Mittwoch, 26. Dezember 2012

DFII Prints sind unterwegs

Es hat eine Weile gedauert, aber nun ist es endlich soweit.

Der Print zu Drachenfedern Band II ist nun fast überall erhältlich. Heute wurde er bei thalia, bol, libri und jpc gesichtet - sogar sofort lieferbar. Damit könnt ihr euch an euren Lieblingshändler wenden und den lang ersehnten Print erstehen :)
amazon hinkt noch etwas hinterher. Dort ist er noch nicht lieferbar, wird aber hoffentlich bald folgen.

Die versprochene Verlosung der einzigartigen Tassen wird im Januar stattfinden. Ich gebe noch rechtzeitig Bescheid, wann es losgeht bzw. welche kniffligen Fragen ihr beantworten müsst. Aber keine Angst, so schwierig mache ich es euch nicht.
Ich hab noch ein paar Ideen, was ich noch als Extras zur Verlosung anbieten kann, aber das ist noch ohne Gewähr und soll eine Überraschung sein, sofern ich es auf die Reihe kriege.

Wer Rezensionsexemplare für eine Rezension auf seinem Blog oder anderswo benötigt, der Verlag hat noch einige Exemplare als ebook übrig. Einfach eine kurze PN an mich oder den Verlag genügt. Vielen Dank schon mal vorab.

Ich freue mich, dass mein Erstling endlich komplett "draußen" ist und so gut angekommen ist. Vielen Dank für die vielen lieben PNs, Mails, Rezensionen und Sternchen auf amazon, die mich seit dem ersten Erscheinen von DFI erreicht haben. Und auch für die vielen Kommentare zu meinen anderen Geschichten auf fanfiktion und bookrix. Es ist immer wieder eine reine Freude, von eurer Begeisterung zu lesen. Ich kann es kaum fassen und muss mich immer wieder mal selbst zwicken. Es macht Spaß Geschichten für euch zu schreiben. Erst ihr Leser ermöglicht es mir, meiner Leidenschaft - dem Schreiben - so ausgiebig zu frönen. Eure Bemerkungen und Anmerkungen, eure Ratschläge und auch mal Kritik, helfen mir, mich zu verbessern und den Nachschub an neuen Geschichten nicht versiegen zu lassen.
Leider spielt mein RL nicht immer mit. In den letzten Wochen, gerade vor Weihnachten, ließ er mir kaum noch Zeit für mein Hobby.
Ein Hobby, das auch gepflegt werden will. Neben Schreiben und Hochladen gehört auch das Beantworten von Revs, PNs und Mails. In Bookrix habe ich längst den Überblick verloren. Ich hoffe, ihr nehmt es mir  nicht übel, wenn ich nicht wegen jedem einzelnen Herzchen ein Dankeschreiben losschicke. Ist aber sicherlich auch in eurem Interesse, wenn ich euer Postfach nicht mit ganz vielen PNs überschütte. Daher möchte ich mich auch auf diesem Wege ganz herzlich bedanken. Ich habe mich wirklich über jedes einzelne gefreut.
In Fanfiktion hinke ich mit der Beantwortung noch etwas hinterher. Manche fleißigen Reviewer mussten über einen Monat warten. *schäm*
Eine meiner Vorsätze für das nächste Jahr ist: Revs zeitnah zu beantworten. Ich hoffe, ich kann es einhalten.

Was gibt es in der nächsten Zeit weiteres von mir?
Zunächst versuche ich an Urugan weiterzumachen. Da steht auch schon längst das nächste Kapitel an. Mitternachtsfalken wird überarbeitet, Gestaltwandler ebenso, für beide habe ich jeweils eine beta gefunden, mit denen ich die Storys überarbeite und zum Teil neu einstelle.

Das ist natürlich noch nicht alles. Drachenfedern war ursprünglich als ein Buch vorgesehen, das jedoch aufgrund der Seitenzahl gesplittet werden musste und nun als Reihe herauskam. Meine Ideenproduktion schien mit Fäiram und Jonas noch nicht abgeschlossen zu haben, daher wird es höchstwahrscheinlich - wenn ich es schaffe - einen dritten Teil davon geben. Da steht mir noch eine Menge Arbeit bevor. Drückt mir die Daumen, dass ich neben all den anderen Geschichten, die schon lange auf Fertigstellung bzw. Fortführung warten, auch noch an DFIII weiterschreiben kann. Und dann stehen noch viele weitere Ideen an, die bereits in meinem Kopf oder als Kurzplot existieren, aber erst noch getippt werden müssen
Ich bräuchte eine einsame Insel mit Internetanschluss - oder besser ohne I-Net, sonst bin ich so oft in FB beim chatten und klönen und das ist ein reiner Zeitkiller *ggg* - und Strom natürlich, damit ich mein Notebook anschließen und ungestört schreiben kann. *seufz*


Ich glaube, ich hab jetzt genug geschwafelt *ggg* Ich wünsche euch viel Lesevergnügen mit  Drachenfedern und all meinen anderen Geschichten auf fanfiktion und bookrix. Feedback ist jederzeit willkommen. :)

lg eure Asha

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Print DFII

Aaaaaahhhhhhh! *Freudentänzchenaufführt*

Grad eben ist wieder eine Postkarte von Fäiram und Jonas eingetrudelt.  
 Sie sind bei BoD angekommen !!!!!!

Zwar noch ohne Coverbild, aber sie sind zumindest heil dort eingetroffen, ohne Federn zu lassen oder vom Weg abzukommen. Wenn sie sich häuslich dort eingerichtet haben, werden sie bestimmt auch bald bei amazon und Co. auftauchen.

Ich freu mich so. Endlich ist Drachenfedern komplett. Um es in trauter Zweisamkeit mit Band I unter den Baum zu legen, ist es jetzt zu spät, aber immerhin ist mein Wunsch erfüllt und die Listung klingelt wie ein Glöckchen an meinem virtuellen Bäumchen. :)

Darauf gönne ich mir jetzt ein kleines Gläschen Amaretto. Prost!

Montag, 17. Dezember 2012

Türchen Nr. 17

gezeichnet von Janine Sander


Der 17. Dezember - die Reihe ist nun an mir.

Zunächst erst möchte ich mich ganz herzlich bei Karo Stein bedanken, für diese grandiose Idee des blogübergreifenden Adventskalenders. Sie bescherte uns bisher ein buntes und wundervolles Pottpouri an zauberhaften Beiträgen. Das schreit förmlich nach Wiederholung im nächsten Jahr, oder?

Leider fiel mein hierfür vorgesehener Weihnachts-Beitrag mit Pauken und Trompeten durch den beta-test und musste erst mal zurück in die Bastelwerkstatt. Da ich aber nicht mit leeren Händen dastehen wollte, erzähle ich euch eine Geschichte darüber, was unter Umständen passieren könnte, wenn man mit einem außergewöhnlichen Autor in einem vollbesetzten Zug sitzt und sich über die Geschehnisse des Tages unterhält. An dieser Stelle, ein herzliches Dankeschön an Randy D. Avies für die inspirierende Zugfahrt.




Ungeahnte Begegnung

Feierabend!
Jetzt nichts wie nach Hause.
Nach acht Stunden Buchmesse war für mich nur noch eines wichtig: So schnell wie möglich meine schmerzenden Füße auf die Couch legen und die Ruhe genießen. Doch bis dahin hatte ich noch eine ganze Stunde Zugfahrt zwischen Frankfurt und Mannheim vor mir.
Ansich war dies eine angenehme Art und Weise den anstrengenden Messetag zu beenden. Ich konnte mich gemütlich auf die Sitzbank fallen lassen und vielleicht ein wenig die Augen zu machen, um den Stress hinter mir zu lassen. Wenn ich daran dachte, dass ich jetzt noch eine Stunde Autofahrt mit Stau und Regenwetter vor mir gehabt hätte, war ich froh, mich für den Zug entschieden zu haben.
Als ich am Spätabend endlich das weitläufige Gelände betreten und mich auf den Heimweg machen konnte, war der Bahnhof so überlaufen wie die Messe selbst. Mit mir waren nach Messeschluss Hunderte von Besuchern zum Bahnhof gepilgert, um sich wie ich auf den Nachhauseweg zu machen. Während ich mich durch die Menschenmenge kämpfte und nach dem richtigen Bahnsteig suchte, bewunderte ich ein weiteres Mal die skurril und bunt kostümierten Anime-Gestalten, die mir bereits schon den ganzen Tag auf der Messe aufgefallen waren. Ich hatte keine Ahnung, was und wen sie alles darstellten, da mir diese Szene absolut fremd war. Nur wenige Figuren kamen mir aus Medienwerbung und Fernsehen bekannt vor. So musste ich unweigerlich schmunzeln, als ich Gestalten in Blaumännern und dicken Schnauzbärten erkannte. Den Film hatte ich mit einem Kumpel im Kino gesehen.

