben auf den Kopf stellen wird.


Meine Ideen hierzu:

  1. Meistbietend ersteigert
  2. Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten … verkauft
  3. Verkauft
  4. Du gehörst mir!
  5. Drei Hammerschläge zum Glück
  6. Das Gebot geht an die Liebe
  7. 3, 2, 1 … verliebt (oder auch "verkauft")
Wer noch andere Idee hat, her damit. Auf Wunsch kann ich noch mehr Infos über die Kurzgeschichte liefern.

Schreibt einfach euren Vorschlag oder euren Favoriten in den Kommentar unter diesen Post oder bei Facebook, oder schickt mir eine PN.
Damit diese Story nicht als namenlose Nummer in die Öffentlichkeit gehen muss :)
Danke.



Dienstag, 16. Juli 2013

11 Fragen

Ist zwar schon ne Weile her, dass mich Ivy Paul zu einem Facebook-Interview-Spiel eingeladen hat. Aber besser spät als nie ;)
Bei diesem Spiel beantwortet man 11 Fragen und stellt 11 neue Fragen an weitere Autoren. Da ich das Ganze wieder mal total verbumbeutelt habe, sprich vergessen, und dieses Spiel schon eine Weile in FB die Runde macht, also wahrscheinlich schon jeder etwas beantwortet hat, werde ich einfach Ivys Fragen beantworten.


1. Welches Genre könntet ihr NIE bedienen?
Da gibt es mehrere. Horror ist absolut nicht mein Fach. Ebenso Krimi und Thriller. Ich bin eine hoffnungslose Romantikerin. Hin und wieder fließt in meinen Geschichten zwar auch das eine oder andere Tröpfchen Blut, aber einen richtigen Horror würde ich nie hinkriegen. Man ist als Autor so sehr mit den Geschichten verwoben. Ich träume lieber von heißen Sexszenen als von Gemetzel.
 

2. Mitternacht. Ihr bleibt mit eurem Wagen in der Pampa liegen. Euer Handy funktioniert nicht aber ihr seht zwei Häuser. Beide etwa gleich weit entfernt. Im Einen brennt Licht, es wirkt wie das Anwesen gutsituierter Leute. Das andere Haus liegt im Dunkeln und ist vergammelt. Zu welchem Haus lauft ihr und warum?
Ich als Angsthase würde wahrscheinlich zum beleuchteten Haus laufen. Wobei man auch da nicht sicher sein kann, dass es einem dort besser ergeht. Wahrscheinlich würde ich erst einmal durch die Fenster kucken und mir die Leute ansehen, die da drin wohnen.
 

3. Wenn ihr als Tourist durch die Zeit reisen könntet, wohin würdet ihr als erstes reisen?
Ins antike Griechenland zur Zeit, als die Ruinen noch intakt waren. Wenn ich dort im Urlaub war, habe ich mich immer zwischen die ganzen Steinhaufen gestellt und mir das Leben von damals vorgestellt. Das würde ich gerne mit eigenen Augen sehen wollen.
 

4. Woran habt ihr als letztes gearbeitet?
Eine romantische Gay-Kurzgeschichte – was sonst. :D
 

5. Haltet ihr Lesungen?
Noch nicht. Aber ich schätze, irgendwann werde ich nicht drumherum kommen.
 

6. Welches war euer schönstes Autoren-Erlebnis?
Als ich die Anfrage eines Verlages erhielt, der sich für mein Buch interessiert. Ich bin an der Decke geschwebt. Und als ich es später in Händen hielt, war ich einfach nur stolz, es endlich geschafft, meinen Traum verwirklicht zu haben.
 

7. Welche Genres schreibt ihr?
Ich schreibe homoerotik – seit ein paar Jahren ausschließlich, weil mich dieses Genre absolut fasziniert.
 

8. Habt ihr ein Vorbild?
Eigentlich nicht so wirklich. Ich lese gerne die Bücher von Lara Adrian und habe sicherlich das eine oder andere Wort von dort aufgeschnappt. Ich nehme mir eher ein Vorbild an Leuten, die nicht aufgeben und ihr Ziel verfolgen und wünsche mir, dass ich ebenso konsequent sein kann. Leider bin ich das nicht immer und gebe recht schnell auf.
 