Es waren so viele Menschen auf dem Bahnsteig, dass kaum ein Durchkommen war. Ich bugsierte mich mit meinem Rollkoffer wie ein Slalomläufer durch die Gruppen von Menschen, die ebenfalls auf der Suche nach dem richtigen Gleis waren, auf ihren Zug warteten, oder einfach nur schwatzend in großen und kleinen Trauben zusammenstanden und sich über ihre Erlebnisse und Eindrücke auf der Buchmesse unterhielten. Im Gegensatz zu den meisten Besuchern der Messe war ich rein geschäftlich dort gewesen, denn als Autor hatte ich mich den ganzen Tag lang als solches zu präsentieren gehabt, um eben jenen Leuten mein Buch näher zu bringen, die nun den Bahnhof vollstopften. Nach einem Blick auf die Übersicht der Zugverbindungen suchte ich mir einen Platz, wo ich in einigermaßen Abstand zu den anderen Fahrgästen auf meinen Zug warten konnte.
Mein Blick fing einen jungen Mann ein, der eher gelangweilt neben einem Fahrkartenautomaten stand und die bunt kostümierten Figuren betrachtete, die an ihm vorbeigingen. Auf einer seiner Schultern hing ein schwarzer Rucksack herunter. Mit einer Hand presste er ein Buch an seinen Bauch, während er mit der anderen gedanklich etwas abwesend mit den Fingern durch sein Haar kämmte, ehe er die Hand in die Hosentasche steckte. Sein leicht unverständlicher, dennoch amüsierter Blick und seine hin und wieder zu einem Schmunzeln zuckenden Mundwinkel, verrieten mir, dass er ebenso wie ich, keine Ahnung von dieser Szene hatte.
Unsere Blicke begegneten sich rein zufällig. Wir fixierten uns gegenseitig abschätzend, ehe er den Kopf mit einem Lächeln zur Seite drehte, um einer Gruppe von schrill gekleideten Jugendlichen zu folgen, die lachend und scherzend an ihm vorbeigeschlendert waren.
Mein Blick blieb jedoch noch länger auf ihm haften, denn sein Anblick hatte etwas in mir ausgelöst. Ich kannte dieses Gefühl genau, beschrieb ich es doch beinahe jeden Tag aufs Neue in meinen Geschichten. Dieses heiße Kribbeln, gepaart mit elektrisierendem Prickeln und einer lodernden Hitze, die sich in der Bauchgegend aufbauten und allmählich und unbarmherzig über den ganzen Körper ausbreiteten, bis sie in beinahe jeder Faser pulsierten und um Erlösung bettelten.
Ich biss mir auf die Unterlippe und scannte ihn mit den Augen eines Autors, der Input für seine neue Geschichte sammelte. Auch wenn ein kleiner Impuls in mir eifersüchtig zu meckern begann, weil ich diesen jungen, blonden Mann mit dem liebenswerten Schmunzeln, nicht mit tausenden von Lesern teilen wollte, wollte ich alles von ihm aufnehmen und unbedingt festhalten.
Vieles hatte ich mit den Figuren in meinen Geschichten gemein: Ich war ebenso schwul und stand auf dieselben Typen Männer, wie die, in denen sich meine Hauptakteure verliebten. Der größte und gravierendste Unterschied bestand jedoch in der Art und Weise, wie wir unsere Liebesspiele gestalteten. Ich kann nicht mehr genau sagen, wie ich eines Tages auf die Idee gekommen war, Homoerotik aus der BDSM-Szene zu schreiben, wo ich noch nie in meinem Leben gefesselt worden war, noch nicht einmal von der Polizei verhaftet und in Handschellen abgeführt. Vielleicht war es der Reiz des Fremden, des Exotischen, des Verbotenen, aber wenn ich Szenen von Fesselspielen, Unterwerfung und Dominierung schrieb, dann begann es in mir, zu prickeln. Wenn meine Protas einen Orgasmus erlebten, kam es mir beinahe selbst. Es war durchaus eine gewisse Art von Selbstbefriedigung. In meinen Geschichten lebte ich etwas aus, was ich wahrscheinlich niemals leibhaftig erleben würde.
Im Geiste suchte ich bereits den dominanten Gegenpart zu dem Blonden, der noch immer amüsiert und neugierig den vielen Cosplayern hinterherblickte. Ein großer Schwarzhaariger, überlegte ich, voller Muskeln, stark und unbarmherzig. Ein Hüne von einem Mann, der jeden mit nur einem Blick auf die Knie zwang.
Oder ein unscheinbarer, gedrungener Kerl, dem man nicht zutraute, dass er einen Sklaven bändigen konnte.
Ich riss meinen Blick von dem Blonden los und suchte in der Menge nach einem geeigneten Opfer, den ich abkupfern und im Geiste kopieren konnte. Doch keiner der anderen Männer erschien mir gut genug, um diesen hübschen Jüngling zu einem willigen Liebesdiener zu machen. Niemand erweckte in mir auf Anhieb den Eindruck, sich nicht von dem flehenden Blick aus diesen leuchtenden blauen Augen erweichen zu lassen.
Ich holte mir meine Inspirationen oft von lebenden Objekten, die ich meist nicht eins zu eins übernahm, sondern einen gelungenen Mix aus mehreren Typen erstellte. Auch wenn keiner meiner lebenden Inspirationen je erfuhr, für was er missbraucht wurde, so wollte ich mein Gewissen damit beruhigen, ihn wenigstens nicht in seiner Ganzheit benutzt zu haben. Ich bastelte mir meine Protagonisten wie ein Puzzlestück zusammen, nahm von jedem das für die jeweilige Geschichte passende Teil, fügte die einzelnen Fragmente sorgsam zusammen und kreierte wie Frankenstein meine eigenen Monster.
Je länger ich darüber nachdachte, wie ich den Blonden und seinen noch nicht erfundenen Gegenpart in eine Story packte, desto mehr keimte in mir Widerstand dagegen auf. Der Kerl am Fahrkartenautomaten benahm sich in meinen Gedanken recht bockig. Er wollte sich nicht verändern, beugen oder zerstückeln lassen. Er wehrte sich verbissen dagegen, sich auseinander nehmen oder anderweitig benutzen zu lassen. Auch brachte ich es nicht fertig, ihm irgendjemand anderen zur Seite zu stellen. Ich dachte sogar darüber nach, ihn zu einer Randfigur zu machen, als Freund des potenziellen Sklaven oder auch des Herrn, der sich von eben jenem guten Freund immer wieder von seinen Exzessen auf den Boden der Tatsachen zurückholen ließ.
Mit diesem jungen Mann war es wirklich nicht leicht. Vielleicht sollte ich ihn einfach so nehmen, wie er war, ihn in mein virtuelles Bett holen und einem ganz normalen Typen, der auf die stinknormale Missionarsstellung stand, an die Seite stellen.
Mit einem Seufzen drehte ich mich um. Meine Gedanken und das Prickeln in meinem Inneren begannen heftiger zu rotieren, als ich mich selbst mit ihm im Bett vorstellte. Manchmal war die Fantasie eines Autors nicht nur ein Segen, sondern auch ein Fluch. Sie konnte einem zum Verhängnis werden, wenn der Kopf ganz woanders war, als der Rest vom Körper, wenn man auf Fragen oder Stichworte antwortete, die nur im eigenen Kopf existierten und damit die Umgebung in schallendes Gelächter versetzte.
Dieser Fluch machte einen manchmal zum Mittelpunkt jedes gesellschaftlichen Treffens, allerdings auch unheimlich einsam. Ich hatte mich aus der Welt zurückgezogen, bis ich merkte, dass ich mehr in meiner eigenen Fantasie lebte, als in der realen Welt. Doch mit der Veröffentlichung meiner Bücher versuchte ich wieder einen Schritt in die Welt hinaus, wollte mit Gleichgesinnten zusammenkommen, sie an meinen Fantasien teilhaben lassen und mir ein klein wenig Bestätigung für mein Tun holen. Es gab so viele Geschichten über Homosexuelle, warum sollte ich nicht meinen Beitrag dazu leisten. Denn ich war einer von ihnen. Zwar konnte ich meine Fantasien besser auf dem Papier oder besser gesagt auf dem PC – zwischen den Zeilen meiner Geschichten – ausleben als im Bett, aber das genügte mir komplett, um mir immer wieder einen erlösenden Kick zu holen.
Hinter mir fuhr der Zug kreischend in den Bahnhof ein und riss mich damit aus meinen trüben Gedanken. Ich schnappte mir meinen Trolley und ließ mich von der Menge in den Waggon schieben. Erwartungsgemäß war er beinahe bis auf den letzten Platz besetzt. Merkwürdigerweise blieb der Platz neben mir frei. Mir gegenüber saßen zwei Frauen, die sich über ihre Arbeit bei einem Fisch-Fast-Food unterhielten. Ich lehnte mich müde zurück, schloss für einen Moment die Augen und freute mich auf einen beschaulichen Abend auf meinem Sofa, mit den Füßen auf dem Couchtisch und vielleicht noch ein kühles Bier in der einen Hand, während ich mit der anderen durch die Episodenauswahl von SM-Pornos zappte, um mir weitere Inspirationen zu holen.
Als mich jemand ansprach und wissen wollte, ob der Platz neben mir noch frei war, riss ich erschrocken die Augen auf und wäre glatt vom Sitz gerutscht, als ich in genau jenes Gesicht blickte, mit welchem ich gedanklich bereits im Bett lag und versuchte, lustvolle Laute zu entlocken.
„Ich … ähm … ja“, stammelte ich völlig überrumpelt, rutschte näher an die Außenseite des Sitzplatzes und rückte meinen Rollkoffer dichter an mich heran.
Der Blonde ließ sich in den Sitz fallen, platzierte seinen schwarzen Rucksack unter seinen Sitz und zog seine hellbraune Lederjacke aus.
„Ganz schön voll hier“, schnaufte er geschafft, stopfte die Lederjacke hinter seinen Rücken und musterte uns, die mit ihm in der Vierergruppe saßen, interessiert.
„Die ganze Woche geht das schon“, antwortete eine der Frauen mir gegenüber. „Zum Glück ist die Buchmesse morgen vorbei. Dann normalisiert sich das wieder.“
Die Stimme des jungen Mannes gefiel mir. Sie war nicht zu tief, besaß einen gewissen Hauch von Annehmlichkeit. Er war aufgeschlossen und ging auf die Leute zu, sprach sie offen an und ließ sich auch mit banalen Themen in Gespräche verwickeln.
Als Autor kam ich ziemlich herum und lernte dabei die unterschiedlichsten Menschen kennen. Es gab Unterschiede zwischen den Menschen vom Norden und den Menschen vom Süden Deutschlands. In den Alpen waren diese spontanen Zufallsgespräche zwischen Leuten, die sich noch nie im Leben gesehen hatten nicht so einfach und belanglos möglich, wie hoch oben im Norden oder im Rheingebiet. Im Süden gaben sich die Menschen verschlossener und lange nicht so bereitwillig, etwas aus ihrem Leben zum Besten zu geben. Obwohl auch ich kein Kind von Traurigkeit war, und mich eine gewisse Zeit lang nicht unter vielen Menschen bewegen konnte, beteiligte ich mich doch gerne an solchen Gesprächen.
So unterhielten wir uns über die verschiedensten Themen. Eine der Frauen berichtete von einer aufgebrachten Kundin, die sich lautstark beschwert hatte, weil sie nicht auf die Zwiebeln in der Remouladensoße aufmerksam gemacht worden war und daher nun ihre Zwiebelallergie bekommen hatte, indem sie das dort gekaufte Fischbrötchen aß. Die andere, eine Rumänin, berichtete von ihrem Mann, der aus Bayern stammte und seine Sprachschwierigkeiten ablegen konnte, wenn er ein paar Bierchen zu viel getrunken hatte. Es war in allem eine nette Unterhaltung, der ich gerne das eine oder andere beisteuerte. Mein interner Autoren-Aufnahme-Speicher war dadurch voll aktiv. Solche zwischenmenschliche Beziehungsgeschichten brauchte ich für meine Storys. Geschichten aus dem Leben, die meine Bücher lebendiger machten.
Dabei versuchte ich jedoch darauf zu achten, dass ich nicht zu viel über mich und meinen Aufenthalt in Frankfurt preisgab. Denn nicht alle konnten sich mit der Art meiner Geschichten identifizieren. In meiner bisherigen Laufbahn als BDSM-Autor begegnete ich vielen begeisterten Anhängern, jedoch auch verbitterten Gegnern, die mir religiöse Reliquien geschickt hatten, um mich wieder auf den richtigen Pfad des Lebens zurückzuholen. Daher hielt ich mich kurz angebunden und ließ mir nur winzige Fragmente aus der Nase ziehen.
Zu meiner Überraschung horchte der Mann neben mir auf, als er hörte, dass ich Schriftsteller war.
„Ich bin noch nie einem Schriftsteller begegnet“, sagte er begeistert und lächelte mich aufrichtig an. „Was schreiben Sie denn so?“ Er drehte das Buch in seinen Händen auf die andere Seite, ließ jedoch seine Hand wie beiläufig auf dem Buchdeckel liegen, sodass ich gerade mal den grünen Zweig oder Baum auf dem Cover erkennen konnte, jedoch nicht, was genau er da las. Daher war ich mir auch nicht sicher, ob das französisch klingende Wort, auf welches ich einen Blick erhaschen konnte, ein Fragment des Titels oder des Autorennamens war.
Ich musste gegen die Röte ankämpfen, die mir bei seiner direkten Frage ins Gesicht schoss. Innerlich suchte ich händeringend nach einer Ausrede, während ich den Kragen meines Hemdes öffnete und den Krawattenknoten weitete.
„Heiß hier“, antwortete ich ausweichend. Es war tatsächlich sehr warm und stickig im Zug. Die vielen Leute erhitzten mit ihren Körpern den Innenraum zusätzlich zur ohnehin schon auf vollen Touren laufenden Heizung.
Die Frau mir gegenüber wedelte mit einem bestätigenden Nicken mit der Hand vor ihrem Gesicht, um sich etwas kühle Luft zuzufächeln.
„Ein Fenster öffnen wäre nicht schlecht“, merkte ihre Sitznachbarin an.
Dankbar für diese Ablenkung, nickte ich ebenfalls und blickte suchend nach oben, doch die Fenster besaßen weder einen Mechanismus zum Öffnen, noch irgendetwas, das ich als Aufhänger für eine weitere Ablenkung verwenden konnte.
„Ist ja nur noch eine halbe Stunde bis Mannheim“, erwiderte ich daher. „Wie viele Stationen kommen noch bis zur Endstation?“
Die Fisch-Verkäuferin schien öfter mit dieser Zuglinie zu fahren und ratterte einige Haltestellen herunter. Damit war das Gespräch erfolgreich in eine andere Richtung abgerutscht und wir unterhielten uns ein wenig über die Reisewege und die Zeiten, die der Zug auf der Hin- und Rückfahrt brauchte.
Doch wenn ich gedacht hatte, dass der junge Mann neben mir locker ließ, hatte ich falsch gedacht.
„Kann man Ihre Bücher kaufen?“, wollte er als Nächstes von Neugierde getrieben, wissen.
„Ja“, gab ich knapp von mir, ohne weiter darauf einzugehen.
Natürlich, schob ich gedanklich hinterher. Davon lebe ich. Aber ich behielt es für mich.
Ich versuchte, mich näher an die Außenseite des Sitzplatzes zu bugsieren, um Abstand zwischen uns zu bringen. Diese körperliche Nähe war beinahe unerträglich geworden. Hin und wieder berührten sich unsere Knie, wenn wir uns in eine bequemere Sitzstellung zu bringen versuchten. Einmal drückte er seinen Oberarm an meinen, als er seine Jacke, die in seinem Rücken zu einem dicken Bündel geworden war, zurechtrückte und zupfte. Ich musste den Atem anhalten, um das wie eine Fontäne in mir hochschießende Kribbeln zu unterdrücken, das diese Berührung in mir auslöste.
Wenn er wüsste, wo meine Gedanken schon wieder waren, würde er sich lieber in die vollgestopften Gänge stellen, als sich an mich zu drücken. Ich sah ihn in einer demütigen Haltung vor mir knien, die Hände mit weichen Stricken auf den Rücken gebunden und wartete geduldig darauf, dass ich mit der Lektion begann. In meiner Hand hielt ich eine SM-Peitsche mit vielen langen, dünnen Lederriemen, die ich langsam und genussvoll über seine vor Anspannung schwitzigen Haut streichen ließ. Seine Schultern bebten vor Erwartung. Doch als ich versuchte, mich darauf zu konzentrieren, wandelte sich das Bild und ich fand uns beide in meinem Schlafzimmer wieder. Er lag nackt vor mir, die Knie weit gespreizt, präsentierte sich in seiner Gänze und lächelte mich so hinreißend an, dass es in meinem Inneren wie in einem Vulkan zu brodeln begann.
Demonstrativ drehte ich mein Gesicht zum Fenster und betrachtete mein Spiegelbild in der Fensterscheibe. Würde jemand wie ich an die Seite dieses Kerls passen?, überlegte ich sehnsüchtig. Es würde sicherlich ein interessantes Pairing geben. Doch hielt ich mich für so langweilig, dass ich diesen Gedanken kaum aufrecht halten konnte. Wer auch immer der Kerl auf dem Nebensitz war, er verdiente etwas Besseres, als einen versauten SM-Autor, der sein Sexleben zwischen den Seiten von Büchern auslebte.
Eigentlich war ich nicht eitel. Auf Anraten meines Verlegers, mich entsprechend der Szene zu kleiden, hatte ich mich für diesen Tag in ein besonderes, jedoch einigermaßen seriöses Outfit geworfen. Eigentlich hätte ich, um meinen eigenen Geschichten gerecht zu werden, in Lack, Latex oder Leder und mit Ketten behangen erscheinen müssen, doch das konnte und wollte ich den übrigen Besuchern nicht antun. Daher hatte ich mich für einen eng anliegenden schwarzen Leder-Anzug entschieden, eine schwarze Krawatte mit silbernem Kettenaufdruck und einem schwarzen Hemd, mit glänzenden Lederapplikationen am Ärmel und am Kragen. Doch da ich nun wegen der Oktoberkälte einen langen, schwarzen Mantel drüber trug, konnte man von dem besonderen Outfit wenig erkennen.
Ein paar Jugendliche in schrillen Cosplayer-Kostümen schoben sich an uns vorbei zum Ausgang. Eine willkommene Gelegenheit, das Gespräch wieder in eine andere Richtung zu leiten. Für ein paar Minuten funktionierte es.
„Ist es ein Geheimnis was Sie schreiben?“, wandte sich der Blonde wieder an mich. „Ich merke schon, dass Sie nicht so richtig mit der Sprache rauswollen. Ist das Buch etwa noch nicht auf dem Markt?“
Ich räusperte mich verlegen, um den Kloß loszuwerden, der sich hartnäckig in meiner Kehle bildete und mich daran hindern wollte, in einem angebrachten, normalen Ton zu sprechen.
„Nein, kein Geheimnis“, presste ich mühsam hervor.
Oh Mann! Wie gerne würde ich es ihm sagen.
Zum ersten Mal schalt ich mich, mich für so ein extravagantes Thema zu interessieren. Schwuler BDSM war doch nicht das, was die breite Allgemeinheit schätzte. Ich war mir dessen durchaus bewusst, dass ich mit meinem Büchern niemals in den Bestsellerlisten auftauchen oder Millionär werden würde. Dennoch konnte ich zufrieden sein, denn es reichte mir zum Leben. Dass meine Bücher besser liefen, als ich erwartet hatte, war eine angenehme Seite, aber auch nichts, womit ich Hausieren ging, oder vor so attraktiven Männern, wie den Kerl neben mir, angab. Wenn ich ihm gestand, womit ich mein Geld verdiente, würde ich ihn wohl eher für alle Zeiten vergraulen.
„Warum darf ich es dann nicht wissen?“, bohrte er weiter und riss mich damit wieder aus meinen Gedanken.
Ich presste mich noch enger an die Außenseite und warf einen Seitenblick auf ihn. Er hatte sich inzwischen seitlich gedreht, wandte sich mir mit seinem Antlitz zu. Ich erkannte, dass er aufrichtig interessiert war und höchstwahrscheinlich nicht eher Ruhe geben würde, bis er die Antwort bekam, nach der es ihm war.
„Weil …“, begann ich zögerlich, „es ein Genre ist, das nicht bei jedermann Anklang findet“, schob ich schnell hinterher, in der Hoffnung, dass er sich mit diesem kleinen Bissen zufriedengeben würde.
Er lehnte sich zurück. „Aha“, machte er nachdenklich. „Nicht für jedermann.“
Erleichterung machte sich in mir breit. Er war von mir als Schriftsteller angetan. Offensichtlich fühlte er sich geehrt, einem solchen begegnet zu sein. Ich wollte ihm jedoch nicht seine heile Wolkenwelt zunichte machen, indem ich ihm offenbarte, neben wem genau er saß. Dafür gefielen mir seine strahlenden, blauen Augen zu sehr, die auch trotz der Hitze im Zugwaggon noch frisch und munter wirkten.
Mir war in meinem Leder-Anzug entsetzlich warm geworden. Ich schielte schon zu Boden, um mich zu vergewissern, dass sich dort unten nicht eine Pfütze mit meinem Schweiß gebildet hatte.
Ein weiteres Mal fuhr er sich mit den gespreizten Fingern, durch das blonde Haar und zwang damit einige losgelöste Strähnen wieder an ihren Platz, während er sein Buch an den Bauch presste. Immer wieder während des vorangegangenen Gespräches, wenn die Unterhaltung für ein paar Sekunden zum Stillstand gekommen war, hatte er es aufgeschlagen und ein paar Zeilen gelesen, es jedoch kurz darauf zugeklappt und mit einer weiteren Frage aufgewartet. Auch jetzt schlug er es zum wiederholten Male auf und schien sich in den Text vertiefen zu wollen, fuhr jedoch erneut hoch und klappte es zu.
„Nicht für jedermann“, wiederholte er. „Horror?“, versuchte er zu erraten.
Ein Lächeln entkam mir. „Nicht ganz“, antwortete ich und versuchte ein weiteres Mal einen Blick auf das Cover des Buches zu werfen. Doch immer noch lag seine Hand so auf der Vorderseite, dass ich gerade mal einen grünen Zweig auf weißem Hintergrund erkannte. Definitiv kein BDSM-Buch, dachte ich. Die Cover sahen allesamt komplett anders aus, meist dunkel, düster und mit nackten, devoten oder auch dominanten Männern geschmückt, die man kaum so offen präsentieren konnte, ohne als Erregung öffentlichen Ärgernisses zu gelten.
Wenn es mir gelänge, den Titel oder wenigstens den Autor des Buches zu erkennen, so hätte ich vielleicht das Thema darauf lenken können. Doch ihn direkt darauf anzusprechen, erschien mir nicht richtig. Er wollte Informationen von mir, nicht ich von ihm.
Bei diesen Gedanken verpasste ich mir gedanklich Peitschenhiebe auf meinen blanken Hintern. Meine Protas mussten leiden. Ich unterzog sie schier unerträglichen Schmerzen und brachte sie zu Handlungen, die sie niemals freiwillig tun würden, doch persönlich brachte ich es nicht fertig, meinen Sitznachbarn nach dem Titel des Buches zu fragen, das er gerade las.
„Sie machen mich wirklich neugierig“, gab er hartnäckig von sich. „Skandalpresse in Form von Feuchtzone?“, versuchte er es weiter.
Ich musste ein Kichern unterdrücken. Er nähert sich, dachte ich schmunzelnd. Es gab ja nur wenige Bereiche, die sich am Rand der Belletristik tummelten. Schmuddelliteratur wie Erotik, Homozeugs und eben BDSM, über die niemand sprechen wollte, aber dennoch zu tausenden verkauft wurde.
„So in etwa“, gab ich ausweichend von mir.
Der Blonde musterte mich eingehend.
Versuchte er, Antworten durch mein Outfit zu erhalten?
Wenn ich den Mantel auszog, würde er sie wahrscheinlich bekommen, dachte ich bitter. Aber den Gefallen tat ich ihm nicht, schon allein deswegen nicht, weil uns gegenüber zwei ältere rumänische Damen saßen, die bei den Wörtern Skandal und Feuchtzone ohnehin schon eine etwas dunklere Gesichtsfarbe angenommen hatten.
Zu meinem Leidwesen hielt der Zug an und die beiden Damen stiegen aus. Wir verabschiedeten uns höflich von ihnen.
Nun war ich mit ihm allein in der Vierersitzgruppe.
„Nicht für jedermann. Etwas Skandalträchtiges“, resümierte er, als der Zug wieder anrollte. „Sie spannen mich wirklich auf die Folter.“ Er drehte das Buch in seinen Händen hin und her. Trotzdem gelang es mir nicht, den Titel zu lesen. Ich war auch zu aufgeregt, denn er näherte sich mir hartnäckig und schien auch gewillt zu sein, das Rätsel zu knacken.
Nervös sah ich auf die Zeitanzeige am Ende des Ganges. Noch fünfzehn Minuten bis zur Endstation Mannheim.
Auf die beiden leeren Plätze ließen sich zwei Mädchen in niedlichen Cosplayer-Outfits fallen und begannen sofort sich über ihre Erlebnisse auf der Buchmesse zu unterhalten. Der Blonde belauschte sie eine Weile lächelnd, ehe er einen tiefen Atemzug machte und sich mir abermals zuwandte.
Ich hatte nach seinem Resümee geschwiegen und ihm die Zeit gelassen, weiter nachzudenken, in der Hoffnung, dass er es vielleicht endlich aufgab. Plötzlich musste ich daran denken, dass ich ihm auch einen dicken Knebel verpassen konnte, damit er endlich den Mund hielt. Doch erstens verfügte ich hier im Zug nicht über dieses Utensil, und zweitens hätte dies sicherlich für Aufsehen erregt, wenn ich ihm so ein Gummiding in den Rachen geschoben hätte, so wie es meine Protas mit ihren Opfern machten.
Ich strich nervös über meine Schenkel, die ich unter dem langen Mantel zu verstecken versuchte, und schnaufte ebenfalls tief ein. Es gab nur wenige Momente, in denen ich mich in meiner Haut als BDSM-Autor unwohl fühlte und am liebsten süßen Liebeskitsch schreiben würde. Der Blonde sah wahrlich nicht aus, als würde es ihm Spaß machen, gefesselt zu werden und sich der Willkür und den Vorlieben eines anderen auszuliefern. Er sah nicht einmal schwul aus. Nun ja, wie eben Homosexuelle so aussahen. Wir erkannten es meist an nur einem einzigen geschulten Blick.
Ein gewisses Glitzern in den Augen, ein harmloses Zucken mit den Mundwinkeln, wenn wir uns gegenseitig betrachteten, und wir wussten Bescheid. Da brauchte es keine Regenbogenanstecker oder qietschbunte Accessoires, wie auch keine Leuchtreklame oder homophobe Idioten, die mit dem Finger auf uns zeigten. Wir erkannten uns eben.
Bei ihm war ich überzeugt davon, dass er hetero war, so wie ich schwul. Diese einfache hellbraune Lederjacke, die abgetretenen weißgrauen Sneakers, das enge schwarze T-Shirt mit dem weißen Totenkopfaufdruck, diese ausgeblichene, hellblaue Jeans, die von findigen asiatischen Händen auf alt und zerschlissen getrimmt wirkte, der leicht vernachlässigte Haarschnitt und das Fehlen von Schmuck jeglicher Art. Er trug weder einen Ring, noch ein Armband, nicht einmal eine Uhr, weswegen er immer wieder auf die Anzeige am Ende des Ganges blickte.
Der Blonde richtete seine Jacke ein weiteres Mal und rückte dabei wieder so nahe an mich ran, dass ich meine Beine unwillkürlich verkrampfen musste, als eine heiße Welle durch meinen Unterleib schoss.
„Ich möchte es wirklich wissen“, sagte er und stopfte das Buch in seinen Rucksack, um eine Flasche Wasser hervorzuholen und ein paar Schlucke zu trinken. „Wie wäre es mit einem weiteren Tipp?“
„Einen Tipp?“, wiederholte ich sofort und musste mir sogleich auf die Unterlippe beißen. Leder, Ketten, Peitschen, Knebel, Käfige, zählte ich in Gedanken auf. Alles Dinge, die ich gerne an dir ausprobieren würde – virtuell, schob ich sofort hinterher, als mir dieser Gedanke einen schmerzhaften Stich versetzte. Der Typ war zu schade, um ihn zu quälen, um ihn leiden zu sehen oder vor Qual jammern und betteln zu lassen. Viel lieber würde ich mit meiner Zunge der Linie zwischen Ohr und Schultern folgen, während seine Hände meinen Körper erkundeten. Während wir in leidenschaftlicher Vereinigung versunken waren und der Schweiß auf unserer Haut glänzte.
Mir wurde noch eine Spur wärmer. Ich stehe sicherlich bereits unter Wasser, dachte ich höhnisch und schielte abermals zum Boden. Noch immer keine Pfütze unter meinen Füßen.
Liebend gern hätte ich es ihm verraten, allein schon, um uns beide zu erlösen. Aber in Anbetracht dessen, dass uns gegenüber zwei junge Frauen saßen, die mein Geständnis in arge Bedrängnis hätte bringen können, hielt ich weiterhin den Mund. Dafür begann ich in meinen Manteltaschen herumzukramen und brachte einen Zettel und einen Kuli hervor, mit welchem ich heute zahlreiche Autogramme gegeben hatte.
„Ich mache Ihnen einen Vorschlag“, versuchte ich, die Angelegenheit abzuschließen. Es war sowieso unnötig, sich noch weiter Gedanken über heiße Nächte mit ihm zu machen. Fantasie und Wunschträume waren eine Sache, Realität eine andere. „Ich schreibe es auf einen Zettel. Dann können Sie zuhause googlen und sich in Ruhe überlegen, ob …“ Ich verstummte abrupt, da ich gerade dabei war, ihn anzubetteln, sich bei mir zu melden. Wenn er mein Pseudonym und die Titel meiner Bücher las, würde es ohnehin aus sein – was auch immer ich mir zusammenfantasiert hatte.
Den Zettel faltete ich zusammen und überreichte ihn meinem Nebenmann. Dabei achtete ich darauf, ihn nicht zu berühren. Mir war sowieso schon warm genug und Hautkontakt hätte wahrscheinlich die letzte Hemmschwelle in mir zerbröseln lassen. Er nahm den Zettel an sich, holte seine Geldbörse heraus und steckte ihn wortlos zwischen einige Kreditkarten. Doch bevor er die Börse wieder in seinen Rucksack steckte, hielt er inne.
„Ist es so schlimm?“, wollte er wissen und sah mich mit einer Mischung aus Dankbarkeit und Verunsicherung an. Offenbar kam ihm endlich, in welche Nesseln er sich gerade gesetzt hatte.
„Kommt darauf an“, gab ich zurück. Ich war selbst erleichtert. Es fühlte sich wie ein Outing an. Meine zweite Identität stand auf einen kleinen Zettel gekritzelt. Er wusste, wie ich aussah, mit ein wenig Geschick würde er bald meine ganze Lebensgeschichte kennen. Das Internet war in diese Beziehung ergiebig, unberechenbar und grausam.
„Darf ich es mir jetzt schon ansehen?“ Den Blick, den er mir dabei zuwarf, war einfach zum Küssen. Seine Augen strahlten wie ein neugieriges Kind vor dem Weihnachtsbaum. Am liebsten hätte ich mich zu ihm gebeugt und meine Antwort ins Ohr geflüstert, doch ich konnte nur noch nicken.
Rasch holte er den Zettel zum Vorschein und las ihn.
Ich hielt den Atem einige Sekunden lang an, bis er den Zettel wortlos wieder zusammenfaltete und in seine Börse steckte, um sie endgültig in seinem Rucksack verschwinden zu lassen. Ich war mir auch sicher, dass sich eine gewisse Röte in seinem Gesicht abgezeichnet hatte, kurz, nachdem seine Augen für einen Moment vor Entsetzen groß geworden waren. Hastig setzte er die Wasserflasche an seine Lippen und trank gierig den Rest des Inhalts – beinahe die Hälfte der Halbliterflasche. Schließlich lehnte er sich zurück und brütete gedankenverloren vor sich hin. Seine Hände rangen zitternd miteinander. Hatte ich ihn so erschreckt?
„Aha“, machte er plötzlich. „Das ist … sehr interessant.“ Er holte tief Luft. Offenbar hatte er sich wieder gefangen.
Mein Herz hatte die ganze Zeit über wild geklopft. Fast war mir, als wollte es raushüpfen und sich persönlich von den Geschehnissen überzeugen. Schweiß rann über meine Brust und sammelte sich im Stoff des Hemdes. Es fühlte sich unangenehm kalt und klebrig an. Ich zitterte am ganzen Körper und würde am liebsten aufspringen und brüllend durch den Zug stampfen.
„Wie kommen Sie auf so eine Thematik?“, wollte er wissen, drehte seinen Kopf in meine Richtung und blickte mich interessiert an.
„Das ist ein faszinierendes Gebiet“, gab ich ausweichend von mir. Meine Hände krallten sich nervös in den Mantelstoff.
„Wie holen Sie sich die Infos oder die Ideen dafür?“ Er klang interessiert, obwohl seine Stimme leicht zitterte. Vielleicht erhoffte er sich durch das Gespräch mit mir, einen kleinen, flüchtigen Blick in dieses besondere Gebiet werfen zu können, ohne selbst involviert zu werden. Dabei musterte er mich mit einem Blick von oben bis unten, der mich nicht nur bis ins Detail scannte, sonders sogar regelrecht röntgte, als versuchte er hinter meine Fassade zu blicken, um sich eine Antwort zu holen, die ihm besser gefiel, als das was er erfahren hatte.
„Vieles ist reine Fantasie“, erklärte ich und versuchte verzweifelt, in den Autorenmodus zu schalten. „Was noch fehlt, hole ich mir bei Recherchen aus dem Internet oder vor Ort.“
„Aha“, machte er abermals. Ich erkannte jedoch, dass er während meiner Antwort sichtlich das Interesse verlor und irgendwie nervös wurde. Mir erschien es auch, dass er seine Fragen nach der Enthüllung aus reiner Höflichkeit gestellt hatte. So entspannt und froh gelaunt, wie er vorher war, so unruhig war er nun geworden. Er begann, seine Lederjacke zu entknüllen, den Rucksack zurechtzurücken und rutschte auf seinem Sitz ganz nach vorn, als bereitete er sich zum Sprung vor.
Tatsächlich war der Zug gerade dabei, in den Mannheimer Bahnhof einzufahren, als sich der Blonde schließlich erhob und seinen Rucksack schulterte.
„Dann wünsche ich Ihnen noch viel Erfolg mit Ihrem Buch“, sagte er hastig, warf mir noch ein Nicken zu und verschwand zwischen den Leuten, die sich zum Ausstieg bereit machten, noch ehe ich eine Antwort geben konnte.
Mit solch einer Reaktion hatte ich ja gerechnet, versuchte ich mich zu trösten. Auch wenn es schmerzte, aber ich hatte mich bereits innerlich darauf vorbereitet. Dieser junge Mann war nicht der Erste, den ich auf diese Weise in die Flucht getrieben hatte.
Seufzend nahm ich meinen Rollkoffer, stand auf und ließ mich von den anderen Fahrgästen auf den Bahnsteig treiben. Mit dem ersten Schritt aus dem Waggon heraus wurde ich auch sofort von kalter Oktoberluft empfangen. Da ich nassgeschwitzt war und der Schweiß sofort trocknete, wurde mir augenblicklich kalt. Dennoch blieb ich stehen, atmete die frische Luft ein und genoss die Kühlung, die es in mir bewirkte, während die Menge an mir vorbeiströmte. Erst als sich die Massen etwas gelichtet hatten, setzte ich mich in Bewegung und machte mich auf in Richtung Ausgang.
Der Rollkoffer ratterte hinter mir her, während ich mit weit ausholenden Schritten durch den nächtlichen, aber dennoch gut besuchten Bahnhof, schritt.
Schade.
Immer wieder drängte sich dieses Wort in meinen Kopf.
Schade, er war es wert gewesen, die Hüllen fallen zu lassen. Er war es wert, mich zu outen, oder gar den Autor für eine Zeit lang vergessen zu lassen. Wie gerne hätte ich ihm einen zärtlichen Kuss auf die Lippen gedrückt, während meine Hände erforschten, was sich unter dem schwarzen Totenkopfshirt verbarg. Nun würde ich nie erfahren, wer er war und ob er wirklich hetero war. Aber warum war ich enttäuscht? Meist lag ich mit meinen Vermutungen doch richtig. Ich hatte fest damit gerechnet, dass er die Flucht ergreifen würde, sobald ich ihm die ersehnte Antwort gab. Warum hatte ich gedacht, dass dieser Mann anders reagieren würde, als die anderen, die ich damit ebenso vergrault hatte?
Ich hatte ihn sogar gewarnt. Mein Zögern hätte ihm genügen müssen, um Bescheid zu wissen. Dass er nicht locker lassen wollte, geschah ihm eigentlich ganz recht. Jetzt war er geschockt für den Rest seines Lebens, und ich um eine Bestätigung reicher, dass meine Leidenschaft ein Segen, wie auch ein Fluch war.
Mit einem Seufzen auf den Lippen, öffnete ich den Mantel, da mir alleine durch den Gedanken an den jungen Mann, heiß geworden war. Daher ließ ich etwas von der kalten Luft an mich heran, um mich abzukühlen. Obwohl der kühle Wind, der über den Bahnsteig wehte, den Schweißfilm trocknete und ein Frösteln nach dem anderen über mich hinwegrollen ließ, war mir entsetzlich heiß. Mir war nach Abkühlung unter einer eiskalten Dusche. Am besten stundenlang, bis ich den Anblick dieses Blonden aus meinem Gedächtnis getilgt hatte.
Ich bezweifelte, dass er wirklich nach mir googelte und mich ausfindig machen wollte. Höchstwahrscheinlich warf er den Zettel weg, noch bevor er den Bahnhof verlassen hatte.
Bei diesem Gedanken ließ ich meinen Blick auf den Boden gleiten, in der Hoffnung oder auch Befürchtung tatsächlich zu finden, was ich suchte. Es lag zwar jede Menge Müll und Papierreste auf dem Boden, doch kein gelber Post-It.