9. Welches Romanprojekt würdet ihr gerne verwirklichen?
Ich habe viele Projekte, die ich gerne verwirklicht sehen möchte. Vorrangig habe ich mir für dieses Jahr die Fortsetzung von Drachenfedern vorgenommen.
 

10. Wo seht ihr euch in 10 Jahren?
Ich vor einem Bücherregal, in welchem noch ein paar weitere Bücher mit meinem Namen drin stehen, und glücklich, dass es Leser gibt, die mein Geschreibsel lesen wollen.
 

11. Welches Buch ist eurer Meinung nach das Beste, das je geschrieben wurde?
Das ist Geschmacksache. Ich habe Scarlet Pimpernel von Baroness Orczy sicherlich schon tausendmal gelesen. Es ist herrlich romantisch und ich mag die Figur des Sir Percy. Ich liebe Kishons Humor und tauche gerne in die Mysterien von Avalon ein.Ich hab mit Atrieu in Unendliche Geschichte mitgefiebert und stehe an der Ladentheke, wenn Lara Adrian einen neuen Band der Midnight-Serie rausbringt. Jede Geschichte ist einzigartig. Man muss sich drauf einlassen können und wenn dem so ist, dann kann es sich in die Reihe Beste Bücher einsortieren.


Danke an Ivy Paul alias Lynn Carver für diese Fragerunde. Wenn es Autoren gibt, die sich unbedingt an diesem Fragenspiel beteiligen möchten, dann einfach melden.

Sonntag, 14. Juli 2013

Was neues: Auslegware

Juhuu. Ich freu mich, dass mein neues Ebook reibungslos und ohne Zwischenfälle auf amazon erschienen ist.

Inhalt:
Schluss mit lustig. Ich habe genug von meinem Dasein als Auslegware. Jetzt wird der Spieß umgedreht. Auf der verzweifelten Suche nach einem Opfer, der meinem Bottom-Status ein Ende bereiten soll, läuft mir in dem Baumarkt, in welchem ich als Verkäufer für Bodenbeläge arbeite, ein schmalbrüstiger Gockel über den Weg, der mich vom Fleck weg fasziniert. Ein idealer Typ, um ihn flach zu legen und mir ein neues Image zu verpassen. Doch so einfach, wie ich es mir vorgestellt hatte, wird es nicht. Homoerotische Kurzgeschichte.

Auf amazon und beam-ebooks bereits erhältlich

Viel Spaß beim Lesen. :)

Freitag, 28. Juni 2013

Statement

Liebe Leser,
wir, die Autoren des FWZ-Verlags möchten euch mitteilen, dass wir uns mittlerweile nicht mehr wirklich darüber freuen können, wenn ihr eins unserer Bücher aus dem Verlag kauft. Die Verlegerin Michaela Nelamischkies stellt sich seit über einem halben Jahr tot, wir erhalten keine Abrechnungen und keine Tantiemen mehr für unsere Bücher. Alle Nachfragen werden ignoriert, Einschreiben kommen ungeöffnet zurück, weder auf Anrufe noch Mails wird reagiert. Wir sind unendlich enttäuscht, dass unser Vertrauen so missbraucht wurde und unsere Arbeit nicht honoriert wird, noch wir unsere Rechte an den Büchern zurückerhalten. Wie und ob wir diese zurückerhalten ist nicht absehbar. Bitte habt Verständnis, dass wir uns nicht weiter öffentlich dazu äußern werden.
Tief enttäuscht.
Die betroffenen Autoren



In meinem Fall betrifft das nur "Drachenfedern"

Donnerstag, 27. Juni 2013

Wichtig - neue Richtlinien bei google-blogger wegen nicht jugendfreier Inhalte

Eben erhielt ich von google-blogger eine Mail, dass ab dem 30.06.2013 alle blogs gelöscht werden, in denen sich nicht jugendfreie Inhalte oder Werbung befindet.

Da ich meinen blog behalten möchte, werde ich die Postliste dementsprechend ausmisten, d.h. sämtliche eventuell anstößigen Posts entfernen. Das betrifft die M+M Quickies, die ich anfangs zeitgleich mit dem Onlinestellen auf fanfiktion und bookrix hier eingestellt habe und eventuell auch Leseproben. Alle anderen Posts sind m.W. nicht betroffen. Wer sich dennoch von irgendeinem Beitrag gestört fühlt, bitte melden.