Vor dem Bahnhof wandte ich mich zu den Taxis, als ich hinter mir eine Stimme hörte, die mir bekannt vorkam. Ich blieb stehen und drehte mich langsam um.
Da stand er.
Der Blonde.
Der gelbe Zettel lag entfaltet in seiner Hand, als hätte er ihn gerade erst wieder gelesen.
„Hallo“, gab er zögerlich von sich. „Ich … ähm …“ Er presste die Lippen zu einem schmalen Strich zusammen. Seine Augen musterten mich und scannten den Anblick, den ich ihm vorhin mit dem geschlossenen Mantel verwehrt hatte. Die enge Lederhose, die taillierte Lederjacke mit den vielen Schnallen auf der Brust und das schwarze Hemd mit den Lederansätzen am Kragen, fielen ihm sofort ins Augenmerk. Sein Kehlkopf hob und senkte sich hastig, während sich seine Augen offenbar nicht an mir sattsehen konnten.
„Wie Sie geschrieben haben“, schien er sich endlich gefangen zu haben und deutete flüchtig mit einem Blick auf das Stückchen Papier in seiner Hand. „Ist das wirklich nichts für mich. Ich mag es eher normal. Aber …“ Der junge Mann kaute kurz auf seiner Unterlippe herum, während sein beinahe gieriger Blick über mein Outfit raste. „Sie sagten, vieles wäre Fantasie und was noch fehlte, würden Sie sich bei Recherchen holen. Ist es vielleicht …?“ Er schien nicht den Mut zu haben, weiterzusprechen. Es arbeitete jedoch in ihm. Etwas in ihm drängte ihn, schob ihn vorwärts und ließ nicht locker, so wie er selbst, als er die Antwort aus mir herausgelockt hatte. „Kann es sein …?“, unternahm er einen zweiten Versuch.
„Es kann sein“, gab ich nickend von mir. „Es ist nur Fantasie. So hart wie meine Geschichten, bin ich nicht.“
Ein Ausdruck der Erleichterung huschte über sein Gesicht und er wagte sich ein paar Schritte näher heran. Seine Finger krallten sich in den Träger seines Rucksacks.
„Es ist schon ein sehr interessantes Gebiet“, setzte er neu an, nachdem er einen tiefen Atemzug gemacht hatte. „Es reizt schon, aber …“ Er schluckte und drehte seinen Kopf für einen Moment weg, als wäre seine Aufmerksamkeit kurz abgelenkt worden. Er kam jedoch rasch wieder zurück und blickte mich stumm an.
„Wir können es ja langsam angehen lassen“, bemerkte ich. In mir machte sich eine wohlige Hitze breit. In meinem Unterleib tanzten tausend Schmetterlinge zu einer fröhlichen Melodie einen ausgelassenen Reigen. Meine Knie wurden weich. „Und vielleicht kann ich mich dazu durchringen, die Peitsche wegzulassen.“
Ein verunsichertes Lächeln huschte um seine Mundwinkel. Er wagte sich noch ein paar Schritte näher. „Das ist schon ein verdammt geiles Outfit“, gab er anerkennend von sich, während seine Augen ein drittes Mal hungrig über mich fuhren. „Trägt man das als Autor?“
„Jedenfalls in dem Genre“, erklärte ich wissend. „Aber das hier ist wirklich harmlos.“
Der Blonde nickte nervös. „Ich würde es gerne näher in Augenschein nehmen“, gestand er.
Diesmal kam ich einige Schritte auf ihn zu, stellte den Rollkoffer ab und wartete ungeduldig ab, bis sich die aufgebrachte Schmetterlingshorde soweit beruhigt hatte, dass ich meine Konzentration wieder auf den Mann lenken konnte.
„Nur zu!“ Ich öffnete den Mantel ein klein wenig mehr, sodass nun die ganze Frontseite zu erkennen war, die zahlreichen Knöpfe und Schnallen, und freute mich bereits darauf, wie er langsam jeden einzelnen davon öffnete; wie seine Hand genussvoll über das eng an meinem Leib angeschmiegte Leder streichelte, dort wo sich meine aufkeimende Erregung nach außen hin bemerkbar machte.
Er schloss die verbliebene Distanz zwischen uns mit einem letzten Schritt. Zaghaft hob er seine Hand und legte die Handfläche auf das kalte Leder auf meiner Brust, während er seinen Blick hob und wir uns nun tief in die Augen sahen. Das Licht der Leuchtreklame vom Bahnhof glitzerte in seinen Augen, die mich nun gierig musterten. Es dauerte für meinen Geschmack zu lange, ehe sich endlich unsere Lippen zu dem lang ersehnten Kuss fanden. Ein zaghafter erster Kuss, scheu und so neu wie jeder Beginn einer Beziehung, der jedoch alles aussprach, was wir in diesem Moment fühlten.