Ich werde hier in Zukunft darauf achten, keine Ausschnitte meiner Geschichten oder Szenen zu posten, die gegen die neuen Richtlinien von google verstoßen. Wer Derartiges von mir lesen möchte, findet die ganze Bandbreite auf fanfiktion oder bookrix.

Samstag, 22. Juni 2013

Dufte Storys nun auch als Print


 
Für die Papierliebhaber unter den Lesern eine erfreuliche Nachricht.

Die duften Storys der Kuschelgang sind nun auch als Buch zu haben.

Die geballte Duftkollektion aus 368 Seiten, 14 Storys und 10 Autoren gibt es nun bei amazon

Garantiert überall lesbar, ohne Kabel und Strom, bei hellem Licht, wie auch mit Taschenlampe unter der Decke, mit dem betörenden Duft von frischer Druckerschwärze und grifffestem Papier. Was Handfestes zum Mitnehmen und Träumen.

Mittwoch, 12. Juni 2013

fantasyreiche Lesung im rustikalen Ambiente

Für alles gibt es ein erstes Mal.

Als mich per facebook die Einladung zu einer Fantasy-Lesung erreichte, die auch noch in meiner Nähe stattfand, wollte ich schon spontan auf, "JA, ich komme" klicken. Doch da ich meinen Terminplan kenne, der im letzten Moment doch noch durch irgendwelche Umstände umgeworfen wird, wählte ich "Vielleicht". Der dick und fett mit rotem Filzstift im Kalender eingetragene Termin hatte anscheinend doch gewirkt, denn es klappte wirklich. Eine Premiere für mich. Ich war noch nie auf einer Lesung.

Am Dienstag Abend dem 11. Juni 2013 fand ich mich zu einer ganz besonderen Lesung ein.

Spiegelträume

gehalten von Juliane Seidel, Tanja Meurer und Lynn Carver im Restaurant Edelweiß in Augsburg.



Juliane Seidel las aus ihrem Buch "Assjah - die lebenden Träume"

Lynn Carver gab aus dem ersten Teil "Goryydon - Der Zauberspiegel" aus ihrer Buchreihe etwas zum Besten

Tanja Meurer bescherte uns mit Passagen aus "Glasseelen" reichlich Gänsehaut.



Lesung mit Menü und musikalischer Untermalung stand im Schaukasten vor dem Restaurant. Das Menü selbst, das zwischen den einzelnen "Lesehäppchen" serviert wurde, war selbst eine fantasiereiche Ansammlung von Geschmacksexplosionen. Bei jedem Gang saßen wir vor dem Teller und überlegten, was dies sein konnte. Da gab es gewürzter Zaubertrank mit kleinen Gummifledermäusen am Glasrand, Drachenflügel auf Sumpfgras = lecker, Kräutertrank im Glas mit Zwergenkraut, Wildes Federvieh und am Schluss ein schmackofatziges Dessert: Feenpüree mit Biss. Ich muss sagen, wenn mir der Wirt im Vertrauen nicht verraten hätte, was es wirklich ist, hätte ich es tatsächlich für ein Gericht aus der Zauberwelt gehalten. Feines, süßes, hellfarbenes Püree, mit kleinen Schokosplitterchen drin und Traubenzucker-Hundeknochen oben drauf. Ich werde es an dieser Stelle nicht verraten (Magierehrenwort), was es war, es war jedenfalls lecker. Den Kräutertrank im hohen Sektglas, fand ich etwas gewöhnungsbedürftig, aber witzig. So habe ich noch nie ein Bärlauchsüppchen genießen dürfen. Der Wirt hat sich hier alle Mühe gegeben, dem Thema gerecht zu werden. Es ist ihm in der Tat gelungen, ein wirklich zauberhaftes Menü auf die Beine zustellen.
Das Musiker-Duo (c) Juliane Seidel



Die musikalische Untermalung schmeichelte uns zwischen den einzelnen Gängen mit fantasievollen Klängen aus der E-Gitarre und einem Keyboard und den klangvollen Stimmen der beiden Künstler.



Die Autorinnen Juliane Seidel, Lynn Carver und Tanja Meurer, kannte ich bisher nicht persönlich, sondern nur von Posts, die auf meiner Pinnwand bei facebook landeten. Den einen oder anderen Kommentarkontakt hatte ich bereits mit einigen, doch nichts näheres. Sie persönlich zu treffen, war ein weiterer Grund, warum ich den Termin rot angemerkt habe. Ich hatte zwar noch keine Gelegenheit eines ihrer Bücher zu lesen, doch da es Fantasy war und ich ein Fan von (fast) allem Fantastischen bin, interessierte es mich umso mehr. Mal sehen, was andere Autoren so schreiben. Neugier siegt :)
Büchertisch (c) Juliane Seidel

Mich interessierte auch das ganze Drumherum, wie man eine Lesung überhaupt abhält, was dabei passiert etc. Es war wirklich aufschlussreich. Den Autorinnen meine Hochachtung, dass sie es geschafft haben, vor einem Publikum aus ihren Texten zu lesen und so belanglos und selbstsicher darüber zu plaudern, als gäbe es diese Fantasiewelten wirklich. Sie konnten jede Frage beantworten, standen Rede und Antwort und verrieten auch einiges aus dem Nähkästchen eines Autors. Dabei spielten auch kleine Plüschtiere und Zeichnungen und Skizzen eine große Rolle. Es hat mich wirklich beeindruckt, mit wieviel Feinarbeit sie alles vorbereitet und mit wieviel Liebe sie diese Lesung abgehalten haben. Juliane Seidel und Tanja Meurer waren auch extra aus Wiesbaden angereist, hatten sich 5 Stunden durch Staus gequält, um hier in Augsburg ihre Bücher vorzustellen.

Juliane Seidel (c) Juliane Seidel
Juliane Seidel war die Erste, die zwischen Drachenflügeln und Kräutertrank, Ausschnitte aus "Assjah - Lebende Träume" las. Ich muss zu meiner Schande gestehen, ich habe die Werbung bisher nicht allzu wichtig genommen, da es sich um ein Kinderbuch für ab 10jährige handelt, aus dem Alter bin ich längst raus. Doch Julianes Vortrag hat mir den Mund wässrig gemacht. Vielleicht werde ich mir das Buch irgendwann einmal zulegen, einfach um zu erfahren, wie es mit Kim, seinen beiden Feen und dem Rattendrachen weitergeht und ob sie es schaffen, die Schattenwesen zu besiegen.

Lynn Carver (c) Juliane Seidel


Lynn Carvers "Der Zauberspiegel", der nach dem Kräutertrank und einer Fantasydarbietung der kleinen zwei-Mann/Frau-Band drankam, führte uns in die Abenteuer der 15jährigen Juliane, die einer Vorsehung folgen muss. Die Szene, in der die Horden des Schwarzmagiers die Bewohner des Bauernhofes niedermeucheln, in welchem Juliane Unterschlupf gefunden hatte, war wirklich spannend und gruselig.



Tanja Meurer (c) Juliane Seidel
Nach dem "Wilden Federvieh" las Tanja Meurer aus ihrem Buch "Glasseelen", wo man gleich zu Anfang in ein Erlebnis geworfen wird, das einem mehr als Gänsehaut beschert. Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass es ein gewaltiger Schock ist, wenn einem ein "Selbstmörder" direkt vor die Füße fällt. Ich möchte es nicht erleben. Für diesen Roman, der der erste einer Reihe ist, hat sie sich sogar extra zu Recherche-Zwecken nach Berlin begeben. Sie erzählte viel von dem Hintergrund der Geschichte und wie sie darauf kam. Für mein zartes Gemüt ist dieser Mysterie-Thriller leider nichts. Da würde ich vermutlich Albträume bekommen.

Alles in allem war es ein interessanter und gelungender Abend mit netter Gesellschaft und gutem, fantasiereichem Essen. Was ich auch eine wunderschöne Geste an die Leser fand: die beiden Autoren Juliane und Tanja signierten ihre Bücher am Schluss der Lesung nicht nur, sie spendierten dem begeisterten Leser neben dem Autogramm auch noch eine Zeichnung ins Buch, so mal eben schnell die Hauptprotas in detailreichen Bleistiftskizzen. Wahnsinn!

v.l.n.r: Silvia Barfüßer, Tanja Meurer, Lynn Carver, Juliane Seidel, Stefan Barfüßer (c) Juliane Seidel
Es hat mich gefreut, die drei Autorinnen kennenzulernen und einmal live zu erleben. Ich werde auf jeden Fall, falls wieder einmal eine Lesung in Augsburg abgehalten wird, mit Lynn Carver oder auch Ivy Paul (das ist dieselbe Autorin *gg*) oder auch mit Juliane und Tanja einen dicken roten Vermerk in meinem Kalender machen. Es hat Spaß gemacht. Da der Eintritt der Elterninitiative krebskranke Kinder zugute kam, erfüllte es auch noch einen guten Zweck. Der Abend hat für Sinne, Fantasie und Magen gleichermaßen etwas geboten.