Was weiter passierte, erscheint in meinem neuen Buch auf der nächsten Buchmesse. ;)

* * * * * * * * * * * * * * * *

Das nächste Türchen öffnet sich bei: http://sigridfrings.blogspot.de/
Viel Spaß weiterhin und eine besinnliche und frohe Weihnachtszeit.

Donnerstag, 29. November 2012

en büschen was von mir

Derzeit macht es mir mein RL nicht gerade leicht.
Mir werden so viele Termine aufgebrummt, dass ich kaum noch Zeit zum Schreiben habe. In den wenigen Minuten kann ich mich nicht so schnell sammeln und in die Geschichte reinfinden, wie ich schon wieder rausgerissen werde.
Daher pausieren alle Geschichten (Urugan, Mitternachtsfalken, Gestaltwandler etc) vorerst.

Karo Stein hat eine tolle Idee für die Adventszeit ins Leben gerufen, eine Art Adventskalender, bei welchem an jedem Tag im Dezember ein anderer Autor ein Türchen zum Öffnen hat. Ich bin natürlich mit dabei und meine Weihnachtsgeschichte steht weitgehend. Nur noch ein paar Überarbeitungen, Ausschmückungen und dann gehts ab zur beta und am 17.12. ist mein Tag. Ich hoffe, ihr besucht mich dann durch das Türchen.

Angeregt durch die "penetranten" *gggg* Nachfragen einer begeisterten Anhängerin von Connor (aus den Kurzgeschichten: Sonne im trüben November, Zauberhafte Weihnachtslichter), die hartnäckig nach einer Vorgeschichte von Connor fragte und mehr über ihn wissen wollte, habe ich nun meine Krankenstandpause dazu genutzt, die Vorgeschichte Connors aufzuschreiben. Sie ist noch nicht ganz fertig, ich hoffe, dass ich sie noch dieses Jahr hochladen kann. Dann erfahrt ihr, wie es dazu kam, dass es so kam, wie es ist :)

Es sind auch noch einige andere Geschichten auf meiner Festplatte, die bereits vor einiger Zeit geschrieben und beta gelesen sind, (Zerrissen, Blumenstrauß) Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, sie zu überarbeiten. Danke an meine betas, die sich redlich Mühe gegeben haben, meinen Fehlerchen Herr zu werden.

Dann möchte ich noch sagen, dass ich alle Reviews, die ich auf fanfiktion.de zu meinen Geschichten erhalten habe, selbstverständlich beantworten werde. Ich hinke hinterher - gewaltig, aber ich bin dran. An dieser Stelle, vielen herzlichen Dank allen Review-Schreibern und sorry, wenn es solange dauert.

Zu guter Letzt ein leidiges Thema: Ich kann leider immer noch nicht sagen, wann der Print zu Drachenfedern II kommt. Ich habe noch keine Rückmeldung vom Verlag. Daher kann auch die Verlosung noch nicht stattfinden, da ich zwei Fragen aus jedem Buch stellen und den Printlesern auch eine Chance geben wollte, sich die nötigen Antworten zu beschaffen. Das muss also bis auf Weiteres verschoben werden.

So, ich glaube, ich habe mir alles von der Seele geredet bzw. geschrieben. Wer noch ein Anliegen hat, immer her damit.
lg
Ashan

Donnerstag, 1. November 2012

Ashan bei google+

Ich habe mich nun auf eine Einladung hin auch bei google+ angemeldet.
Ihr findet mich unter Ashan Delon.
Noch ist alles spanisches Dorf *kopfschwirr*
Daher bitte ich um etwas Geduld.
Wer mich unbedingt in seinen Kreisen haben will, einfach anschreiben. :)))
Dankeschön.

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Heute Abend ist es soweit....

Halloween .....

Eine Sitte oder auch Unsitte, die von Übersee zu uns rübergeschwappt ist und die Begeisterung unseres Nachwuchs in Beschlag nimmt. Oder ist da was Wahres dran????

Wer weiß ...

Für Felix ist es auch nur ein netter Zeitvertreib, mit welchem er seine Jungpfadfinder begeistern kann. Eine Gruselnacht im Wald, den Gewalten von Wind, Wetter, Natur und vielleicht auch einigen zwielichten Gestalten ausgesetzt, die sich in den Kopf gesetzt haben, eine bislang harmlose Kindergeschichte wahr werden zu lassen. Lange wehrt er sich dagegen, doch irgendwann erwischt es auch ihn!!!


Heute Abend zu lesen auf bookrix.de und fanfiktion.de
Zur bester Halloween-Lesezeit.


Denkt daran, wenn ihr heute Abend die Kürbislaterne vor die Türe stellt. 
Vielleicht sind es nicht nur verkleidete Kinder, die ums Haus schleichen.