Gerne wieder.

PS: Ein herzliches Dankeschön an Juliane Seidel für das klauendürfen ihrer Bilder. Hab natürlich an Fotoapparat nicht gedacht. Das Copyright liegt bei ihr. Wer welche davon haben will, bitte bei Juliane Seidel nachfragen. Auf ihrem blog gibt es mehr.

Montag, 10. Juni 2013

14 duftige Storys

Es ist vollbracht!

Ich freue mich, mit so tollen Autorenkollegen und Kolleginnen zusammenarbeiten zu dürfen und mit Ihnen ein so schönes Ergebnis zustande zu bringen.
10 Autoren und 14 Geschichten, die sich für ein gemeinsames Thema zusammengefunden haben: Duft

Liebe duftet
Liebe erheitert
Liebe macht Spaß
Liebe ist wundervoll
Liebe ist einfach überwältigend
Liebe ist ... dufte







Das ebook ist jetzt auf beam ebooks und amazon erhältlich. 6,99 Euro

Freut euch auf 14 dufte Geschichten, die euch ganz individuell begeistern, von Nathan Jäger, Chris P. Rolls, Karo Stein, Malin Wolf, Nico Morleen, Isabel Shtar, Moos Rose, Karolina Peli, Caitlin Daray und mir.

Ein herzliches Dankeschön an meine Mitautoren. Es war spannend, lustig, interessant und erlebnisreich. Gerne wieder :)

Dienstag, 28. Mai 2013

Testobjekte gesucht

Vielen Dank für den großen Zuspruch zu meiner Suchaktion für Testleser. 
Es haben sich jetzt 6 Leser gemeldet, die mich bei der Entwicklung des Buches unterstützen möchten. Danke schon mal vorab an die "Testkarnickel".


Aus der Stille in die Welt ...

Es gibt eine Zeit, in der man raus in die Welt geht, die Sonne und den Wind begrüßt und mit ihnen laut singend um die Häuser tanzt.

Dann gibt es eine Zeit, in der man sich in die eigene Seele zurückzieht, der Stille lauscht und ne deftige Erkältung auskurieren muss.

Meine Stimme ist zwar noch nicht ganz wieder hergestellt und mein Taschentücherverbrauch reicht noch an Großfamilienpackung heran, aber es geht allmählich Richtung Virenabbau. Zum Glück überträgt das Internet nur virtuelle Viren, keine realen, also könnt ihr ruhig weiterlesen :)

Die Zwangspausenzeit hab ich genutzt, eine Geschichte weitgehend fertig zu stellen. Leider nicht Drachenfedern III, da fehlt mir derzeit die Motivation. Ist aber auch nicht mehr weit vom Ziel entfernt.

Da ich untätig zuhause rumgelegen bin und meinen Kopf irgendwie beschäftigen musste, überlegte ich mir, vielleicht gibts da draußen ein paar neugierige Leser, die den neuen Ashan Delon-Roman vorab Testlesen wollen.  



Hier der Klappentext:


Lennart, ein deutscher Maschinenbauingenieur, und Greg, ein leicht durchgeknallter Anwalt mit Hochbegabung und multikultureller Abstammung, beide 26, sind gute Freunde. So gut, dass sie auch zusammen ins Bett gehen. Liebe ist allerdings nicht im Spiel. Sie genießen gemeinsam die Sonnenseite des Lebens und nehmen alles mit, was sich ihnen bietet.

Eines Tages verschiebt sich ein geschäftlicher Termin für Lennart, worauf er in Gregs Anwesen in New York einen Zwischenstopp macht. In der Gästesauna trifft er auf Gregs smarten, unnahbaren Chauffeur Stephan. Die beiden kommen sich unter der Dusche näher. Von nun an steht Lennart zwischen zwei Männern, denn auch Greg will mehr als Sex. Doch Lennart sieht es nicht.

Blind für das Wesentliche. Blind für die wahre Liebe.