Womöglich ist jemand ganz anderer in der Nähe ....

Sonntag, 28. Oktober 2012

Dauert noch...

Ich kann immer noch nicht sagen, wann der Print zu Drachenfedern Band II kommt, da ich noch keine Infos vom Verlag habe. Daher bitte ich noch um etwas Geduld.
Danke.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Montag, 15. Oktober 2012

Auflösung der Spontanüberraschung :)))

Wie auf der FB-Seite von Drachenfedern bereits erwähnt habe ich mich zu einer außergewöhnlichen Idee inspirieren lassen. Spam kann manchmal auch seine guten Seiten haben. Normalerweise ignoriere ich das, aber diese Anzeige sprang mich an, krallte sich an mir fest und ließ mich nicht wieder los, bis ich den Auftrag erteilt habe.

Da mir der Verlag nun sein OK gegeben hat, kann es endlich losgehen.

Wenn der Print zu Drachenfedern Band II auf dem Markt ist, werde ich ein Gewinnspiel starten und das hier verlosen:


Zwei ganz exklusive Tassen, bedruckt mit den Covern von Band I und Band II und der Drachenfeder.
Damit lässt sich der Genuss von Drachenfedern bestimmt noch mal so angenehm gestalten. Mit was auch immer ihr Drachenfedern genießen wollt: Kaffee, Tee, Milch oder was euer Herz begehrt, um die heißen Szenen zwischen Fäiram und Jonas überstehen zu können, diese einzigartige Tasse ist ein Muss !!!! Davon gibt nur ganz wenige, also sogar eine Rarität.

Die Tassen sind aus Keramik, 95 mm hoch, innen und Henkel schwarz, Füllmenge 300ml, glänzender edler Druck, spülmaschinengeeignet.


Das Gewinnspiel startet, sobald der Print erhältlich ist. Ich werde je eine Frage aus jedem Band stellen. Alle richtigen Einsendungen nehmen teil.

Welche zwei Leser mit je einer Tasse beglückt werden, entscheidet das Los.

Wenn Asha eine Reise tut ....

Spontanergüsse gehen bei mir meistens nicht sonderlich gut aus. Meistens !!!!
Hin und wieder kommt es dennoch vor, dass ich dann ein total tolles Wochenende erlebe *gggg*

Buchmesse in Frankfurt, mit einer Einladung zum Zwischenstopp
bei Randy D. Avies.

Ashan alle Hebel in Bewegung gesetzt, in die Stadt gedüst, um Bahnticket zu kaufen. Eine geschlagene Stunde umsonst am Bahnschalter angestanden, um dann zu erfahren, dass es die günstigen Bahntickets nur online oder am Automat gibt, weil die ja für selfservice gelten. Komisch nur, dass der Fahrkartenautomat diese Sonderpreise gar nicht kannte, also schnell wieder heim, Wohnung umgekrempelt ...Irgendwo muss doch diese ver** Kreditkarte liegen!!!... und endlich Ticket gebucht.


Donnerstag, 11. Oktober 2012

Kurze Info...

Ich hatte in letzter Zeit eine Menge um die Ohren und bin nicht dazu gekommen, die Revs in ff.de zu beantworten. Vielen herzlichen Dank für die vielen netten Kommis. Aber keine Angst, ihr bekommt noch eine Antwort.

Am Wochenende gehts erst mal auf die Buchmesse. Ich freu mich total drauf, obwohl das sicherlich auch eine Menge Stress werden wird. Mein letzter Besuch der Frankfurter Buchmesse ist bestimmt schon 20 Jahre her. Aber ich kann mich noch genau an meine schmerzenden Füße danach erinnern. ;)

Ich hoffe, dass ich mir nächste Woche die Zeit stehlen kann, um eure Revs zu beantworten. Ist keine böswillige Absicht, aber ich weiß zur Zeit nicht, wo mir der Kopf steht. Ich komme auch kaum zum Schreiben. Also bitte etwas Geduld.
Dankeschön :)

Samstag, 22. September 2012

Ich gehe von myff.de

Da ich in letzter Zeit von merkwürdigen emails belästigt werde, die angeblich von myfanfiction kommen, bzw. dort meine email-adresse ausfindig gemacht und für solche Zuschriften benutzt wird:

"hello dear
My name is Ruby,it is my pleasure to write you today.I will appreciate your
friendship,I am very honest,caring,loving,I believe strongly in peace and human
rights,love, music,reading,holidays and etc. you can write mail to me through
this email address. i will be happy to reply you with my picture of me for
future correspondence.
Hope to hear from you
Ruby

I saw your mail at; wwww; myfanfiction.de


hallo ihr lieben
Mein Name ist Ruby, es ist mein Vergnügen, Ihnen zu schreiben online.Ich schätzen Ihre
Freundschaft, ich ganz ehrlich bin, fürsorglich, liebevoll, ich glaube stark in Frieden und Menschenrechte
Rechte, Liebe, Musik, Lesen, Reisen und etc. Sie eine Mail an mich schreiben kann durch
Diese E-Mail-Adresse. ich werde glücklich sein, Ihnen mein Bild von mir antworten
zukünftige Korrespondenz.
Hoffnung, von Ihnen zu hören
Rubin

Ich sah Ihre E-Mail um, wwww; myfanfiction.de"

Werde ich mich sofort von da verabschieden. Es war eigentlich erst gegen Ende des Monats geplant, weil ich nichts überstürzen wollte. Doch diese Mails haben mich dazu veranlasst, mich von diesem Portal schleunigst zu trennen.

Samstag, 15. September 2012

Viele Baustellen ....

Eigentlich habe ich ja schon beim Schreiben von BI und BM gemerkt, dass es besser ist, sich nur auf einige wenige Dinge zu konzentrieren. Baustellenindianer und Busmäuschen, die Quickies, Drachenfedern .... Da geriet ich hin und wieder schon ins Straucheln.
Jetzt passiert mir das gleiche nochmal.
Mein Kopf sprudelt von Ideen nur so über und am liebsten möchten alle auf einmal nach draußen. So bin ich derzeit gleich an vier großen Geschichten gleichzeitig dran. Und dann ist da noch mein RL, in welchem sich gerade die Ereignisse überstürzen.
Irgendwo muss ich Abstriche machen, um nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren. Da mein Kopf irgendwann platzen wird, wenn ich ihn nicht regelmäßig ausleeren kann, werde ich meine knapp bemessene freie Zeit eher mit Schreiben verbringen, als mit surfen oder mit FB. Daher werde ich mich in der Online-Welt etwas rarer machen, was aber nicht heißen soll, dass ich komplett weg vom Fenster bin. Ich werde die Entwicklungen weiter verfolgen, aber mich weniger als bisher an den Diskussionen beteiligen. PNs oder Mails an mich, werden selbstverständlich so schnell wie möglich beantwortet, ebenso Beiträge in FB, die mich betreffen. Also, wenn ihr mich über irgendwas Wichtiges informieren wollt, dann nennt mich beim Namen. Dank der Markierfunktion von FB bekomme ich darüber eine Mail. :)
Anders ist es derzeit nicht möglich.
Ich hoffe, ihr könnt es nachvollziehen.
Und am Ende werdet ihr belohnt mit Urugan, Mitternachtsfalken, Gestaltwandler und einer Überraschung - vielleicht sogar zwei :)))), eventuell auch noch mit der einen oder anderen Kurzgeschichte. Außerdem steht ja noch das Bonuskapitel von BI und BM aus und noch einige für Sommergewitter. Ob ich dieses Jahr wieder Adventsgeschichten zustande bringe, kann ich jetzt noch nicht versprechen. Ideen sind da, aber die Zeit dazu wird mir wahrscheinlich nicht ausreichen. Ist aber mal auf die Liste geschrieben.
Viel zu tun, viele Baustellen ....
liebe Grüße
Asha

Donnerstag, 6. September 2012

Wichtige Meldung für Myfanfiction.de-Leser

Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschieden, mich Ende September 2012 von diesem Portal zu verabschieden. Leider reicht meine freie Zeit nicht aus, um sämtliche Portale zeitnah zu pflegen, sodass ich mich nun davon trenne.

Wer weiterhin meine Geschichten lesen möchte, kann dies auf fanfiktion.de und bookrix.de tun. Ich würde mich freuen, euch dort wiederzusehen bzw. zu lesen.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Lesern und Kommentatoren, wie auch den Sternchengebern und Abonnenten.

Liebe Grüße
Ashan Delon

Montag, 3. September 2012

Kopf ausleeren ...

Wozu ist ein Blog da?

Um den Kopf auszuleeren.
Um Gedanken loszuwerden, sie in die Welt hinauszuschreien.

Nur ein paar Gedanken, die ich nicht mehr in meinem Kopf haben will.




Mittwoch, 29. August 2012

Reziexemplare zu vergeben

Seit Erscheinen hält sich Drachenfedern II hartnäckig in den Top 5 Schwule/Tipps für Schwule.
Ein herzliches Dank an alle Leser.

Der Verlag hat einige Rezensionsexemplare zu vergeben. 
Wer eine Rezension zu meinem Erstling schreiben möchte, einfach eine Mail an mich. Ich würde mich sehr drüber freuen. Danke.


Freitag, 24. August 2012

Neues von mir



Und täglich grüßt der Blumenstrauß ....

Ein kleiner Blumengruß in den sich langsam verabschiedenden Sommer.

Klappentext:
Simons Job ist es, die Liebesgrüße von anderen Leuten auszuliefern. Dabei sieht er täglich die Freude der Empfänger, ohne die Chance selbst so ein Erlebnis haben zu dürfen. Als er eines Tages zwanzig Baccara-Rosen an einem Mann ausliefern soll, wünscht er sich, er wäre der Absender der Rosen. Homoerotische Geschichte.
zu lesen bei fanfiktion und bei bookrix.


Band II von Drachenfedern - Im Netz der Intrigen, ist gestern bei Rang 748 kindle-shop eingestiegen und steht jetzt bei #451.
Vielen Dank.

Die Geschichte ist nun komplett.
Aber ihr wisst ja ... Wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. :)

 

Donnerstag, 23. August 2012

Band II ist da !!!



Endlich komplett !!!


Na ja fast :)


Band II von Drachenfedern - Im Netz der Intrigen ist seit heute als ebook bei amazon erhältlich.

Print wird voraussichtlich Anfang September folgen, sofern alles gut läuft und sich die gefiederten Drachen nicht irgendwo verirren.

Ich freue mich, dass es meine Drachen endlich nach draußen in die weite Welt geschafft haben. Der Erfolg des ersten Bandes hat mich wirklich überrascht. Ich hoffe, ich kann all die begeisterten Leser und Leserinnen auch mit dem zweiten Teil der Geschichte überzeugen und würde mich über Kommentare und Rezensionen freuen.

Übrigens: Der Verlag vergibt Rezensionsexemplare, falls jemand eine Rezension über Drachenfedern schreiben möchte. Einfach den FWZ-Verlag anschreiben, dann wird euch das ebook zugesandt.

Am Schluß noch ein herzliches Dankeschön an all die Leute, die sich bereits für den Kauf des ersten Bandes entschieden und das Buch damit einige Male auf Platz 1 der Charts Schwule/Tipp für Schwule bei amazon katapultiert haben.