Zwischen Anfang und Ende steckt jede Menge Erotik, ein ganz klein wenig softigste Soft-SM, viele Verwicklungen, Verwirrungen, Dramen, Glück, Unglück, Streit, Liebe und eine lederne Maske, die Lennart erst so richtig die Augen öffnet.

---> Also wenn ihr was ganz Neues, Geheimes, Exklusives von mir lesen wollt, dann meldet euch doch mal bei mir.

Ich freu mich, wenn sich 2 oder 3 Leser finden könnten, um mich bei der Entwicklung der Geschichte  zu unterstützen. Das Buch ist noch nicht lektoriert, befindet sich daher in der Rohfassung. Nähere Infos können wir dann ausmachen.

Nachtrag - noch ein paar Infos, zum Umfang, damit ihr wisst, worauf ihr euch einlasst
derzeit, da noch nicht vollendet:
Wörter ca. 114000
Zeichen ca. 704000
Seiten in A5 ca. 311

Es werden bestimmt noch ein paar mehr Seiten, ich schätze mal so 350 Seiten. Die entgültige Seitenzahl kann ich erst bei Fertigstellung sagen, da es auf das TB-Format ankommt. Aber mit der A5-Angabe kommt man glaube ich schon ganz knapp hin.
 

Mittwoch, 22. Mai 2013

Kobo hat's

So liebe Kobo-Freunde ...

"Fehlpass mit Folgen" 

und 

"Und täglich grüßt der Blumenstrauß ..." 

sind von nun ab auch auf kobo-books zu finden.

Dienstag, 21. Mai 2013

Kobo ebooks

Für die kobo-Fans unter den Lesern wollte ich "Und täglich grüßt der Blumenstrauß ..." dort einstellen. Doch leider klappt da was mit dem Hochladen nicht.
Keine Ahnung woran es liegt. Ich versuche es weiter, und wenn ich es geschafft habe, gebe ich hier Bescheid.

Montag, 20. Mai 2013

Blumenstrauß wird ausgeliefert




Endlich ... 

"Und täglich grüßt der Blumenstrauß ..." 

ist nun auch auf amazon.de erhältlich.

Somit kann der smarte Blumenverkäufer Simon auch bald vor der Tür von amazon-Kunden stehen und sie mit einem duftenden Rosenstrauß beglücken. Ich wünsche allen Lesern viel sinnliches Lesevergnügen.

Samstag, 18. Mai 2013

Depris ...

wallyir_FoggySunlight/www.morguefile.com


Liegts am Wetter,
liegts an der Jahreszeit?
Am allgemeinen Stress
oder dass mir gerade alles über den Kopf wächst?
Wenns dunkel wird, und die Tage kürzer,
wenn die Sonne nicht mehr ausreichend ins Gemüt scheint,
die Seele sich nach Wärme und Ruhe sehnt ...

Frust, Depression, Lustlosigkeit
Am liebsten ins Bett verkriechen und die Decke bis ans Kinn ziehen.
Die Vorhänge verschlossen, alle Lichter gelöscht.
Das Telefon ausgestöpselt, für niemanden mehr erreichbar.
Ich verkrieche mich in mein Schneckenhaus, will keinen Menschen sehen,
bin enttäuscht, ertrinke förmlich in Selbstmitleid.
Lasst mich in Ruhe. Ich will die Stille genießen.
Mir wird es zu viel, ich bin überfordert.

Wenn die Nächte dunkel und kalt werden und Schneeflocken lautlos vom Himmel fallen.
Winter wirds in mir.
Eiszapfen wachsen an meiner Seele. Frost überkommt mein Gemüt.
Nach Einsamkeit ich mich sehne.
Der Frühling ist in weiter Ferne. Wärme kann mich nicht erreichen.
In die Dunkelheit verzieh ich mich, will niemanden sehen.
Hülle mich in Stille, die meinen Ohren schmeichelt.
Alle Sorgen bleiben vor der Schwelle, ich will sie nicht sehen.

Liegts am Wetter, an der Jahreszeit,
am allgemeinen Stress?
An der Trauer, die einen befällt, wenn das Licht schwindet?
Dass Mut und Lebenswille sich schlafen legen.
Keine Geduld aufbringen wollen, der Dinge auszuharren.
Die Kraft sich verflüchtigt, wie Nebel im Wind.
Der Herz schwer wird durch Kummer und Gram.
Man selbst Freunde abweist, weil der Trost einen schmerzt.