Vielen Dank. ♥


Samstag, 11. August 2012

Ergebnis einer eingehenden Recherche

*seufz*

Nachdem ich wiederholt darum gebeten wurde, Jeremias und Manuels Geschichte in Buchform zu veröffentlichen und mir dieser Gedanke mit jeder Aufforderung mehr und mehr schmeichelte, habe ich mich nun an meinen PC gesetzt und mal nach Möglichkeiten gekuckt.

Ich verfolge auf FB ständig die Erfolge anderer Autoren, die den Mut haben, selbst zu veröffentlichen. Wenn die das können, warum nicht auch ich...

Tja, aber so einfach wie ich es mir gedacht habe, scheint es nicht zu sein. Die Tatsache, dass BI und BM fast 300.000 Wörter umfassen, in einem annehmbaren DIN A5-Format fast 800 Seiten zusammenkommen, machte es nicht gerade leichter.
Also entweder wird es ein schenkelbrechender Wälzer im wahrsten Sinne des Wortes oder ich muss es schnipseln, denn kein Druck on Demand-Verlag bot mehr als 700 Seiten an, oder ich muss gewaltig kürzen, was ich meinem geliebten Manumias nicht unbedingt antun wollte.
Auf was verzichten? Welche Szene canceln?
Nichts. Auf keine einzige Zeile verzichte ich freiwillig.
OK, da ist sicherlich ne Menge Wiederholung drin. Ich liebe Wiederholungen, manche Leser leider nicht. Also die könnte ich eliminieren. Ich bin ja kompromissbereit. Und mit Schriftgröße und Abständen kann man auch noch ein wenig spielen.
Trotzdem immer noch zu viele Seiten.
Also teilen in Band I, Band II oder vielleicht noch mehr.
800 Seiten geteilt durch 2 machen immer noch 400.

Frohen Mutes und mit knirschenden Zähnen bin ich an die Preiskalkulationen der Druck on Demand Verlage gegangen und Oh Schreck. Wenn ich es tatsächlich wagen sollte, einen 400-Seiten-Taschenbuch-Wälzer auf den Markt zu werfen, müsste ich mindestens 25 Euro verlangen, um die Herstellungskosten decken und wenigstens ein paar Euro pro Buch  verdienen zu können. Schluck!!!
Für einen einzigen Band, also bei zwei Bänden wären das zusammen 50 Euro. Noch heftiger Schluck !!!!

Ich habe die Preise von Lyx, Bastei und Co. im Kopf. 9,95 Euro für ein Taschenbuch von ca. 360 Seiten. Die haben aber eine Auflage, die in die Hundertausende oder gar in die Millionenhöhe geht. In dem Genre, in welchem ich schreibe, kann ich froh sein, wenn 100 verkauft werden. Gar kein Vergleich.

Das ganze könnte ich umgehen, indem ich es nur als ebook veröffentliche, wie viele andere Autoren. Da ist es egal ob 100, 400 oder 800 Seiten. Hauptsache, der Reader hat noch genug Speicherkapazität. Die Vorabkosten hierfür wären auch relativ überschaubar. Relativ ...
Aber das ist es nicht, was ich will. Ich will ein Buch, etwas in Händen halten, das Papier riechen, es knistern hören - und ich glaube fest, das ist es auch, wonach die Fans von Jeremias und Manuel betteln. Oder?
Mir kommen die vielen Mails und Anfragen wieder in den Sinn: Wo bleibt endlich der Print von Drachenfedern? Ich will kein Ebook, ich will das Buch!!!

Aller Technik und Fortschritt zum Trotz, aber ein Buch bleibt immer noch ein Buch.

Fazit:
Dämpfer! Gewaltiger Dämpfer!

Ich kann Leser verstehen, die auf der einen Seite - wie ich - ein Lyx-Buch in Händen halten, 360 Seiten, 9,95 Euro und dann skeptisch auf amazon kucken, Drachenfedern I 213 Seiten 15,95 Euro. Ich hab genauso geschluckt, aber ich kann es jetzt verstehen. Druck on Demand-Bücher sind teuer. Der Verdacht, dass da dem Leser das Geld aus der Tasche gezogen werden soll, ist mehr als naheliegend.

Ich könnte 100.000 Exemplare drucken lassen, um den Preis auf annehmbare Höhe drücken zu können, müsste dazu allerdings die Kosten vorab aufbringen, ein Lager anmieten, kräftig Werbung machen etc. aber das sind utopische Gedanken, die selbst in einem Wolkenschloss im Nebel verschwinden. Denn abgesehen davon, dass mich mein Bänker ohnehin schon mit Zahnschmerzen empfängt, wenn ich was von ihm haben will, und die Möglichkeit einen reichen Gönner zu heiraten schon vor Jahren flöten gegangen ist, müsste ich im Lotto gewinnen. Die Chancen darauf brauche ich nicht aufzuzählen.

Endfazit:
Alles nicht so einfach, wie man es sich vorstellt. Jeder will sein Säckel davon abhaben. Verlage, Druckbetriebe, Lektorat, Layouter, Bildrechte etc. ... mehr, als der Autor letztendlich daran verdienen kann. Wobei ich jetzt um Himmels Willen niemanden ankreiden will. Wo die Kosten genau hingehen, kann ich von meiner derzeitigen Position aus nicht sagen, denn ich habe von dieser Materie keinerlei Ahnung.

Ich mache mich jetzt auf die Suche nach einem Verlag für BI und BM, weil die wegen der Verlagsrabatte ein wenig günstiger anbieten können als ich. Erfolg und Misserfolg werdet ihr ja irgendwann einmal hier oder auf der FB-Seite lesen können. Bis dahin bleibt Manumias auf FF und auf bookrix zum Lesen stehen.

Wünscht mir Glück!

Mittwoch, 8. August 2012

Leseprobe Drachenfedern II



Als Schmankerl gibt es einen Teil des ersten Kapitels bzw. Kapitel 20 als Leseprobe.

Hier auf der Seite Drachenfedern

oder auf Facebook oder auf bookrix.

Viel Vergnügen.

Montag, 6. August 2012

"te amo" oder "te quiero"?

Eine Frage an alle Spanisch-Kundigen:

Manuel flüstert Jeremias immer wieder ein sehr verliebtes "Te Amo" ins Ohr.

Wie manche mit Sicherheit gemerkt haben sollten und wie ich im Vorwort der Kapitel immer wieder betonte, bin ich Manuels Muttersprache nicht kundig und musste mich daher auf die Hilfe von google-Übersetzer
und einigen anderen informativen Seiten verlassen. OK, google-Übersetzer hat meiner beta bei einer Englisch-Passage gewaltig das Wasser in die Augen getrieben. Ich weiß selbst, dass man sich darauf nicht verlassen sollte. Daher habe ich im Vorwort auch darum gebeten, dass wenn in diesen fremdsprachigen Textstellen ein Fehler drin ist, sich bei mir zu melden. Jetzt hat sich eine nette Leserin gemeldet und mir mitgeteilt, dass "Te amo" veraltet sei und man heute eher "Te quiero" sagt.

Ich kenne mich damit nicht aus und hatte beim Schreiben Rihannas "Te amo" im Ohr.
 
Für mich klingt "Te amo" erotischer, aber wie flüstern sich denn heute die Spanier ihre Liebesbezeugungen zu?

Samstag, 4. August 2012

Print ist auf Lager

Der Print von Drachenfedern I ist bei amazon endlich auf Lager.
Das Ganze hin und her der letzten Tage war wie eine Achterbahnfahrt. Aber jetzt scheint es seine Wege zu gehen.

Auch Band II geht seine Wege. Korrektur-und Überarbeitungsphase ist abgeschlossen und liegt nun beim Verlag. Ich hoffe, dass es bald losgehen kann.

Freitag, 3. August 2012

Es geht voran ...

Ich hab mich ja immer beschwert, dass ich keine thalia-Werbung auf fanfiktion.de bekomme.
Eigentlich mag ich keine Werbung und habe auch oft den Werbeblocker aktiviert. Doch diese thalia-Werbung wollte ich unbedingt - aus einem bestimmten Grund:


Da rentiert sich das Werbung kucken :))

Außerdem hat amazon seine Bestände an Drachenfedern I aufgefüllt. Es ist endlich auf Lager.
Allerdings nur noch 1 Stück


Upps ... Da seid ihr wieder schneller gewesen. Jetzt ist es erst ab dem 6.8.2012 lieferbar. So schnell kann es gehen. Was aber bedeutet, dass wieder ein Federchen unterwegs ist. *freu*


Samstag, 21. Juli 2012

Weitere Federchen angekommen

Der Print von Drachenfedern I ist nun auch bei Thalia.de und bei amazon angekommen. Bei letzterem noch nicht lieferbar, jedoch Vorbestellbar :))

Donnerstag, 19. Juli 2012

Erstes Federchen gelandet

bei Libreka kann bereits der Print für Drachenfedern I käuflich erworben werden.

Mal kucken, wo sie noch alles landen in nächster Zeit.

Countdown für Print DF1 ist angelaufen

Bald ist es soweit...

Die ersten Vorboten der gefiederten Drachen sind bereits am Horizont zu sehen. Noch weit entfernt, aber die Tage des Wartens sind gezählt.

Dann ... dann können sie endlich bewundert werden ... in ihrer Gänze, mit dem unvergleichlichen Duft frischbedruckten Papiers. Mit dem leibhaftigen, mit eigenen Händen fühlbaren Gewicht von glänzendem Paperback.

Jede einzelne Seite voller Spannung, Erotik und Fantasie.
Jede einzelne Zeile ein Genuss an prickelnder Homoerotik.


Drachenfedern I - Schicksalhafte Begegnung mit Ungeduld erwartet.


Bald ist es soweit ...


Sonntag, 8. Juli 2012

Aus dem Nähkästchen von Ashan Delon geplaudert

Wie geht's weiter?

Es gibt Leute, die stecken sich keine Ziele, aus Angst, zu versagen oder sich selbst zu enttäuschen. Aus Angst, am Ende des Tages oder der Etappe zurückzublicken und feststellen zu müssen, dass sie es nicht geschafft haben. Da kenne ich einige Beispiele dafür, auch aus meinem persönlichen Umfeld. Der Nachteil dieser Strategie ist: dass nichts voran geht.

Ich bin eher jener Typ, der sich zumindest kleine Pläne und Ziele aufstellt, sie verbissen verfolgt und am Ende dann nicht ohne Stolz feststellen darf:
Du hast es geschafft! Gut hast du es gemacht!

So blicke ich nun am Ende von "Baustellenindianer und Busmäuschen" zurück - mit Stolz - lächle über meinen Erfolg, über mein Durchhaltevermögen (war nicht immer leicht) und über all die schönen Erlebnisse, die damit verbunden waren. Ein herzliches Dankeschön an die betas, die mir bei den letzten Kapiteln auf die Sprünge geholfen haben.

Freitag, 6. Juli 2012

mein allererstes Interview

Mit dem Ruhm kommen auch die Pflichten sagt man :)))
Na, ja. Ruhm möchte ich es nicht nennen. Obwohl mein erstes Buch ziemlich erfolgreich in den oberen Regionen der Rubrik ebook-erotik-schwule herumdümpelt. Ich freu mich und warte ganz gespannt auf die Print-Version, um endlich ... endlich was in Händen halten zu können, was ich greifbar, real und mit allen Sinnen genießen kann.

Jetzt habe ich mein erstes Interview abhalten dürfen, d.h. ich habe mich in Vivians Lesewelt in Facebook 10 Fragen gestellt.

Autoreninterview Ashan Delon

Einen schönen Abend und ein herzliches Willkommen an Alle!