Kristalle aus Eis die Gedanken erstarren.
 Man glaubt mutterseelenallein auf Erden zu leiden.
Ich will nicht mehr weiter, möchte für immer hier bleiben.
Inmitten der Nacht, der Frühling ist fern.
Werd ihn nie erreichen, der Weg ist so weit.
Keine Kraft sich zu erheben, um einen Schritt nach draußen zu tun.
So schwer meine Seele, kann sie kaum tragen.
Erdrückt mich der Kummer, das Leiden, die Nacht.

Es ist zu viel, was ich muss erdulden.
Das Maß überschritten, das Fass überlaufen.
Möchte schreien, alle Stimmen verjagen.
Lassen sich nicht scheuchen, bleiben müde bei mir liegen.
So müde wie ich selbst, meine Glieder gewichtig wie Blei.
Gedanken an die Zukunft lasten schwer auf mir,
erdrücken mich mit Plänen, von mir selbst auferlegt.
Mir Ziele streng gesteckt, um der Kälte zu entgehen.
Sie hat mich gefunden, die Trostlosigkeit des Seins.
Der Herbst in der Seele, das Ende der Zeit.
Es gibt kein Entrinnen aus diesem Kreis des inneren Elends.
Wetter, Jahreszeit, Stress, Kummer, Sorgen, Streit.
Was auch immer es sei.
Es hemmt mich, bringt mich zum Erliegen.
Ich mag nicht mehr.
Lasst mich alle in Ruhe.

Ashan Delon (c) 2013

Freitag, 17. Mai 2013

Blumenstrauß ist da

amazon mag immer noch nicht. Dafür war beam ebooks versöhnlicher. 

"Und täglich grüßt der Blumenstrauß ..." 

ist in mobi, epub und pdf auf beam ebooks zu haben. *freu*


Montag, 13. Mai 2013

Blumenstrauß lässt auf sich warten

Noch immer keine positive Meldung von amazon bezüglich meines ebooks "Und täglich grüßt der Blumenstrauß ..." Immerhin ist jetzt eine Leseprobe zu lesen. Also könnt ihr zumindest mal reinschnuppern.
Da ich keine Ahnung habe, wie lange es dauert, bis das ebook erhältlich ist, habe ich mal bei beam-ebooks angeläutet. Ich hoffe, dass ich als Autor aufgenommen werde und das ebook bald dort einstellen kann.

Freitag, 10. Mai 2013

Demnächst duftige Neuigkeiten



Aus einer fixen Idee wird eine wahre Gegebenheit. Aus einem lapidaren Scherz entwickelt sich eine handfeste Lektüre ....

Unter dem Namen


Es duftet nach Liebe


wird Anfang Juni eine ganz besondere Kurzgeschichtensammlung mit dem Thema Duft das Licht der Welt erblicken.
10 Autoren haben sich zusammengetan, diese duftige Anthologie auf die Beine zu stellen.

Caitlin Daray-Schreiberling
Ashan Delon (Hobby-Autorin)
Nathan Jaeger - Autor/Writer
Nico Morleen
Karolina Peli
Chris P. Rolls- Autorin
Moos Rose
Isabel Shtar
Karo Stein
Malin Wolf

Meine Wenigkeit ist ebenfalls dabei. Ich freu mich total auf die Gemeinschaftsarbeit mit ganz lieben Kollegen und Kolleginnen, die eines gemeinsam haben - die Liebe zum Schreiben.  

Mehr Infos und Häppchen gibt es auf der Facebook-Seite der Kuschelgangkreationen.
Kuckt mal vorbei und hinterlasst ein "Gefällt mir" wir würden uns freuen.

Dienstag, 30. April 2013

Öfter mal was Neues

Ich bin gerade etwas am Herumbasteln am Blog. Da ich zwei krumme linke Finger bei der Webseitenerstellung habe und keine Ahnung, was genau ich eigentlich will, kann es jeden Tag etwas anders ausschauen. Mal skuril, mal klassisch, mal bunt ...
try and error - mal sehen, wie weit mich das bringt.
Also keine Panik, wenns hier mal ganz anders aussieht. Ihr seid schon richtig, solange Ashan Delon üben drüber steht. *grins*