Wie jede Woche, möchte ich euch gerne ein Interview präsentieren und ich habe die Ehre euch Ashan Delon vorstellen zu dürfen, die uns heute ein bisschen Einblick in ihre Gedankenwelt gibt. Ich wünsche euch viel Spaß!

Es ist vollbracht

"Von Baustellenindianern und Busmäuschen"

 ist fertig gestellt.


Eben habe ich das letzte Kapitel hochgeladen bei fanfiktion und bei bookrix.

Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Lesern für euer Durchhaltevermögen bedanken. Ich hoffe, ich konnte euch besinnliche, heitere und wunderschöne Lesestunden bereiten mit dieser Geschichte, auch wenn hin und wieder die eine oder andere Träne geflossen ist. Aber das macht es aus, nicht wahr?

Es wird, wie Manuel am Schluss noch hinzufügt, noch ein Bonuskapitel geben, in welchem er von dem Auftritt erzählt, den sie beide dann doch noch gewagt haben. Nur nicht an Silvester. Aber das soll Manuel selbst erzählen. ;)

lg
Ashan

Bin überrascht

über die Resonanz zu meinem Gedicht auf ff.


Ich hatte eigentlich nur meinen Kopf freiräumen wollen. Deswegen freue ich mich ganz besonders über das ganz tolle Review hierzu. Vielen herzlichen Dank.

Es geht nicht alles nach Plan Teil 2

:)
So wie es aussieht, wird es mit dem Print von Drachenfedern I doch nicht so bald was.
Laut Aussage hätte Drachenfedern diese Woche im Buchhandel sein sollen.
Doch da der Status seit knapp 5 Wochen unverändert und noch nicht einmal die Aussicht auf Vorbestellung zu sehen ist, denke ich mal, hat es das Schicksal wieder einmal anders gemeint und uns alle wieder zurück auf die Wartebank geschickt :(((

Ich bitte euch auch, mich wegen des Prints nicht mehr anzuschreiben, sondern euch direkt an den FWZ-Verlag zu wenden. Ich bin nur die Autorin und sitze am selben langen Hebel wie ihr.
Danke.
lg

Freitag, 15. Juni 2012

Geht nicht immer alles nach Plan

Eigentlich hatte ich in den Ferien vorgehabt, einen Familienausflug in den Zoo zu machen, um ganz frische Eindrücke für eine ganz bestimmte Geschichte zu erhalten. :))
Leider hat mir ein kaputtes Auto und eine verregnete Woche einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Plott steht und wird bei Gelegenheit mit den frischen Eindrücken ausgeschmückt.

Montag, 11. Juni 2012

Drachenfedern 3x auf Platz 1


Ein Traum wird wahr !!!

  • Amazon Bestseller-Rang:
    • Nr. 1 in Bücher > Erotik > Tipps für Schwule
    • Nr. 1 in Kindle-Shop > eBooks > Erotik > Tipps für Schwule
    • Nr. 1 in Bücher > Ratgeber > Lesben & Schwule > Schwul
     
Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Lesern und hoffe, dass es euch genauso viel Freude bereitet, wie es mir bereitet hat es zu schreiben. Ich bin zu Tränen gerührt.

Danke! 

Sonntag, 10. Juni 2012

noch eine 5*-Rezi

bei amazon zum ebook Drachenfedern.
Ich freu mich grad tierisch.
*Freudentanzaufführt*
Vielen Dank.

Mittwoch, 6. Juni 2012

2 5-Sterne-Rezi bei amazon

Ich freu mich so. Es ist fast wie Weihnachten.
gleich 2 5-Sterne-Rezi zum ebook von Drachenfedern.
Vielen herzlichen Dank dafür.

Es hat großen Spaß gemacht, das Buch zu schreiben. Geschrieben in fast 4 Monaten auf dem sonnigen Balkon und nur Drachen und Drachenfedern im Kopf. Ich hätte nie gedacht, wie viel Arbeit erst danach auf mich zukommen würde - nach dem ich Ende darunter geschrieben habe. Korrigieren, lektorieren, umschreiben und hartnäckige Rechtschreibfehler suchen, die sich auf wundersame Weise immer wieder selbst vermehrten. Kein Buch habe ich so oft gelesen wie Drachenfedern.
Das Resultat kann sich hoffentlich sehen lassen. :) Und dann auch noch das wunderschöne Cover von Mylania Finion. Das hat die Geschichte erst noch komplettiert und zumindest für mich zu etwas ganz Besonderem werden lassen. Auch ihr ein ganz liebes Dankeschön.

Ich hoffe, es gefällt euch und ihr habt genauso viel Spaß daran.

liebe Grüße
Eure Asha

Drachenfedern als Buch

 


 

Die Printausgabe von Drachenfedern ist bereits bei amazon gelistet.



Mittwoch, 30. Mai 2012

Drachenfedern über Nacht das Platzierungstreppchen hochgestolpert ...

Drachenfedern gestern Abend bei amazon noch bei allen per ebook verkauften Märchen, Sagen und Legenden auf Platz 27 heute morgen schon auf Platz 9. Und in der Kategie verkaufter Bücher in Märchen, Sagen und Legenden auf Platz 21.
Ein Märchen für mich.
Da kann ich nur sagen: DANKE !!!
Die Print-Ausgabe dauert noch ca. 3 Wochen. Ich bin derzeit dabei, die letzten Fehlerchen aus Band II rauszuholen, damit sich auch bald der Rest der Geschichte auf den Weg machen kann.
Oder geh ich besser wieder ins Bett, um mein Märchen weiterzuträumen :DD
Gute Nacht, ihr Süßen.

Freitag, 25. Mai 2012

Die Drachenfedern fliegen ....


Seit heute ist mein erstes Buch als ebook (kindle-Edition) erhältlich.

Drachenfedern I - Schicksalhafte Begegnung bei amazon

Die Printversion folgt in Kürze.
Ich freue mich so. Lange hat es gedauert und endlich fliegen sie - meine Federn.

Viel Vergnügen beim Schmökern.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Updates .... ?



... hab ich derzeit eigentlich nicht wirklich.

Irgendwie plätschert grad alle so vor sich hin, wie der Regen draußen vor meinem Fenster. Trostlos und wenig anheimelnd. Und jetzt muss ich auch noch raus *brrr*

Ich wollte euch auch noch wissen lassen, dass ich noch ein bisschen Zeit für das nächste Kapitel zu BI und BM brauche. Es ist zwar schon fertig geschrieben (auch die noch fehlenden Kapis :))) ) und war auch schon bei der beta, aber ich muss ein wenig Abstand zu der Geschichte bekommen, um es nochmal überarbeiten zu können. Also habt noch ein kleines Quentchen Geduld mit mir.

Eine andere Geschichte hat mich derzeit so penetrant angefallen, dass ich kaum noch an was anderes denken kann:

Gestaltwandler

Eine homoerotische Fantasygeschichte, die - wie der Titel schon verrät - von Gestaltwandlern handelt.
Die ersten Kapitel sind schon mal auf bookrix zu lesen.
Der Titel ist nicht gerade erquickend - ich weiß. Aber mir ist noch nichts passenderes eingefallen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. gimp ist da sehr geduldig mit mir. Ich mache Fortschritte. :))
Ich würde mich über Kommentare freuen. Da ich es noch keiner beta vorgelegt habe, können Fehler enthalten sein, bitte um Nachsicht :)
Bei dieser Geschichte steht für mich in erster Linie der Schreib- und Lesespaß und vor allem die Story selbst im Vordergrund. Wenn es allerdings durch zu viele Fehler getrübt wird, könnt ihr gerne bei mir meckern.

Wegen Drachenfedern: Da sollte sich in (aller)nächster Zukunft etwas tun. Leider kann ich noch immer keinen konkreten Termin nennen. Auch hier: Geduld
Wenn sich was ergeben sollte, werde ich das hier auf dem Blog oder auf der Facebook-Seite verkünden.

So, ich glaube, das wars erst mal.
Einen schönen Tag allen, die sich hier auf meinen Blog verirrt haben :)))

Montag, 14. Mai 2012

Schon lange nichts mehr gehört ...


Coverbild: joujou/Pixelio.de

Sorry, ich habe meinen Blog in letzter Zeit ziemlich vernachlässigt. Es ist auch nicht viel passiert.

Der Sommer naht und mit ihm die berüchtigten und gefürchteten Sommergewitter.


Dazu ist mir ein kleiner OS zugeflogen.



Zu lesen unter Bookrix oder auch unter Fanfiktion.
Unter Fanfiktion ist der OS in zwei geteilt, da eigentlich nicht beabsichtigt war, eine Fortsetzung zu schreiben :))) 
Eigentlich ist es ja keine: Sommergewitter - the other side

Klappentext:
Ein Sommergewitter. Draußen geht die Welt unter und der Kühlschrank ist leer. Erik kann kaum die Hand vor Augen sehen, als er den Supermarkt verlässt. Hätte er doch bloß einen Navi gehabt...

Viel Vergnügen und keine Angst vor Sommergewittern. Manchmal kommt was Gutes bei raus.



Donnerstag, 5. April 2012

Gut Ding will Weile haben

Das "Ding" ist mein Buch Drachenfedern.
Es lässt sich Zeit - soll ja auch perfekt werden. :)
Und da das Buch ein wenig zu dick geraten ist, kommt es nun auf 2 Happen.

Samstag, 31. März 2012

Zwangspause

Meine belletristischen Aktivitäten sind derzeit auf Eis gelegt, da mein PC Erholungsurlaub in der Reparaturwerkstätte macht. :(

Dienstag, 6. März 2012

Start von Drachenfedern verzögert sich

Mein Buch "Drachenfedern" kommt leider noch nicht zur Leipziger Buchmesse raus.

Wer auf dem Laufenden gehalten werden will, kann sich auch auf der Facebook-Seite informieren.

Freitag, 10. Februar 2012

Längst Fälliges

Etwas verspätet aber nun endlich ...
Ein neues Kapitel "Längst Fälliges" bei fanfiction.de oder bei bookrix.de

Viel Vergnügen. :)
liebe Grüße
MsAshantin

Samstag, 4. Februar 2012

Da wird mir warm ums Herz

Ich war grad für eine Stunde draußen, bei Minustemperaturen, Auto hatte bei der Kälte keine Lust darauf, aus der Garage geholt zu werden. Als ich die Nachrichten bei bookrix anschaute, wurde mir ganz warm ums Herz. Ein ganz toller bewegender Kommentar von samolo. Vielen herzlichen Dank.

"Nachdem ich alle Kapitel gelesen habe muss ich dem Autor einen Komentar schreiben.
Diese Geschichte hat mich sehr beeindruck, da alles was mit Emutionen, Gefühle von Gleichgeschlecht-
lichen, Freunden,
Familie oder
Geschäftspartner, es
ist alles enthalten.
Auch die Stelle mit der Kette wo er ihn
Gesucht und gefunden
hatte, kam mir so vor,
als hätte Gott seinen
Segen zu dieser Liebe
gegeben die aus vollem
Herzen kam.
Mir kam immer sovor als hättes Du die Geschichte selbst erlebt. Mich hatte sie
sehr bewegt. Ich konnte lachen, weinen und mich wie einen Zuschauer fühlen der am Rande steht und alles beobachtet.
Ich hoffe, ich kann noch mehr darüber lesen, bin zwar eine
ältere Frau die sehr viel liest, es hat
mich sehr bewegt.
Mach weiter so."